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    Die Freisprüche

    Zugunglück-VinschgerBahn223Die Angeklagten im Prozess zum Zugunglück in der Latschander im Vinschgau sind am Freitag freigesprochen worden.

    Schlussstrich nach fünf Jahren!

    Am Freitag wurden die Angeklagten im Strafprozess zum Zugunglück in der Latschander im Vinschgau am Landesgericht in Bozen freigesprochen.

    Lothar Burger und Gottfried Niedermair, die Verantwortlichen des Bonifizierungskonsortiums Vinschgau, wurden ebenso freigesprochen der Betreuer des Abschnitts der Beregnungsanlage Armin Trafoier und der Beregnungswart Walter Pirhofer.

    urteil Vinschger BahnDie vier Männer waren angeklagt, das Unglück, bei dem 9 Menschen starben, fahrlässig herbeigeführt zu haben.

    Staatsanwalt Axel Bisignano hatte für alle Angeklagten auf Freispruch plädiert, nachdem der Gutachter Alberto Molinari zu dem Schluss gelangt war, dass der Wasseraustritt aus dem Beregnungs-Ventil, der zum Zugunglück geführt hatte, nicht vorhersehbar und bei normalen Wartungsarbeiten nicht erkennbar gewesen sei.

    Lothar Burger

    Lothar Burger

     

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    Kommentare (8)

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    • xy

      Ja leider gibt es keinen Schuldigen, und die Opfer haben halt „PECH“ gehabt.
      Eine Schande.

    • X

      Das Gutachten und sein Verfasser ist nicht ernst zu nehmen! Was haben die Zivilparteien hier bloß aufgeführt?

    • Rosi

      Lasst die verstorbenen in Frieden Ruhen .Am besagten Platz gehört auf jedenfall ein Denkmal errichtet,das vom Land finanziert werden sollte,denn wenn das Land bei der Sanierung der Strecke daran gedacht hätte,die vorhandene Mauer auf rei Meter zu erhöhen und dahinter leer zu lassen,wäre der Schlamm gegen die Mauer geprallt und nicht mehr.Bis heute hat das Land die Mauer noch nicht erhöht um dem Zugverkehr mehr Sicherheit zu gewähren.Bodenerosionen kann es immer wieder geben.Eine höhere Mauer würde mehr Schutz bieten.
      Eine Meinung,welche die Landestechniker sich überlegen sollten,ob es nicht Sinnvoll ist,auch eine Zusatzmauer zu errichten.Stützmauern werden übrigens von der EU und Rom besonders gefördert,um das Erdreich am Berg nicht nach dem Süden mit den Gewässern zu verlieren.

    • Yannis

      da hat man wohl sehr gut auf den Gutachter „geachtet“ sodass dieser zu diesen unlogischen Urteil kam.

    • peter.g

      Da hat Vinschger Prominenz Leichen im Keller und lacht aus den Medien.

    • AL BUNDY

      Meine Meinung:
      Mangelhafte, unqualifizierte oder wo möglich gar keine Wartung an der Beregnungsanlage hat dazu geführt dass der Wasseraustritt am schadhaften Ventil nicht rechtzeitig bemerkt wurde.

      „Nur die Schuld verzweifelt.“

    • christian waschgler

      Ich kann nicht glauben dass dieses Ventil Schuld am Unglück mit 9 Toten hat. Auch wenn das Ventil geborsten ist tritt nicht so viel Wasser aus dass es einen ganzen Hang ins rutschen bringt. Jedenfalls nicht in kurzer Zeit, ich bin der Meinung dass es einige Tage wenn nicht Wochen dauert bis es zu einer Mure solchen Ausmasses führen kann. In dieser Zeit hätte jemand den Wasseraustritt bemerken müssen.

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