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    Neue Instrumente

    Das Land Südtirol hat laut Landesrat Arnold Schuler größere Handlungsspielräume im Fall von Problembären.

    Andreas Pöder hat eine Anfrage an die Landesregierung gerichtet.

    Der Landtagsabgeordnete forderte Auskunft darüber, welche Handlungsspielräume die Landesregierung bei Problembären habe.

    Nun liegt die Antwort von Landesrat Schuler vor.

    Auf die Frage, welche Spielräume der sogenannte Managementplan enthalte, schreibt der Landesrat:

    Da der Managementplan einen geringen Handlungsspielraum auf regionaler Basis bietet und ein restriktiver Schutz der Braunbären verlangt wird, hat man Ende des Jahres 2013 damit begonnen, den Plan zu ändern.

    Diese Änderungsvorschläge betrafen vor allem das Kapitel 3 des Planes, welches die Kriterien und Handlungsmöglichkeiten in Bezug auf problematische Bären und den Eingriff in kritischen Situationen festlegt.

    Bevor diese Vorschläge umgesetzt werden können, mussten sie vom Umweltministerium genehmigt werden. 

    Nach einigen Verhandlungen konnten im Jahr 2015 folgende Änderungen vorgenommen werden Die allgemeine Aufmerksamkeitsstufe wurde erhöht, mit dem Ziel einen schnelleren Eingriff zum Fang, für eine Besenderung und Umsiedlung, Gefangenschaftsnahme und Abschuss zu ermöglichen.

    Die Beurteilung eines kritischen Bären wurde erweitert, nicht nur falls anwesend in bewohnten Siedlungen, sondern auch in deren unmittelbarer Umgebung.

    Neu wurde eingeführt, dass der Problemgrad eines Individuums am Schaden gemessen wird.“

    Landesrat Arnold Schuler nennt auch weitere Schritte, etwa die Ausarbeitung von Informationstafeln mit den Verhaltensregeln bei der Begegnung eines Braunbären.

    Diese Tafeln sollen/können im Gebiet mit Bärenvorkommen am Beginn der Wanderwege aufgestellt werden.

    Weiters wird ein Kurzfilm produziert (für Schulen, Tourismus), im welchen auf das richtige Verhalten bei einer Bärenbegegnung, sowie wie man eine solche vermeiden kann, erklärt wird.

    Im Bereich der Imkerei gibt es, immer laut Landesrat Schuler, die Möglichkeit der Errichtung eines Elektrozaunes. Erfahrungen hätten gezeigt, dass damit ein 95%iger Schutz gewährleistet werden kann.

    Das Material für die Errichtung erhält der Imker kostenlos beim Amt für Jagd und Fischerei, oder bei Selbstanschaffung werden 50% der Kosten rückvergütet.

    Neuigkeiten gibt es auch im Bereich der Kleintierzucht-Almbewirtschaftung:

    Nach gemeinsamen Aussprachen zwischen Landesrat, Vertretern des Südtiroler Bauernbundes, der Kleinviehzüchter und den zuständigen Verwaltungen wurde vorgeschlagen – auch angesichts der zunehmenden Zuwanderung des Wolfes – die Möglichkeiten von Präventionsmaßnahmen geprüft werden sollen, um künftige Konflikte zwischen Artenschutz und Almwirtschaft zu vermindern.

    in der Folge hat das Amt für Jagd und Fischerei mit der AGRIDEA, eine Schweizer Beratungsorganisation mit Erfahrung und Schwerpunkt in der Vorbeugung von Großraubwildschäden, Kontakt aufgenommen und für eine Grundlagenerhebung beauftragt.

    Im heurigen Sommer wurden bereits im Vinschgau und Ulten/Deutschnonsberg die Schafalmen begangen.

    Eine Analyse soll klären, inwiefern ein Schutz von aufgetriebenem Vieh möglich ist, mit welchen Voraussetzungen, Weideorganisation und auch mit welchem Aufwand.

    Auch Abschüsse von Schadtieren könnten bestenfalls nur dann vom Umweltministerium gutgeheißen werden, wenn nachgewiesen ist, dass Herdenschutz nicht realisierbar ist oder trotz Schutzmaßnahmen zahlreiche Risse erfolgen, so Schuler

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    Kommentare (10)

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    • Einereiner

      Steuergelder en mass werden hier für ein paar Bären verbraten, denen es in Sibirien deutlich besser gehen würde.
      Fangt sie ein und schickt sie dorthin.

    • Andreas

      Südtirol ist zu dicht besiedelt für Bären, erschießen, wenn einer auftaucht, Schnitzel und Würste daraus machen und den Touristen als Südtiroler Spezialität verkaufen, damit ist jedem geholfen, außer den militanten Tierschützern, denen kann man aber vegane Schnitzel- und Wurstimitationen verkaufen.
      Wobei ich nicht verstehe warum diese gegen Fleischkonsum sind, sich aber Schnitzel und Würste nachbauen.

      • Robby

        Der Andreas allerdings wäre auch in Wurstform unverkäuflich. Im derzeitigen Zustand sowieso.

      • Klaus

        Andreas. Hat’s bei dir irgendwo hin geschneit? Oder was geraucht? So ein Schmarrn. Wenn wir schon Menschen und Tiere nach Südtirol locken, dann muss man für das richtige Umfeld sorgen, bei den Menschen für Arbeit und für Tiere einen angemessenen Lebensraum, sonst wird der Steuerzahler früher oder später sehr sehr böse.

        • Andreas

          Die ganzen Kühe und Schweine, welche wir nach Südtirol locken 🙂 , schlachten wir doch auch.
          Was unterscheidet einen Bären, welcher in einem dicht besiedelten Gebiet nichts zu suchen hat, da es zu gefährlich ist, von diesen?
          Etwa Deine Definition von Nutztieren?
          Nur weil man in der Kindheit Bussi Bär gelesen hat, bleibt es trotzdem ein Raubtier.

    • Franz

      Ich würde die Bären gegen Clandestin & Jihdisten einsetzten. 🙂

    • Liselotte

      Gar einige Problembären und – bärinnen vergnügen und sonnen sich im Südtiroler Landtag.

    • G.

      Schuler ist ein herzloser Mensch, er interessiert sich nicht für das Leben anderer (der Tiere) und auch nicht für den Herrgott. Schuler lässt x-viele Tiere töten (Murmeltiere, Bären usw.).
      5°Gebot: du sollst nicht töten.
      Bären kann man in ein Gehege bringen und sie nicht verfolgen und sie nicht töten.

    • G.

      ebenso herzlos ist auch Pöder, er war doch mal in der Zeitung wegen „Naziverdacht – Kontakte zu Neu-nazis“. Was haben die Nazis gemacht? Das weiß wohl jeder

    • docholly

      Wer auf dem Foto isch epper dr Problembär??????

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