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    Jetzt redet Kompatscher

    Wende in der Affäre „Dolomiten vs. Palermo“: Landeshauptmann Arno Kompatscher bricht sein Schweigen und stellt sich demonstrativ hinter den Senator.

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    Kommentare (45)

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    • Skilehrer

      Bravo Senator Palermo! Sie leisten tolle Arbeit und bitte lassen Sie sich nicht entmutigen! Der Großteil der Südtiroler steht hinter ihnen!

    • Specht

      Wie Herr Kompatscher kommentiert,die Kollegen u.einige Alt M………. wissen um was es geht!

    • Specht

      Ich meinte unter Kollegen Giornalisten

    • helmut

      Palermo hat in seinem Thesenpapier und Vortrag vor der OSZE tatsächlich Südtirol nicht ausdrücklich genannt, sondern hat generell gefordert, man müsse „die Gesellschaft als Ganzes und nicht seine Teile (Minderheiten) im Auge haben“.
      („to look at societies as a whole rather than at its Segments (minorities).“)

      Man müsse wegen der Verschiedenheiten eine „Solidargemeinschaft“ bilden. „Zu starre Unterscheidungen (z.B. basierend auf der Staatszugehörigkeit) und die Verwendung“ von Identität oder ähnlichen Instrumentarien sind häufig wenig hilfreich (z.B. wird die Sprache zu häufig als Instrument für den ´Ausschluss´ (Abgrenzung) als für die Integration/Inklusion verwendet.“

      Palermo befürwortet also die Integration von Minderheiten in eine Solidargemeinschaft, wobei das Achten auf Sprache und Identität „wenig hilfreich“ ist.

      Bezogen auf Südtirol bedeutet das die Integration in die Solidargemeinschaft der italienischen Nation.

      Noch Fragen zu dem geistigen Standort von Palermo?

      Wer hier noch einen Vorkämpfer für Autonomie erblickt, dem ist nicht mehr zu helfen, auch wenn er Kompatscher heißt.

      • Ulrich

        @helmut
        Saßen Sie im Englischunterricht mit Heinz Gstrein in der Klasse?

      • THEMA

        Wie üblich bei gewissen Leuten wie Sie , lassen sie all das aus was nicht in ihr rechtes Weltbild
        passt. Oder ihr Englisch reicht nicht um den Stichwort Text zu verstehen. Denn der geht so:

        Biggest challenge is to look at societies as a whole rather than at its segments
        (minorities). Special measures are largely in place and somewhat also implemented. The issue now is to create cohesive societies not despite their diversities but because of their diversities! Otherwise nationalism (by both majorities and minorities), anti-Europeanism, xenophobia, etc.

        Die grösste Herausforderung ist nun auf eine gesamte Gesellschaft zu schauen und nicht nur auf Teile derselben. Besondere Massnahmen sind grossteils schon in Kraft und umgesetzt.
        Es ist nun notwendig zusammenhaltende Gesellschaften zu bilden nicht trotz ihrer Unterschiede sondern wegen derselben.Sonst wird Nationalismus (bei Mehrheiten und Minderheiten), Anti Europa , Xenophobie etc. entstehen.

        Sie ,und ihre Geistesvewandten, haben wohlweislich nur einen Satz übersetzt , und den Rest des Gedankens unter den Tisch gekehrt.

        • helmut

          Sie ballern ins Leere!

          Der zweite Teil, den Sie noch ergänzend aus dem Thesenpapier zitieren, unterstreicht nur die antiautonomistische Zielerichtung, von dem Recht auf Selbstbestimmung ganz zu schweigen.

          • THEMA

            Es ist unglaublich. Es gibt Leute die sind schwer von Begriff, aber dass man aus
            einem Text der sagt, man solle in den autonomen Gebieten, wo die Rechte der Minderheiten schon geschützt sind, die Gesellschaft zusammenführen um das Entstehen von Nationalismen zu vermeiden, herausliest das wäre gegen die Autonomie,
            zeugt wohl von sehr beschränkten geistigen Fähigkeiten, oder es ist eben ein Fall von Nationalismus. Oder auch wie man in itailienisch sehr gut sagt ein Fall von „duro di testa“.

      • Veit

        Tatsache ist, dass jeder Staatsbürger das Recht auf Verwendung seiner Sprache, also auch seiner „Minderheitensprache“ hat. Tatsache IST AUCH, dass Sprache effektiv sehr oft Ausschluss bedeutet: Würde die simple Bank eine nur ladinisch sprechende Person einstellen??? NEIN.
        Also Ausschluss! Was hat Dr. Palermo da falsch gesehen, auch wenn er NICHT von Ladinern geredet hat.

    • Criticus

      Warum hat die „Dolomiten“ nicht sofort mit Herrn Palermo über diesen Vortrag gesprochen? Warum zuerst andere Personen kontaktieren? Schade, es wirft kein gutes Licht auf die Journalisten der „Dolomiten“, die sonst immer korrekt berichten.

      • Stephan Mair

        korrekt berichten…
        also ich würde jetzt gerne politisch inkorrekt werden…
        aber ich verkneife mir es.

      • Woll.Pertinger

        Warum hätten die Dolomiten „sofort“ mit Palermo sprechen sollen, nachdem sie ihn eben sprechen gehört hatten? Der Dolomiten-Korrespondent war ja bei der Tagung und hat gehört, was der Palermo gesagt. Der Dolomiten-Korrespondent hat auch nicht „zuerst andere Personen kontaktiert“, sondern zuerst seinen Artikel geschrieben. Dass die Journalisten der „Dolomiten“ sonst immer korrekt berichten, kann ich nicht bestätigen; in diesem Fall stimmt es aber.

        • Alfons Zanardi

          Es mag ihnen nicht geläufig sein aber bevor ein Medium Anschuldigungen gegen eine Person aufstellt wird diese um Stellungnahme gebeten. Dass absichtlich falsch zitiert und missverstanden wurde ist ja jetzt bekannt.

          Und überhaupt: Dass in einer Gesellschaft das Gemeinsame herausgestrichen werden soll und nicht das trennende wird wohl auch niemand abstreiten. Wenn man mal von den Kleingeistern der Südtiroler Rechtspopulisten einmal absieht die lieber in der Vergangenheit leben und in der Gegenwart mit dummer Angstpolitik Unfrieden und Zweitracht sähen.

      • Bla bla bla

        Wie immer richtig , nie frei berichten muss man sagen

      • THEMA

        Korrekt berichten ? Sie brauchen dringend neue Augengläser.

    • Hubert

      @Criticus

      Ich bin Deiner Meinung, dass man vorher reden sollte, allerdings Deine Feststellung, dass es Medien gibt, die „immer korrekt“ berichten, das trifft mit Sicherheit nicht zu – auch bei den Dolomiten nicht, meist lesen wir überall den selben Mist der main stream Medien.
      Und das ist beileibe nicht korrekt, wenn man als korrekt wahrheitsgetreu meint, oder?

    • bürger

      und beim flughächen sind der lh und der michl wieder beste kollegen …
      wer glaubt denn diesen kommödianten noch was?

    • AL BUNDY

      Kompatscher, gähn…gähn.. schnarch…schnarch…..rrrrrrr…rrrrrrr….zzzzz….rrrrrrr….

    • Silvius M.

      No Na Tageszeitung-Schreiberlinge! Hinter die Ebnerischen wird sich Kompatscher stellen!

    • Helmuth

      Seit Jahren pfeifen es die Spatzen von allen Dächern, dass Herr Palermo mit den legitimen Ansprüchen der Südtiroler auf Vollautonomie und Selbstverwaltung keine große Sympathie erkennen lässt. Mit seinen angeblichen Aussagen gegen Südtirol befindet sich der Senatore (gewählt von PD-SVP, SEL, Grüne, UdC und Scelta Civica) in unguter Gesellschaft mit seinem PD, einer transformierten sozialdemokratischen Partei, in der sich nunmehr die früheren korrupten Democristiani, mit dem Ploderer und Populisten Matteo Renzi an der Spitze, wieder gefunden haben. Unserer Landeshauptmann hat leider in der Südtirol-Frage keine klare Linie, tendiert zum politischen Opportunismus und rennt allen nach, die für Italien plädieren.

    • Karl

      Es ist doch logisch, dass der presidente della giunta Compaccia sein Schweigen brechen MUSS. Er ist doch presidente. Seine Partei hat beschlossen mit dem PD zu fusionieren, also muss jetzt Geschlossenheit gezeigt werden. Die Fusion mit dem PD ist ein Armutszeugnis. Es geht nur darum die Stimmen der Italiener zu fangen. Die SVP hat sich der italienischer Linken verkauft. Das ist ein klarer Bruch mit der Gründungsidee der SVP, nämlich der Schutz der deutschen und Ladinischen Sprachgruppe. Da hat ein Palermo (der Nachname sagt schon alles, nämlich dass er sein terrone ist) NIX ZU SUCHEN.

    • Charly

      Kompatscher zeigt für mich in dieser „Causa“ eindeutig mehr Kompetenz als alle Oppositions-„Schreier“ zusammen.
      Der „Brüller“ sind für mich aber die Freiheitlichen Mair und Leitner, welche ansonsten gern Ebner und seine Medienmacht kritisieren, in diesem Fall aber (es passt ihnen in den politischen Kram) voll auf die Ebner-Presse „hereingefallen“ sind und dieser sogar mit Pressemitteilungen zu mehr Gewicht verhelfen..
      Bis auf die Grünen ist unsere Opposition für mich wenig seriös.

    • Think

      Diese Medienkampagne der „Dolomiten“ ist laut Palermo frei erfunden. Billige Medienhetze? Propaganda ohne Sinn und Verstand – Hetze ohne jedwede Basis… Siehe: http://www.francescopalermo.org/

    • Besorgter Bürger

      Aber geht’s der Martha in den Video schon noch gut? Sie schaut ja ziemlich wild drein.

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