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    Aus für Benko-Projekt?

    Kommissar Michele Penta (Foto: Charly Oberleiter)

    Kommissar Michele Penta (Foto: Charly Oberleiter)

    Der neue Kommissar in Bozen, Michele Penta, hat die Erwartungen des Benko-Lagers gedämpft. Ist das Kaufhausprojekt damit gestorben?

     

     

    Michele Penta stellt klar:

     

    „Meine Aufgabe ist es, die Gemeinde-Maschinerie am Funktionieren zu halten.“

    An seinem ersten Arbeitstag, am Freitag, hat der neue kommissarische Verwalter der Stadt Bozen die Medienvertreter empfangen.

    Mit Spannung war erwartet worden, wie Michele Penta zum Benko-Projekt steht.

    Im Gespräch mit TAGESZEITUNG-Redakteur Thomas Vikoler sagte der Kommissar:

    „Man möchte wohl, dass ich dieses Problem löse. Aber das ist nicht meine Aufgabe.

    Ich möchte keine Entscheidungen mit Folgen treffen, die über meine Amtszeit hinausreichen.“

    Klare Worte! Michele Penta hat die Erwartungen des Benko-Lagers mehr als nur gedämpft. Er hat bereits an seinem ersten Arbeitstag in Bozen zu verstehen gegeben, dass er die heiße Kartoffel an die (noch zu wählenden) politischen Verantwortungsträger weiterreichen wolle.

    Das bedeutet, dass es im Fall des Benko-Projektes frühestens in einem Jahr eine Entscheidung geben wird.

    Im Mai oder im Juni 2016 wird in Bozen ein neuer Gemeinderat gewählt. Also kann sich das neue Stadtparlament erst im Herbst nächstes Jahren mit dem Projekt befassen.

     

    Nun bleibt abzuwarten, wie René Benko reagieren wird. Hat der österreichische Investor die Geduld und die Lust, noch ein Jahr zu warten?

    Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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    Kommentare (18)

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    • Kruat

      brauchen auch kein Kaufhaus in Bozen, nur für dieses Gesindel, das zur Zeit herum lauft.
      Normal Bürger suchen woanders zum Einkaufen, nicht am Bahnhof. Klartext.

    • Veritas

      Ende des Monats eröffnet das erweiterte Shoppingcenter Twenty, das heißt Bozen hat ein Einkaufszentrum. Im Zentrum von Bozen gibt es so viele schöne Geschäfte, immer wieder schließen welche, neue werden geöffnet. Das ist doch Abwechslung. An Mangel leiden wir wirklich nicht und Innsbruck, Trient Verona ist auch nicht weit.

      • Mali

        Es geht doch nicht nur um die Geschäfte.
        Dem Gebiet um Bahnhofspark und Busbahnhof weichen Sie wohl großräumig aus, wie? Sonst könnten Sie nicht so reden.

        • Veritas

          Natürlich geht es immer um Konsum, um was denn sonst? ? ?
          Natürlich baut der Herr Benko und seine Gesellschaft seine Immobilien um, die gehören ihm ja schon.
          Natürlich wird auch die Umgebung der neuerbauten Immobilien dem Niveau angepasst.
          Was hast du denn für Sorgen?
          Natürlich werden sich die Menschen, die sich dort angesiedelt haben und zirkulieren eine neue Zone aussuchen.

    • Franz

      Schon um mit diesen Schandfleck um den Bahnhofsviertel aufzuräumen ( mit den ganzen Gesindel was dort zirkuliert , Drogendealer, Zuhälter und Clandestini ) müsste sich der “ Commissario “ für das Benko-Projekt einsetzen, und damit wieder ein bisschen Ordnung zu schaffen, dass der Normalbürgersich sich in dieser Gegend ohne sich fürchten zu müssen sich aufhalten könnte, worauf der sogenannte “Normalbürger – “( sprich Steuerzahler ) “ schließlich auch ein Recht hat.
      Unter anderem gerade dieses Recht wiederherzustellen sollte sich der “Commissario “ einsetzen.

      • George

        Um im Bahnhofsviertel aufzuräumen braucht es kein Benko-Projekt. Es genügt, wenn die Zuständigen ihre Aufgaben verrichten und nicht ständig davor kneifen.
        Also Franz, machen auch Sie ihre Arbeit, anstatt ständig hier im Forum herum zu schimpfen und die Zeit tot zu schlagen.

        • Franz

          George
          Ja Goerge, es würde ja genügen wenn die Zuständigen ihre Aufgaben machen würden, da diese aber ihren Aufgaben nicht nachkommen bzw. nicht imstande sind etwas Vernünftiges auf die Beine zu stellen muss eben ein Unternehmer wie Rene Benko her.
          Nur mit lächerlichen Aktionen wie “ Nacht im Park “ der grünen Ökofreaks, bezüglich Sicherheit wird sich das Gesindel im Park auch nicht einschüchtern lassen.
          Abgesehen davon , dass die grünen Alles Verhinderer wie schon das Wort sagt eben immer gegen alles sind.
          Sie sind gegen Stromerzeugen mittels Windkraft, gegen Wasserkraft gegen Autobahnen, aber sie verzichten weder auf Strom noch auf’s Auto mit den sie lieber über die Autobahn nach Innsbruck fahren und damit die Umwelt verschmutzen, anstatt in Bozen ein anständiges Kaufhaus zu fördern.

    • sancho panza

      habt ihr verstanden, dass das benko projekt in erster linie ein schönes gebäude mit wohnungen, büros, hotel usw ist, und nur ein kleiner teil davon ein shopping center? die frage ist nicht, ob man im zentrum von bozen schon genug geschäfte hat oder nicht (auch hierüber ließe sich diskutieren), sondern ob das grausige gesindelviertel samt verlotterten gebäuden neu gestaltet wird oder weiter verlottert wie bisher.
      darum gehts in wirklichkeit. und um 100 millionen für das gemeindebudget, mit denen man umfahrungen (hörtenberg), virglbahn, eventuell ein paar neue busse usw. finanzieren könnte!

    • Karl

      Diese Spekulationen hier im Forum sind sinnlos. Es ist nicht Aufgabe des Kommissars über die ausständigen Projekte zu entscheiden, das wird der Bürgermeister entscheiden, der hoffentlich bald gewählt werden wird. Der Kommissar muss nur die Gemeinde in dieser Zwischenzeit verwalten. Die Tageszeitung hat nur nix zu melden und spekuliert rum. Das Argument, dass damit das Benko Projekt gestorben sein soll ist völlig unbegründet.

    • Ein zahlender Bürger

      Die Realiserung des Kaufhauses wurde schon beschlossen (bei dem ganzen Geld das schon investiert wurde haben die sicher Plan B-Z). Es geht jetzt nur mehr darum wie man es dem Bürger weis macht dass alles rechtens zugegangen ist. Und im schlimmsten Fall werden ein paar krumme Dinger wie im Fall vom Twenty gedreht.

    • Franz

      @Karl

      Wieso sollte der Kommissar nicht über dieses Benko- Projekt entscheiden. ?
      Der Commissario straordinario wurde eingesetzt um Entscheidungen zu treffen, er ersetzt den Bürgermeister.bzw den Gemeinderat die nicht imstande waren Entscheidungen zu treffen.
      Commissario straordinario
      Caratteristiche
      L’incarico è ricoperto da un dirigente della pubblica amministrazione italiana, ma talvolta anche una figura politica, o addirittura lo stesso organo che ordinariamente dovrebbe esercitare poteri nella materia in cui viene nominato in via straordinaria).
      I commissari straordinari possono operare tramite procedure accelerate, e in deroga alla normativa vigente. Possono, ad esempio, assegnare senza bando di gara d’appalto, ma a propria discrezione, i lavori pubblici

    • Lothar

      Kein Mensch braucht ein weiteres Kaufhaus in Bozen.
      Sollte Jemand anderer Meinung sein soll er die Lauben und die Museumsstrasse besuchen und Er wird feststellen dass es keinen sinn hat noch weitere Geschäfte in Bozen Zentrum zu eröffnen.
      Wenn eine Stadt nicht in der Lage ist aus eigener Kraft heruntergekommene Viertel wieder aufzuwerten, dann wird das auch nicht durch ein neues Kaufhaus gelöst.
      Wenn man sich das Twenty anschaut dann kann man verstehen dass diese Stadt planerisch auf der ganzen Linie versagt und dass Sie es inzwischen gewohnt ist sich zu verkaufen.

    • Chefkoch

      Und wenn Benko die ganzen Gestalten aus dem Bahnhofsviertel vertreibt, lösen sie sich in Luft auf? Das ist wohl das schlechtestes Argument für Benko!

    • Werholl

      Hat miemand dieser Gemeindevertreter an ein Referéndum über dieses Projekt nachgedacht oder haben sie Angst vor dem Ergebnis? Aber Bozen und all diese Probleme werden noch lance bestehen. Denn diese Stadt wird von Laubenkönige und Ihren Ängste regiert. Armes Bozen.

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