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    Vorbild Innsbruck?

    Vorbild Innsbruck?

    Cristian Kollmann, Ortssprecher der Süd-Tiroler Freiheit Bozen, fordert eine bessere Vereinbarkeit zwischen dem Mandat als Gemeinderat, dem Beruf und der Familie.

    Im Jahr 2014 hätten in Bozen 70 Gemeinderatssitzungen stattgefunden. Der Grund für diese nach Kollmann viel zu hohe Zahl seien die Sitzungsgelder, und diese gelte es abzuschaffen. Kollmann schlägt vor, dass stattdessen die Gemeinderäte eine fixe Besoldung erhalten und zudem die Anzahl der Sitzungen auf mindestens die Hälfte reduziert wird. Abwesenheit eines Mitgliedes bei einer Gemeinderatssitzung sollte durch Lohnabzug geahndet werden.

    In Innsbruck hätten, so Kollmann, im Vergleich zu Bozen, im Jahr 2014 lediglich elf Gemeinderatssitzungen stattgefunden. Diese würden, da praktisch nur einmal im Monat, bereits gegen Mittag beginnen, dafür um so länger andauern und gleichzeitig um so effizienter von statten gehen. Somit sei in Innsbruck das Amt als Gemeinderat auch für Personen, die einen anspruchsvolleren Beruf ausüben bzw. viel Zeit in ihre Familie investieren müssen, interessant.

    Im Hinblick auf die anstehenden Gemeinderatswahlen in Bozen wünscht sich Kollmann, dass sich die kandidierenden Parteien bereits jetzt vornehmen, nach den Wahlen umgehend die Rahmenbedingungen für die Gemeinderäte familien- und frauenfreundlicher zu gestalten und bei den Sitzungen mehr auf Qualität statt auf Quantität zu setzen. „Insgesamt ist die Suche nach seriösen Kandidaten diesmal besonders schwierig. Um so mehr muss man ihnen Anreize bieten, die es dann umzusetzen gilt“, schreibt Kollmann abschließend.

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