Du befindest dich hier: Home » Politik » Der Geburten-Gipfel

    Der Geburten-Gipfel

    Die Landtagsfrauen

    Die Landtagsfrauen

    Die zehn Frauen im Südtiroler Landtag machen sich für eine Anhörung zum Thema „Geburt in Südtirol 2016″ stark.
    „Viel wurde im letzten Jahr im Zuge der Sanitätsreform über die Geburtenstationen, ihre Verteilung im Lande, Sicherheitsstandards etc. diskutiert. Ein Aspekt kam dabei in der öffentlichen Debatte, aber auch in der politischen Diskussion, zu kurz, nämlich die Auseinandersetzung darüber, wie (man) heutzutage in Südtirol geboren wird. Dabei ist die Geburt von außerordentlicher Bedeutung für die Volksgesundheit.“

    Mit dieser Begründung haben die zehn Frauen im Südtiroler Landtag Präsident Thomas Widmann um eine Anhörung zum Thema „Geburt in Südtirol 2016″ ersucht.

    Brigitte Foppa, Ulli Mair, Magdalena Amhof, Myriam Atz-Tammerle, Maria Hochgruber Kuenzer, Veronika Stirner, Tamara Oberhofer, Martha Stocker, Elena Artioli und Waltraud Deeg erwarten sich aus dem Mund von Experten und Verantwortlichen des Gesundheitswesens Antworten auf eine Reihe von Fragen:

    Wie entbinden Frauen heutzutage in Südtirol? Welche Wünsche und Vorstellungen haben sie hierzu und inwieweit wird dem entsprochen?

    Wie ist es um die Sicherheit bestellt? Wie oft wird ärztlich eingegriffen? Wie ist es um die Kaiserschnitt- und Dammschnittraten bestellt? Mit welchem Ergebnis? Sind Wünsche wie schmerzfreie Geburt, Hausgeburt, ambulante Geburt etc. aktuell Thema in Südtirol?

    Wie wird die Schwangerschafts- und Stillphase begleitet? Wie verbreitet ist die Wochenbettdepression und welche Maßnahmen werden hierzu gesetzt? Welche Rolle spielen die Väter bei der Geburt?

    Ebenso möchte man Beispiele aus Tirol, dem Trentino und der Provinz Belluno hören.

    „Als Frauen im Südtiroler Landtag wünschen wir uns, dass diesen Fragen in einer Landtagsanhörung nachgegangen werden kann“, schreiben die Abgeordneten an Präsident Widmann. „Damit möchten wir einerseits das Wissen von uns Politikerinnen und Politikern erweitern, zugleich auch die Öffentlichkeit für dieses existentielle und politisch so wichtige Thema sensibilisieren.“

    Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
    Clip to Evernote

    Kommentare (6)

    Lesen Sie die Nutzerbedingungen

    • Hansi

      Hut ab! Find es gut, dass die Frauen sich dbzgl stark machen (und dies parteiunabhängig – übergreifend), da es sie ja auch vorwiegend bzgl Geburten betrifft. Desweiteren. wäre wünschenswert wenn bei mehrerer Themen gemeinsam vorgegangen würde, unabhängig von der Partei, eben gemeinsam ist man stark und ich denk nur so wird und würde man in Rom ernstgenommen!

    • Spaltpilz

      Und der Zeugungsgipfel, wo bleibt der Zeugungsgipfel

    • Demosthenes

      Ein Geburten-Gipfel ist sicher keine schlechte Idee, habe aber Bedenken, ob er LR Martha Stocker und Co möglicherweise nur als Feigenblatt dient.
      Dass die Geburtenstationen Schlanders und Sterzing mittelfristig geschlossen werden, muss man den Frauen erst noch schmackhaft machen.

    • Andreas

      … die Auseinandersetzung darüber, wie (man) heutzutage in Südtirol geboren wird….

      Das nenne ich mal einen geistreichen Satz 🙂
      Man kann es auch übertreiben.

    • MalGuggen

      Nachdem Innichen abgewürgt worden ist und Sterzing sowie Schlanders als nächste dran sind, treffen sich die feinen Damen zum Geburtengipfel. Abgesehen davon, haben diese Damen eh keine Zeit Kinder zu bekommen bzw. sind aus dem Gebährfähigen Alter draus.
      Die Stocker hätte einfach die Leute arbeiten lassen sollen, so wie sie es seit Jahren getan haben, dann bräuchte es auch keinen Geburtengipfel.
      Der Stocker ist anscheinend das Ruder aus der Hand gekommen und von Kinder kriegen hat sie überhaubt keine Ahnung, gleich viel wie sie eine Ahnung von der Gesundheitsreform hat. Sie hat ja den Schael geholt mit der Bedingung, dass er alles genau so tut wie sie es ihm vorgibt.
      Wenn die Stocker mut hat, dann soll sie mal jene Frauen(Mütter) fragen die vorher ihre Kinder in Innichen zur Welt brachten und jetzt in Bruneck entbinden mussten, diese würden ihr schon die Wahrheit sagen.
      Ja, Innichen klein aber fein.
      Und es ist schon traurig, dass die Politik Entscheidungen trifft von der sie null Ahnung hat. Das ist halt die SVP.

    • Stephan Mair

      Eventuell könnten sich die Damen auch überlegen wie viel inzwischen die ganzen Untersuchungen in den 9 Monaten davor kosten, zumal Frau die Ultraschall-Untersuchungen, Pränataldiagnostik, Invasive Pränataldiagnostik etc. inzwischen aus eigener Tasche berappen muss.
      Auch so kann man die Kosten der Sanität senken und zu positiven Zhalen kommen.
      Aber das ist eben nicht immer alles was zählt.
      Wichtiger ist es m.M. eine flächendeckende medizinische Versorgung zu garantieren. Und vor allem da der BürgerInnen es sich leisten kann und nicht auf wichitge Untersuchungen verzichten muss weil sie zu teuer sind.

    Kommentar abgeben

    Du musst dich EINLOGGEN um einen Kommentar abzugeben.

    2013 ® © Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH/Srl - Alle Rechte vorbehalten. Impressum | AGB | Cookie Hinweis

    Nach oben scrollen