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    Freie Fahrt

    Bildschirmfoto 2015-11-06 um 15.27.21Die Umfahrung von Obervintl ist seit Freitag befahrbar. Die Gesamtkosten des Projektes belaufen sich auf 22 Millionen Euro.

    Seit Freitag ist die Umfahrung von Obervintl im  Pustertal befahrbar. „Somit ist das Dorf vom Durchzugsverkehr befreit und die Bürger sind geringerer Lärm- und Abgasbelastung ausgesetzt, außerdem ist die Verkehrssicherheit erhöht“, heißt es in einer Aussendung des Landespressedienstes. Die Gesamtkosten bis zum endgültigen Abschluss des Projektes werden sich auf rund 22 Millionen Euro belaufen.

    An der rund vier Kilometer langen Umfahrung von Obervintl wurde seit Frühjahr 2014 gebaut. Für den Verkehr freigegeben wurde sie am Freitag in einer informellen Zeremonie von dem Direktor des Landesbautenressorts Paolo Montagner, Abteilungsleiter Gustavo Mischi und dem Direktor im Landesamt für Straßenbau Nord-Ost, Gernot Nicolussi Leck, gemeinsam mit Vertretern der Gemeinde Vintl und dem beauftragten Bauunternehmen.

    Zum Projekt der Umfahrung zählen neben den Straßenbauarbeiten drei Brücken, eine Unterführung, zwei Kreuzungen und ein Kreisverkehr samt Anschlussrampen, Lärmschutzwänden und Grünflächen sowie Unterführungen für Wildtiere.

    „Es handelt sich um ein wichtiges Projekt, in erster Linie, weil der Verkehr durch das Pustertal dadurch besser fließen kann und stockender Verkehr auch mehr Gefahren birgt. Zweitens sorgt die Umfahrung für eine höhere Lebensqualität der Menschen, die dort leben, was auch ein großer Pluspunkt für den in der Gegend so wichtigen Tourismus ist“, sagte Paolo Montagner, Direktor des Landesbautenressorts anlässlich der Eröffnung der Umfahrung. Er erinnerte daran, dass im Anschluss an die letzten Bauarbeiten im Frühjahr 2016 eine feierliche offizielle Eröffnung des gesamten Bauprojektes folgen werde.

    Die neue Straße weist zwei Fahrstreifen zu je 3,50 m Breite und zwei asphaltierte Randstreifen zu je einem halben Meter Breite auf. Die Lärmschutzwände verlaufen auf einer Länge von insgesamt eineinhalb Kilometern. Um die Lärmbelastung so gering wie möglich zu halten, wurde zudem auf der gesamten Trasse eine besondere Asphaltmischung mit lärmmindernder Wirkung verwendet, wie der Direktor im Landesamt für Straßenbau Nord-Ost, Gernot Nicolussi Leck erklärt.

    Bis zum Frühjahr 2016 sollen die restlichen Arbeiten abgeschlossen werden:

    Während der kommenden drei Wochen wird die Kreuzung Ost an der Gemeindegrenze zu Kiens angepasst und ist für den Verkehr gesperrt. In dieser Zeit ist Obervintl nur von Westen erreichbar. Noch innerhalb Herbst sollen die Aus- und Einfahrten bei der Zone Lodenwelt und im Bereich Kreisverkehr Pitzinger verwirklicht werden. Bis dahin besteht die Möglichkeit, in die bzw. von der Umfahrung über die Westzufahrt von Niedervintl ein- und auszufahren. Weitere kleine Abschlussarbeiten folgen im Frühjahr des nächsten Jahres und im Anschluss daran die offizielle Eröffnung.

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    Kommentare (3)

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    • Pendler

      Wir wollen eine MEBO und keine zweispurige Schneckenstraße! Wann kapiert endlich die Politik, dass wir Pusterer endlich auch eine Schnellstraße wollen wie die MEBO und zwar bitte von Innichen bis Brixen!

      Die jetztige Lösung ist ein Schildbürger-Streich und wird nichts verbessern!

      Wir wollen eine MEBO!!!

    • Robby

      Früher ist bei einer solchen Einweihung die gesamte Landesregierung angetreten um sich zu beweihräuchen und huldigen zu lassen. Ja, früher …….

    • Der den Arno kämmt

      Hauptsach ein Kreisverkehr ist dabei. Ein schöner Fototermin ist sich auch noch ausgegangen, da haben sich die Millionen ja gelohnt.

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