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„Wir wurden bestürmt“

LH Arno Kompatscher auf der Expo-Abschlusspressekonferenz

LH Arno Kompatscher auf der Expo-Abschlusspressekonferenz

Die Expo-Zahlen: Während des sechsmonatigen Betriebs der Weltausstellung wurden am Südtirol-Stand zwölf Millionen Besucher gezählt.

„Südtirol bot die Expo eine hervorragende Möglichkeit die besonderen Stärken eines zukunftsgerichteten Landes zu präsentieren“, sagte LH Arno Kompatscher am Donnerstag in Mailand.

Sechs Monate lang hat die Expo 2015 tausende Besucher nach Mailand gelockt.

Reger Zustrom war auch dem Südtirol-Stand beschert. Nun, da das Expo-Halbjahr ausklingt, wurdeBilanz gezogen.

„Die Weltausstellung hat ihr Ziel erreicht. Trotz eines stockenden Zulaufs während des Sommers wurden schlussendlich 20 Millionen Besucher gezählt“, so Landeshauptmann Kompatscher zum generellen Expo-Verlauf.

Besonders glänzend falle, so Kompatscher, die Bilanz für den von EOS eingerichtete Südtirol-Stand aus:

„Von Anfang an wurde er von den Besuchern geradezu gestürmt. Die rund zwölf Millionen Menschen, die bei uns zu Gast waren, die zahlreichen Geschäftskontakte, die Südtirols Unternehmen über den Südtirol-Stand oder im Rahmen der Expo geknüpft haben, stellen für uns eine Erfolgsbilanz dar, die über die Jahre hinaus nachwirken wird.“

Daher bezeichnete der Landeshauptmann am Donnerstag in Mailand die Expo als Bühne für die Zukunft:

„Wenn mit 1. November 2015 die Expo Geschichte ist, dann werden die Erfahrungen und Beziehungen der Expo Südtirol und vor allem Südtirols Wirtschaft weiter beflügeln.“

Mit Blick auf die bevorstehende Wintersaison 2015/2016 ging der Landeshauptmann besonders auf den Bereich der „Alpinen Technologien“ ein. Es sei dies eine der Kernkompetenzen Südtirols: „Unser Know-how ist weltweit anerkannt, da es uns gelungen ist, Innovation, Forschung und Technologie zu verbinden und dabei auch den Umweltschutz nicht außer Acht zu lassen.“

Erwähnt wurde in diesem Zusammenhang das Mobilitätsprojekt Zug und Ski, wobei auf zwei widersprüchliche Seiten hingewiesen wurde: Im Pustertal hat die Bahnverbindung zwischen den Skigebieten Kronplatz und Sexten einen 30-prozentigen Zuwachs an Skifahrern gebracht, in Brixen hat die Bevölkerung bei einer Volksbefragung die Anbindung der Plose an die Bahnlinie abgelehnt.

 

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