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    Das Damen-Turnier

    Verena Hofer

    Verena Hofer

    Gröden bereitet sich auf das mit 10.000 Euro dotierte ITF-Damen-Turnier vor: Am Sonntag geht es mit der Qualifikation los.

    Sechs Jahre nach dem letzten Damen-Turnier und drei Wochen nach Abschluss der sechsten Auflage des Sparkasse ATP Challenger Val Gardena Südtirol bereitet sich St. Ulrich auf das nächste Profi-Tennisturnier vor.

    Das mit 10.000 Euro dotierte ITF-Turnier der Damen findet von 6. bis 13. Dezember in Gröden statt und beginnt am Sonntag mit der Qualifikation.

    „Wir sind wirklich überrascht von dem hohen Niveau des Teilnehmerfeldes. Wir hätten uns nicht gedacht, dass Ende des Jahres noch so viele gute Spielerinnen um Punkte spielen. Der Cut off unseres Turniers liegt um Platz 700“, sagt OK-Präsidentin Ellis Kasslatter.

    1999 hat alles angefangen in Gröden.

    Mit einem 10.000-Dollar-Turnier (Siegerin Gloria Pizzichini) wurden erstmals Profis nach St. Ulrich geholt. Das Turnier wurde von Jahr zu Jahr besser, das Preisgeld höher.

    Zahlreiche große Namen haben sich in Gröden in die Siegerliste eingetragen. Angefangen von der Italienerin Flavia Pennetta, die 2002 als 19-Jährige triumphiert hat. Zweimal (2003 und 2008) hat Mara Santangelo aus Cavalese das „Heimturnier“ gewonnen. In Gröden haben aber auch Michaella Krajicek (2005) oder eine blutjunge Caroline Wozniacki (2007) den Titel geholt.

    Letzte Damen-Siegerin war Barbora Strycova 2009, die vor wenigen Wochen mit Tschechien den Fed- Cup gegen Russland gewonnen hat.

    Die Nummer eins der Setzliste in diesem Jahr ist Rebecca Sramkova aus der Slowakei, die Nummer 310 der Weltrangliste. Hinter der Schweizerin Xenia Knoll (360) scheint mit der 19 Jahre alten Georgia Brescia (389) schon die erste Italienerin auf. Sechs weitere Azzurre sind dank ihrer Platzierung im WTA-Computer direkt im Hauptfeld dabei, vier weitere bekommen eine Wild Card.

    Die zwei Wild Cards der Veranstalter gehen wie erwartet an zwei Spielerinnen aus Südtirol.

    Die erste Wild Card bekommt Verena Hofer.

    Die Lokalmatadorin aus Gröden ist 18 Jahre alt und die Nummer 846 der Welt. Die U14-Italienmeisterin von 2011 und die U16-Italienmeisterin von 2013 ist in der Tennishalle, in der das Turnier ausgetragen wird, aufgewachsen. Die zweite Wild Card der Organisatoren geht an die Meranerin Jassmin Ladurner, 24 Jahre alt und Nummer 1055 der Weltrangliste.

    Die zwei Wild Cards des italienischen Verbandes FIT wurden an Lucrezia Stefanini, die Nummer 951 im ATP-Computer, und an Ludmilla Samsonova, beide 17 Jahre alt, vergeben. Sollte Hofer noch direkt den Sprung in das Hauptfeld schaffen (derzeit sind noch drei Spielerinnen vor ihr) würden die Veranstalter die zweite Wild Card an Verena Meliss (18 Jahre) aus Kaltern vergeben.

    Die Wild Cards in der Qualifikation, die am Sonntag und Montag (6. und 7. Dezember) gespielt wird, gehen an drei Südtirolerinnen (Jeannine Hopfgartner, Vera Ploner, Silvia Saccani) und an die drei Italienerinnen Elisa Visintin, Anna Turco und Angelica Moratelli. Die Spiele im Hauptfeld (Auslosung: Montag, 7. Dezember) beginnt am Dienstag, 8. Dezember mit den Erstrundenspielen. Das Einzel-Finale wird am Sonntag, 13. Dezember um 14 Uhr ausgetragen.

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