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Der Kardinalfehler

Der Abgeordnete der BürgerUnion, Andreas Pöder, begrüßt die Reform des EDV-Systems im Sanitätsbetrieb – fordert aber die Auflösung der SAIM.

Die vom Generaldirektor des Sanitätsbetriebes Thomas Schael vorgestellte Reform des EDV- und Informatik-Systems im Sanitätsbetrieb bewertet der  Landtagsabgeordnete der BürgerUnion Andreas Pöder als „grundsätzlich richtig“, die Beibehaltung des Informatikbetriebes SAIM als „grundsätzlich falsch“.

„Die umstrittene und auch dubiose Gründung des  sanitätsbetriebseigenenen Informatikunternehmens SAIM (Südtirol Alto Adige Informatik und Medizin GmbH ) war der Kardinalfehler in der gesamten Informatikmisere im Sanitätsbetrieb“, so Pöder. „Dadurch wurde  die Harmonisierung des Informatiksystems in den Krankenhäusern und im Sanitätsbetrieb nicht nur  blockiert sondern das Informatikchaos noch verstärkt“, so der Abgeordnete. „Die SAIM-Gründung und die Beibehaltung der Gesundheitsbezirke haben das seit EDV-Chaos verursacht“, so Pöder

Die Auflösung der SAIM wäre daher nach Ansicht Pöders nur ein folgerichtiger Schritt.

„Die SAIM sollte nicht etwa sozusagen als ,Strafaktion‘ für bisheriges Versagen aufgelöst werden sondern schlichtweg deshalb, weil es sie nicht braucht und sie bei der Reform des Informatiksystems nicht dienlich sein kann. Die Kooperation des Sanitätsbetriebes mit der Informatik-AG Siag und natürlich mit den Externen Software- und Dienstleistungsunternehmen reicht völlig aus.  Es ist schwer nachvollziehbar, warum der neue Generaldirektor diesen Informatik-Kardinalfehler der früheren Betriebsführung beibehalten will“, so Pöder.

„Auch die Gesundheitsbezirke gehören samt und sonders abgeschafft, so der Abgeordnete am Samstag.

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