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Die Steueroase

Creative concept for car rentalLaut Stabilitätsgesetz 2016 wird die Landesumschreibungssteuer „zeitlich unbegrenzt“ auf dem italienweit niedrigsten Niveau gehalten. Weil immer mehr Autovermieter ihren Sitz nach Südtirol verlegen, rechnet man mit Steuereinnahmen von 25 Millionen Euro.

von Heinrich Schwarz

Nicht selten musste sich Landeshauptmann Arno Kompatscher Beschwerden aus anderen Regionen und Provinzen anhören, weil man in Südtirol die italienweit niedrigste Umschreibungssteuer anwendet.

Südtirol wird „unlauterer Wettbewerb“ vorgeworfen. Denn vor einigen Jahren hat ein regelrechter Umschreibe-Tourismus eingesetzt: Zahlreiche italienische Autovermieter verlegten ihren Rechtssitz plötzlich nach Südtirol, um von der günstigen Steuer bei Pkw-Zulassungen zu profitieren.

Aus jährlich 14.000 Pkw-Zulassungen wurden mehr als 100.000. Das hat bewirkt, dass die Steuereinnahmen hierzulande in die Höhe schossen. Südtirol ist diesbezüglich eine Steueroase.

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Daran soll sich in Zukunft nichts ändern. Dafür sorgt Arno Kompatscher mit dem Stabilitätsgesetz 2016. Laut bisherigem Gesetz bleibt der Fixbetrag des Tarifs der Landesumschreibungssteuer – also 151 Euro für mehrwertsteuerpflichtige Akte – nur „bis 31. Dezember 2016“ bestehen.

Dieses Datum wird nun aus dem Gesetz gestrichen. Der Fixbetrag wird demnach zeitlich unbegrenzt angewandt.

IN DER MITTWOCH-AUSGABE LESEN SIE ALLE WEITEREN HINTERGRÜNDE. UND: WAS LANDESHAUPTMANN ARNO KOMPATSCHER ZUR KRITIK AUS DEN ANDEREN REGIONEN SAGT.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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