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Aufgestockte Renten?

Die Freiheitlichen erinnern die Landesregierung an ihr Wahlversprechen – und fordern im neuen Haushalt eine Aufstockung der Mindestrenten auf 800 Euro.

„In den vergangenen Jahren haben wir Freiheitliche im Landtag mehrmals die Anhebung der Mindestrenten auf das Lebensminimum gefordert“, schreibt Pius Leinter in einer Aussendung. Seine Fraktion sei überzeugt, dass es richtig und notwendig sei, „jenen Menschen ein Altern in Würde zu gewährleisten, die den Grundstein für den erreichten Wohlstand gelegt haben und die oft durch unglückliche Begleitumstände in die Altersarmut abgleiten“.

Anlässlich der Landtagswahlen im Oktober 2013 wurde u. a. auch der Vorschlag unterbreitet, die Mindestrente für rund 5.000 über 70jährige anzuheben, die kein anderes Einkommen und kein Vermögen aufweisen. „Da die Altersarmut aber eine weitaus größere Personengruppe betrifft, erscheint dieser Vorschlag als nicht ausreichend“, meint Leitner.

In einem Antrag zum Haushaltsgesetz fordern die Freiheitlichen, die Landesregierung dazu zu verpflichten, eine Maßnahme vorzusehen, womit die monatliche Mindestrente zumindest auf das Lebensminimum erhöht wird sowie zu prüfen, mit welchen Kosten eine generelle Erhöhung der Mindestrenten für alle auf 700 bzw. 800 Euro verbunden wäre bzw. für jene, die mindestens 15 Beitragsjahre aufweisen.

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