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    „Klare Worte“

    Caritas-Direktor Paolo Valente lobt die Synode: Sie habe „klare Worte“ für die Aufnahme der Flüchtlinge gefunden.

    Paolo Valente ist erfreut: „Die Synode gibt eine klare Antwort auf die Angriffe der letzten Tagen und ermutigt die Christliche Gemeinschaft zur solidarischen Aufnahme der Flüchtlinge und zur Änderung unseres aktuellen Entwicklungsmodells und unserer Mentalität“.
    Folgende Maßnahme wurde mit 97% der Stimmen gutgeheißen:

    Pfarrgemeinden, kirchliche Gruppen, Gemeinschaften gottgeweihten Lebens helfen Menschen in Not, Einwanderern und Flüchtlingen: Sie bieten Wohnraum, Beschäftigung und soziale Kontakte an.
    Sie setzen damit Zeichen der Solidarität, der Gastfreundschaft, der menschlichen Wärme, der Mitverantwortung und der Bereitschaft, sich mit jenen Fragen auseinanderzusetzen, die uns zeigen, wie notwendig es ist, unser aktuelles Entwicklungsmodell und unsere Mentalität zu ändern.
    Sie leben so beispielhaft An- und Aufnahme sowie Dialog als gemeinsames Gut, um Frieden, Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung zu konkretisieren. Die dafür Verantwortlichen sind in regem Austausch mit den Institutionen und mit dem Volontariat, um Bedarf und Bedürfnisse abdecken zu können.
    Sie informieren regelmäßig ihre Gemeinde“.

    Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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    Kommentare (5)

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    • Silvius M.

      Gut! Die Maßnahme ist zwar im Präsens und nicht im Konjunktiv oder Futur formuliert (so macht man das, wenn man sich verbindelich Ziele setzt), aber
      es ist nur eine Maßnahme, die es noch umzusetzen gilt! „An ihren Früchten werden wir sie (die Kirche in Südtirol) erkennen!“

    • Ivana

      Die Caritas und ihre Mutterorganisation, die kath. Kirche, haben lange Zeit nichts für die Flüchtlinge getan, dazu hat es ein gewichtiges Wort ihres Obersten „ganz-in-Weiß“ gebraucht oder es waren die Geldflüsse aus dem Steuersäckel des Staates noch nicht regulär angezapft.

    • helmut

      Ich warte darauf, dass der Vatikan seiner Caritas einige Milliarden aus seinem riesigen Vermögen für die Unterstützung der so willkommenen Zuwandererströme spendet.

      Unter Papst Franziskus, der die Kirche in der Nachfolge der Armut Christi sieht, wäre dieser kleine Finanzabbau schon ein erster Schritt in die richtige Richtung.

      Die öffentliche Hand würde sich dadurch Ausgaben sparen und könnte wiederum den eigenen Armen etwas geben.

      Vielleicht kann sich der Caritas-Direktor dafür einsetzen!

      • Puschtrabui

        im Gegenteil, die Promille bei der Steuererklärung jährlich fliessen in den Vatikan und nichts kommt zurück…. die Promille wären jetzt anderswo nötiger gebraucht als die überreiche Kirche zu noch mehr zu bereichern, die eh nicht mehr weiss wohin mit all dem Reichtum und Immobilien.

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