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    Sichere Skitouren

    flash lawineDer letzte Winter wurde überschattet von zahlreichen Lawinentoten. Michi Andres von der Alpinschule „Globo Alpin“ erklärt, was Skitourengeher beachten müssen, um ein Unglück zu vermeiden.

    Tageszeitung: Herr Andres, Skitourengehen wird zum Massensport. Ist häufig zu viel Risiko und Selbstüberschätzung im Spiel?

    Michi Andres: Wenn man die Statistiken von Skitourengehern ansieht und vergleicht, dann sieht man, dass es nicht mehr Verletzungen und Todesfälle gibt. Tatsache ist, dass Lawinenunfälle immer sehr medienwirksam sind, was bei anderen Unfällen weniger der Fall ist.

    Im Vorjahr hat es sehr viele Lawinenunglücke gegeben. Worauf ist das zurückzuführen?

    Das ist ein interessanter Aspekt: Vor zwei Jahren hat es Unmengen an Schnee und hohe Lawinenwarnstufen gegeben – aber wir hatten keinen einzigen Toten. Im Vorjahr hingegen gab es bei Schneemangel sehr viele Tote. Die Meinung, bei viel Schnee mehr Angst haben zu müssen, ist falsch. Es geht um den Aufbau des Schnees: Bei wenig Schnee und geringen Schneefällen ist der Aufbau schlechter als wenn es große Mengen schneit.

    Können Sie das näher erläutern?

    Man kann sich ein Gelände als riesigen Kuchen mit verschiedenen Schichten vorstellen. Sind die Schichten dick, kann der Skifahrer diese nicht so leicht stören. Das ist bei dünnen Schichten anders.

    DAS KOMPLETTE INTERVIEW LESEN SIE IN DER DONNERSTAG-AUSGABE DER TAGESZEITUNG

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    Der Sicherheitskurs

    Die Bergrettung Bozen veranstaltet am Donnerstag, 03. Dezember 2015, einen Sicherheitskurs für Skitourengeher, Schneeschuhwanderer und Freerider. Die Referenten sind Michi Andres von der Alpinschule „Globo Alpin“ und Lukas Rastner vom Lawinenwarndienst des Landes. Die Veranstaltung beginnt um 20.00 Uhr im großen Saal im Salewa Headquarter.

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