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    Unmögliches möglich machen

    Unmögliches möglich machen

    Am Montag startet das größte Südtiroler Filmfestival für Berufs- und Oberschulen. Der Siegerfilm wird im Laufe der Woche gekürt.

    Es geht um Träume, Ausdauer, Durchsetzungskraft und Mut: Morgen beginnt die zwölfte und von den Teilnehmerzahlen bisher größte Ausgabe des Filmfestivals der Organisation für Eine solidarische Welt (oew): Vom 9. bis 13. November 2015 besuchen mehr als 2.200 Berufs- und Oberschüler*innen das fünftägige Festival unter dem Motto „Träume. Unmögliches möglich machen“. Die Filme „Selma“, „Heute bin ich Samba“, „Der älteste Schüler der Welt“, „Trash“ und „Pride“ laufen in Meran, Bruneck und Brixen am Vormittag als Schüler*innen-Vorstellungen.

    Der Gewinnerfilm wird im Laufe der Woche bekannt gegeben und am Abend des 13. November im Forum Brixen allen Interessierten gezeigt. Vier Filme laufen in deutscher, einer in italienischer und einer in englischer Sprache. Das Besondere: In den Tagen nach dem Filmfestival kommen Referent*innen der oew zu den Schüler*innen in die Klasse und erarbeiten mit ihnen die Thematik des Films und stellen dabei auch den Essay-Wettbewerb über Träume für die Straßenzeitung zebra. vor.

    Verena Gschnell

    Verena Gschnell

    Verena Gschnell begleitet das Filmfestival für die oew. Sie freut sich über das große Interesse: 2.200 Schüler*innen gehen in der kommenden Woche ins Kino und beschäftigen sich mit Träumen. „In allen fünf Filmen geht es um Menschen, die ihre Träume nie aus den Augen verloren haben“, sagt Verena Gschnell.

    Ob es um das Wahlrecht für Afroamerikaner in den USA der 1960er-Jahre geht, um den Jungen Samba, der ohne gültige Dokumente aus Senegal nach Frankreich eingereist ist und sich dort ein besseres Leben aufbauen möchte („Heute bin ich Samba“), um den 84-jährigen Schüler Maruge in Kenia, der als ältester Grundschüler der Welt in die Geschichte eingegangen ist („Der älteste Schüler der Welt“), um drei junge Menschen, die den Kampf gegen Korruption selbst in die Hand nehmen, weil Politik und Polizei ihnen jede Hilfe verweigern („Trash“) oder um Bergarbeiter in Großbritannien, die bei einem langen Streik von einer schwul-lesbischen Aktivist*innengruppe aus London Unterstützung bekommen („Pride“).

    „Für die Verwirklichung von Träumen braucht es in erster Linie Mut“, erklärt Verena Gschnell, notwendig seien aber auch Einsatzbereitschaft und Verrücktheit. Menschen mit Träumen würden niemals aufgeben. „Menschen mit Träumen und Visionen kreieren ungewöhnliche Begegnungen, entwickeln neue Sichtweisen, schaffen ungeahnte Lebensmöglichkeiten und haben eine frische Art zu denken“, sagt die Mitarbeiterin der oew.

    Die Filme „Selma“, „Heute bin ich Samba“, „Der älteste Schüler der Welt“, „Trash“ und „Pride“ laufen im Filmclub Meran, im UFO Bruneck und im Forum Brixen. Den Gewinnerfilm hat eine Schüler*innen-Jury ausgewählt und gibt ihn im Laufe der Woche bekannt. Er wird am Freitag, 13. November um 20 Uhr im Forum Brixen gezeigt.

    Nach dem Festival kommen Referent*innen der oew mit Diskussionsmaterial in die Klassen und laden die Schüler*innen auch ein, sich mit einem Essay über Träume am Wettbewerb der Straßenzeitung „zebra.“ zu beteiligen. Die fünf besten Aufsätze werden zwischen Mai und Oktober 2016 dort veröffentlicht.

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