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    Die Geldspritze

    Eurovita 2Die Versicherungsgesellschaft Eurovita beteiligt sich mit zehn Millionen Euro an der Kapitalerhöhung der Südtiroler Sparkasse.

    Die Versicherungsgesellschaft Eurovita hat am Freitag im Zuge der Kapitalerhöhung der Südtiroler Sparkasse Aktien im Gegenwert von zehn Millionen Euro gezeichnet.

    Am Freitag erfolgte die offizielle Zeichnung der Aktien von Seiten des Beauftragten Verwalters von Eurovita, Andrea Battista, der persönlich nach Bozen zum Sitz der Bank gekommen ist, wo er sich mit dem Präsidenten Gerhard Brandstätter sowie mit dem Beauftragen Verwalter Nicola Calabrò getroffen hat.

    Präsident Gerhard Brandstätter erklärt: „Eurovita stellt für uns ein Partner dar, den wir seit Jahren für strategisch halten, und diese Partnerschaft festigt sich heute noch stärker mit dieser bedeutenden Beteiligung an unserer Kapitalerhöhung.“

    Der Beauftragte Verwalter und Generaldirektor, Nicola Calabrò erklärt: „Unsere Bank hat mit Eurovita eine Zusammenarbeit verwirklicht, die auf die Fähigkeit gründet, unseren Kunden Versicherungsprodukte zur Verfügung zu stellen, die großen Anklang gefunden haben. Wir sind überzeugt, dass unsere Strategie, die auf die Partnerschaft mit erstklassigen Versicherungs- und Vermögensverwaltungsgesellschaften gründet, die beste Antwort auf die stets steigenden Erwartungen der Kunden bildet.“

    Der Beauftragte Verwalter von Eurovita, Andrea Battista, erklärt:

    „Die Beteiligung von Eurovita an der Kapitalerhöhung der Südtiroler Sparkasse folgt aus einem Partnerschaftsverhältnis, das historische Wurzeln hat, ist aber zukunftsweisend für Eurovita, da sie einen Eckpfeiler bildet.“

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    Kommentare (5)

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    • STephan Mair

      Kunststück?!
      Laut Homepage Eurovita ist die Sparkasse in Besitz von 6,51 % der Eurovita.

    • sogeatsnet

      Geld regiert die Welt. Ob überhaupt eines vorhanden ist oder nicht, ist nebensächlich.

    • Steuerzahler

      Was man uns in diesem Artikel nicht sagt:
      Im Banksektor kommt es vor, dass eine Bank ihren Kunden für gewisse Polizzen nur die Produkte einer einzigen Versicherungsgesellschaft verkauft. Die Bank verpflichtet sich also, keine Konkurrenzprodukte anderer Versicherungen zu verkaufen. Im Gegenzug erhält die Bank von der Versicherung eine höhere Provision.

      Im Falle der Sparkasse liegt also folgende Vermutung nahe: Die Versicherungsgesellschaft Eurovita kauft Sparkasse-Aktien, und die Sparkasse wird für die nächsten Jahre für gewisse Polizzen ausschliesslich Eurovita-Produkte anbieten. Warum sollte sonst Eurovita ihr Kapital bei der Sparkasse binden? Den Kunden wird also nicht das bestmögliche Verischerungsprodukt angeboten, sondern nur das des Sparkasse-Partners.
      Das alles ist vollkommen legal.
      Nur sollte man in einem Zeitungsartikel nicht nur eine Pressemitteilung nachplappern, sondern den Sachen auf den Grund gehen, kritische Fragen stellen und die Leser über Hintergründe und Zusammenhänge informieren.

      Das alles fehlt im Wirtschaftsteil der Tageszeitung. Ein Jammertal, was man hier als Wirtschaftsjournalismus geboten kriegt. Der Fairness halber muss gesagt werden, dass die Qualität vergleichbarer Artikel der Dolomiten oder Stol zumindest gleich schlecht ist. Zudem schreibt man dort nur so, wie’s der Ebner-Familie recht ist.

    • Robby

      Ich trage ununterbrochen mit meinem Geld zur Kapitalerhöhung der Sparkasse bei. Mir schüttelt keiner medienwirksam die Hand.

    • George

      Scheinheiligkeit pur. Die Sparer mögen sich warm anziehen.

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