Du befindest dich hier: Home » Gesellschaft » Marthas Nein

    Marthas Nein

    Die Einkommensgrenze für den Unterhaltsvorschuss wird nicht erhöht. Sie liegt derzeit bei zwei Kindern bei 1.640 Euro netto.

    Die BürgerUnion forderte am Donnerstag im Landtag höhere Einkommensgrenzen für den Unterhaltsvorschuss. Es gebe genügend Fälle, wo der die Antragsteller knapp über dem Limit lägen, erklärte der Landtagsabgeordnete Andreas Pöder. Die Grenze sei so niedrig angesetzt, dass es bei vielen zu Engpässen komme, wenn der scheidende Partner den Unterhalt nicht zahle.

    Das Anliegen sei verständlich, erklärte Landesrätin Martha Stocker, aber man müsse sich auch dessen bewusst sein, dass es in solchen Fällen auch eine private Verantwortung gebe.

    Die Zahlungsmoral der Väter lasse zu wünschen übrig.

    Die Grenze liege z.B. bei zwei Kindern derzeit bei netto 1.640 Euro nach Abzug aller anerkannten Spesen.

    Diese Grenze sei angemessen, eine Erhöhung könnte dazu führen, dass man sich noch mehr auf die öffentliche Hand verlasse. Die Rückzahlungsrate liege derzeit knapp über 10 Prozent.

    Die Grenze scheine nur auf dem ersten Blick großzügig, wandte Andreas Pöder ein, aber wenn alle Ausgaben auf der Frau lasteten, dann sei die Belastung auch bei einem Einkommen von 1.640 Euro groß.
    Der Antrag wurde mit 15 Ja und 17 Nein abgelehnt.

    Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
    Clip to Evernote

    Kommentare (11)

    Lesen Sie die Nutzerbedingungen

    • ......

      Wie viele Frauen mit Kinder verdienen 1600€? Wen wollt ihr hier verarschen?

    • LUDWIG

      Die Zahlungsmoral der Väter lässt zu wünschen übrig, deshalb der Unterhaltsvorschuss des Landes. Der Witz an der Sache ist der, dass das Land nicht imstande ist, den Großteil der Gelder von den säumigen Vätern zurückzufordern.
      Verarscht wird hier wohl der Steuerzahler, denn es ist sein Geld, das hier so großzügig „verschenkt“ wird.

      • AL BUNDY

        Das Geld ist gut angelegt. Die säumigen Samenspender werden es den spendablen Politikern danken bei der nächsten Wahl.
        Übrigens, die 10% die zahlen, sollten es sich noch mal überlegen, zu befürchten haben sie jedenfalls nichts.

    • ......

      Ab unter die Brücke mit den Vätern, oder? Ein Haushalt benötigt mehr als 2500€ im Monat, ändert sich daran viel wenn der Vater auszieht? Zweitens, wo soll er hin? Das Leben ist zu teuer für das Geld das verdient wird.

      Lieber Troll, wie viel verdienst du, damit du das Volk gegeneinander aufhetzt?

    • Giovanni

      Aha, groß in den Urlaub fahren, alle Tage Kaffee trinken gehen und Designerklamotten tragen, super ! Aber selbst für die eigenen Kinder aufkommen !? Und dann noch Forderungen stellen!

        • ......

          Aus Erfahrung wissen wir, dass diejenigen die über andere schimpfen, die Hilfe in Anspruch nehmen, was ihr volles gesetzliches Recht ist, genau dieselben sind die die Ideologie befolgen:“ absahnen wo’s geat, auch mit Lug und Betrug“. Darum…

      • Klaus

        Giovanni! Kenne einige dieser Fälle, wo die Frauen von ihrem Lebensstandard nicht abrücken wolle . Verstehe nicht warum die Allgemeinheit solche Faulpelze finanzieren soll. Die Männer Haben sich diese Tussis geangelt, also sollen sie bis zum Lebensende für die ex Frau und Kinder aufkommen und basta. alle was ich kenne gehen schwarz arbeiten, haben Mietwohnung, Luxusauto auf Leasing, also kann ihnen die Vorschusstelle nichts nehmen. Die Männer undichte ex Frauen Leben weiterhin auf hohen Fuß und die Kinder müssen von den Steuerzahlern finanzieren werden. Diese Vorschusstelle finde ich überflüssig, nur eine Möglichkeit dem Steuerzahler in den Sack zu steigen. Hier muss eine anderes System her, denn der Missbrauch ist einfach zu hoch

    • Etaner

      @Klaus
      Ich bin keine Tussi und lebe nicht auf grossen Fuß . Seit 5 Jahren bekomme ich das Geld von der Vorschussstelle
      und weitere 2 Jahre Unterhalt für das Kind sind noch ausständig . Vor Jahren hatte ich schon Arbeitsamt und die Vorschussstelle informiert , dass der Vater des Kindes Schwararbeit nachgeht , aber sie sagten es käme ihnen zu teuer weiteres Personal aufzunehmen damit sie diesen vielen Vätern auflauern könnten . FRAGE AN DICH . Sicherlich gibt es viele verschiedene Fälle , aber liegt die Schuld bei der Mutter , wenn der Vater für den Unterhalt seines Kindes nicht aufkommt und ich als Mutter arbeiten gehe ? Warum sollte ich mich schämen ? Denk mal darüber nach wer wem das Geld des Steuerzahlers aus der Tasche zieht . Ich jedenfalls nicht !

    • Franza

      Sollen des Kindermachen lassen, wenn sie’s net her hobn, und sich von Kirche und Partei net derwehrn.

    • X

      Was wir uns alles gefallen lassen! Die öffentliche Hand für privat Scheiternde per „Gesetz“ zu missbrauchen! Wahnsinn

    Kommentar abgeben

    Du musst dich EINLOGGEN um einen Kommentar abzugeben.

    2013 ® © Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH/Srl - Alle Rechte vorbehalten. Impressum | AGB | Cookie Hinweis

    Nach oben scrollen