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    „Die One-Woman-Show“

    Andreas Pöder

    Andreas Pöder

    Die BürgerUnion kritisiert die „One-Woman-Show“ von Landesrätin Martha Stocker und warnt vor den Folgen der Ärzteflucht.
    „Völliges Versagen“ wirft der Landtagsabgeordnete der BürgerUnion, Andreas Pöder, der Landesregierung in der Frage der Sanitätsreform vor.

    „Seit fast zwei Jahren wird über die Sanitätsreform in jeder nur erdenklichen Form diskutiert, Vorschläge aus dem Sanitätsressort werden von Landeshauptmann und Parteiobmann wieder torpediert, Krankenhausverwaltungen, Ärzte und Pflegepersonal wissen so gut wie gar nichts Konkretes“, so der Abgeordnete.

    „Nicht einmal in der Frage der Gesundheitsbezirke gibt es eine klare Linie: Diese sollen wieder nur ein wenig reformiert werden, aber die dringend nötige Abschaffung der Gesundheitsbezirke kommt nicht.“

    Andreas Pöder weiter:

    „Die Ärzteflucht ist auch eine Folge des Reformchaos. Allein in Meran werden insgesamt 9 Ärzte gehen, erst vier wurden öffentlich bekannt. Auch der Bettenabbau geht weiter, obwohl Südtirol dazu laut Verfassungsgerichtsurteil nicht mehr verpflichtet wäre. Ärzteabgänge, Personalmangel und unklare politische Vorgaben führen dazu, dass in Meran 12 Reha-Betten abgebaut werden. In der Chirurgie werden ebenfalls Betten gestrichen. 

    Der Politik ist die Sanitätsreform entglitten. Schluss mit der One-Woman-Show Sanitätsreform und mit der Torpedopolitik von Landeshauptmann und SVP-Parteiobmann. Jetzt muss der Landtag einschreiten. Es reicht jetzt mit den scheibchenweisen Informationen. Die Sanitätspolitik der Landesregierung wirkt sich langsam aber sicher gesundheitsgefährdend für die Südtiroler Patienten aus.“

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    Kommentare (8)

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    • Franz

      Wenn Pöder meint die
      “ Der Politik ist die Sanitätsreform entglitten.“ dann hat er wohl nicht ganz unrecht.
      Schon mit der Wahl von Generaldirektor hat die Landesregierung insbesondere Frau Stocker nicht gerade eine Entscheidung getroffen die das Problem lösen könnte.
      Seine Aussagen wie“ Knieprothesen gibt es zu einem Preis von 1.000 oder zu 2.000 Euro. Ist der Patient 70 Jahre alt, könne man die billigere nehmen, er habe nur noch eine Lebenserwartung von 15 Jahren “– so Direktor Schael
      http://www.tageszeitung.it/2015/08/17/thomas-der-schreckliche/

      Ich würde sagen noch schlimmer ist es mit der Einwanderungspolitik der Landesregierung von SVP/PD und der Grünen.

      • Yannis

        Die „Alten“ die riesige Summen Steuern, Sozialbeiträge gezahlt und steuerzahlende Nachkommen großgezogen haben bekommen die billigen Prothesen, die jungen Immigranten die weder Wirtschaftsleistung erbracht noch einen einzigen Cent Steuer etc, gezahlt haben bekommen die „teuren“ passt doch, oder ?

        • Franz

          Was will man eigentlich mit jemand machen der 70 + 15 und immer noch lebt, das hat Direktor Schael nicht gesagt. ? 🙂

          • peter.g

            Da traut sich doch die Pharmaindustrie immer wieder lebendserhaltende Medikamente zu verkaufen um Menschen älter werden zu lassen als es die Natur seit Jahrtausenden vorgesehen hat.
            Andererseits werden junge Menschen weltweit abgeschlachtet oder vergiftet.
            Und Alles wird unter dem Namen Human verkauft.

    • Garuda

      Herr Pöder! Vergleichen Sie mal Ihre Vorzugsstimmen mit jenen von Frau Stocker!

      Was ist dann eine One-Woman oder eine One-Man-Show?

      Mehr braucht man hierzu nicht zu sagen.

    • Sachlichkeit

      Warum ausgerechnet ein Herr Pöder die Gesundheitsbezirke abschaffen und Bozen als Zentrale stärken will, überrascht mich schon einigermaßen. Dass Urzi und co damit punkten wollen, ist verständlich, aber Pöder???. Seine Wähler leben wohl eher nicht in Bozen, sondern in der zerschlagenen Peripherie! Soll da eventuell gar Schlanders, Innichen oder Sterzing zum Sitz des Sanitäsbetriebes und Bozen eine Zweigstelle werden? Vielleicht kann mir da ja jemand auf die Sprünge helfen?!

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