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    Sindaco Luis

    Luis Durnwalder ist plötzlich als neuer Bürgermeister von Bozen im Gespräch. Im TAGESZEITUNG-Interview sagt der Alt-LH: „Eine Kandidatur würde mich reizen.“

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    Kommentare (49)

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    • Hubert

      Ich wäre absolut dafür, denn allein seine Aussagen hier zeigen deutlich, dass er weiß, wovon er redet. Wenn man davon ausgeht, dass Bozen zu 70% italienisch ist, dann ist klar, dass hier ein Konsens gefunden werden müsste, was nicht heißt, dass man dann nur italienische Interessen durchboxen will. Denn genau eine solche Einstellung hat den Missstand Bozen mit hervorgerufen, oder?

    • Helmuth

      Luis Durnwalder will nicht kandidieren. Sicher ist aber, dass nach dem evidenten katastrophalen Debakel des HDS-Direktors, SVP-Fraktionssprechers (plus 12-Kommissionsmitglied) bzw. Bozner SVP-Obmannes, Dieter Steger, der frühere Landeshauptmann in Bozen mitmischen will. Und das ist gut so. Man soll ihn sofort an die Spitze einer Arbeitsgruppe von Leuten aus dem Sozial- und Wirtschaftsbereich, aus der Kultur, usw. setzen. Ziel: Gespräche mit den deutschen Oppositionsparteien, Erstellung eines Minimalprogramms und einer Liste von deutschen Kandidaten. Der Freunderlwirtschaft und der Ideenlosigkeit muss ein Ende bereitet werden. Ein großer Teil der Mitglieder des SVP Ausschusses von Bozen und all die Verbandsbürokraten und Sonntagsredner gehören weg vom Fenster.

      • Andreas

        „Der Freundlwirtschaft muss ein Ende bereitet werden…“
        Der war gut 🙂
        Durnwalder ist ein ausgezeichneter Macher, doch er war doch 25 Jahre Hüter des Systems Südtirol.
        Ich könnte ihn mir als Unabhängigen 2 Jahre als BM in BZ vorstellen, da er so auch für Italiener wählbar wäre.

    • BatMan

      Ja Herr Luis, Steuern zahlen ALLE, umverteilt wird an AUSERWÄHLTE.

      Das Wesen des Staates ist „Privation“ – ganz Allgemein: Entfremdung. Zunächst betrifft die Privation als Enteignung offensichtlich die materiellen Güter von produktiven Individuen. Ohne eine solche Enteignung – genannt Steuererhebung -, mit der sich der Staat Ressourcen verschafft, existiert der Staat gar nicht. Natürlich verbinden sich für die, die diese Privation vornehmen, ein Gut, sei es das Gut persönlicher Bereicherung oder sei es das Gut der Umverteilung von Wohlstand zugunsten Dritter.
      Schlecht wird die staatliche Handlung in folgendem Zusammenhang: Wenn alle Menschen persönlichen Wohlstand oder soziale Ziele durch die Privation (Behinderung) anderer zu erreichen trachteten, würde anstelle staatlicher Ordnung der Krieg aller gegen alle entstehen. Damit verstrickt sich das staatliche Handeln in einen Selbstwiderspruch, der nicht vernünftig ist. Denn: wenn die Verfolgung eigener Ziele durch Zerstörung (Privation) fremder Güter in Ordnung ist, ist gleichfalls der Widerstand gegen die Zerstörung rechtmäßig. Aus diesem Grunde kann der Staat nie mit anderen als den Mitteln der Gewalt vorgehen, da jede argumentative Verteidigung sich im Selbstwiderspruch aufhebt. Das jeweilige Gut der gewaltsamen Handlung des Staates, der Herrschaft, realisiert sich immer zusammen mit der eigenen Gefährdung, weil Privation nicht Nebenfolge, sondern Wesensbestimmung ist.
      Die Geschichte des Staates belegt diese Deutung. Die materielle Bereicherung, die am Beginn stand, musste durch eine Organisierung der Gewalt abgesichert werden, die den Gewinn tendenziell aufzuzehren droht. Neben der organisierten Gewalt tritt die Sicherung durch „Ideologien“ und Regelsysteme, die die Handlungsfreiheit und die Gewinnmaximierung der Herrschenden begrenzen und die Leitung des Staates  komplizierter undkomplizierter werden lassen. Immer mehr muss getan werden, um immer weniger zu erreichen. Das Gesetz von der zunehmenden Staatstätigkeit wird begleitet vom Gesetz der abnehmenden Zielverwirklichung. Das jeweilige Gut einer staatlichen Handlung kann nur noch als Absicht formuliert werden, die Nicht-Realisierung steht aber schon fest. Gemessen an den Ergebnissen verliert der Staat an Kraft; er bindet jedoch die Kräfte des Menschen. Goodman nennt dies die „Psychologie des Ohnmachtgefühls“.

      • Franz

        BatMan
        (….) Goodman nennt dies die “Psychologie des Ohnmachtsgefühls”.
        Batman hör doch auf mit Deinen schwachsinnigen – Anarchokapitalismus – Gestalttherapeuten bzw. Verschwörungstheoretikern Paul Goodman – & Günter Hannich (* ein deutscher Sachbuchautor, der sich vorwiegend mit Wirtschaftsfragen befasst und sich gerne Geldexperte nennt und seit Ende der 1990er-Jahre regelmäßig den Zusammenbruch des Euro und den Absturz aller Börsenkurse vorhersagt.
        Stefan Blankertz -Batman’s *Gestalttherapeut und Vertreter des Anarchokapitalismus der für eine politische Philosophie, , einer Gesellschaft ohne staatliche Institutionen und Eingriffe eintritt.bzw. von Pierre-Joseph Vertreter des solidarischen Anarchismus, er setzte sich für die Abschaffung der Ausbeutung und der Regierung des Menschen durch den Menschen ein.[1]Vielzitiert ist der Satz „Eigentum ist Diebstahl“ Johann Saigner der seit 20 Jahren ein –Hyperinflation prophezeit. ? 🙂
        Batman
        Jede Gesetzgebung, die den Zins erlaubt, ist null und nichtig.“ Papst Alexander II. (*1010, †1073),
        usw. ??? 🙂

    • Einereiner

      Bitte nicht, so einen Rückschritt darf es nicht geben.
      Luis, erzähl uns zuerst, wie das mit der SEL lief und wieviel du bei Stein am Stein beteiligt bist.

    • marlene

      Es ist also doch war, dass die Totgesagten länger leben.

    • serafin

      Dann wird es in der Gemeinde auch Gipfelen geben, und der Rathauskeller wird zum Felsenkeller.

    • Luca

      Zombies in die Stadtregierung, die Katholische Kirche als Beispiel.
      https://www.youtube.com/watch?v=f4m6lo46rck

    • Honecker

      nicht mal die ukraine will ihn…
      jetzt haben wir den wieder am hals 🙁

    • x19

      Er soll für eine Italienische Partei kandidieren.

    • barfusler

      Was ihn am meisten reizt ist wäre natürlich die einmalige Gelegenheit dem Kompatscher noch einmal richtig Prügel vor die Füße zu werfen, mit der scheinheiligen Begründung die Stadt Bozen zu vertreten. Er hat dafür genügend alte Freunde die ihn nur zu gern dabei tatkräftig unterstützen würden. Ein reiner Machtkampf zwischen dem Luis und dem Arno wäre angesagt, zwischen der alten Mannschaft und der neuen und nur zum Schein, Stadt gehen Land.
      Dem Luis ging es doch schon immer nur um seine Macht

    • ......

      Herr Durnwalder, ein konktetes Beispiel: der Corriere berichtet heute von 50.000 Ausländern, die hier im Land arbeiten, steuern zahlen und 50.000.000(die die der heimischen Wirtschaft dann logisch in der Kassa fehlen) im Jahr Gehalt ins Ausland überweisen. Überwiegend Frauen, überwiegend in der Pflege. Was sagen sie dazu?
      A. Richtige Entwicklung, ermutigen wir weiterhin die Einheimischen Ausländer durch SteuerBegünstigungen einzustellen, Hauptsache die zahlen für die Renten der Politiker ein, oder
      B.es stimmt gar nicht, dass die Einheimischen nicht geringere Jobs annehmen würden, das hat nur die Politik als Aussage verbreitet, und Einheimische sollen bei Einstellungen (wie es in jedem Land passiert, verdammtnochmal!!!!) bevorzugt werden, damit die Knete im Land bleibt.

      Ihre Einstellung möchte ich hören.

      • barbl

        Wenn im Dez in Innsbruck einkaufen gehst, bleibt die Knete auch nicht im Lande und die Mehrwertsteuer kassiert auch der Nachbar.

      • Walter Mair

        @….
        B.) In welcher Welt leben Sie eigentlich?
        Fragen Sie einmal nach, ob Südtiroler mit Matura ( haben eh die Meisten, was der ehemaligen Mittelschule gleichkommt!) Samstag und Sonntag arbeiten möchten! Unsere verwöhnten Fratzen sind sich zu schön, um“Dreckarbeit“ zu leisten. Lieber bleiben sie im Hotel Mama und lassen sich bewirten. Sie selber sind nicht Schuld. Den Eltern gehört eins auf die Kappe…

        • ......

          Sie haben nicht das Interview der 900 Antragsteller bei mc, das für die 30 freien Stellen, gesehen? Jeder Anwerber würde gerne auch Sonntags arbeiten, abend auch logisch, unterbezahlt? Ja, wenns nicht anders geht, putzen, ja sicher. Kein einziger Bewerber weigert sich, wie die sagen.
          Das ist alles nur Märchen, sehen sie sich doch die endlosen Einheimischenlisten an Suchen von Stellen an! Suche stelle als Putzhilfe, suche Stelle als Betreuerin, suche Stelle als Bedienung, suche Stelle als KinderBetreuerin, such Stelle als Arschputzerin!!!!!! Hunderte, tausende. Diese 50.000 Stellen sind genau diejenigen die den Einheimischen fehlen! Jede Frau ist gezwungen arbeiten zu gehen, wird gezwungen, und es gibt keine Arbeit, oder besser gesagt, für den Einheimischen gibt es keine Arbeit. Erzeugt wird Druck, versagen, Ängste und das mit Absicht.

          • Walter Mair

            @….
            Dass es soweit gekommen ist, wie Sie korrekt schreiben, haben wir uns selber zu zuschreiben. Alle wollten zu Land, wurden sehr gut belohnt und die Drecksarbeit blieb den „Auswertigen“ vorbehalten. Dass sich diese nun nicht mehr weg denken lassen, ist wohl klar! Das mit der Sonntagsarbeit ist totaler Schwachsinn! Sprechen Sie einmal mit Betriebsleiter und Chefs in der freien Marktwirtschaft, die Menschen auch Samstag und Sonntag brauchen würden! Statistiken solcher Art verschleiern und verwässern eigentlich nur das, auf was es wirklich ankommt! Wir haben auch mit Mithilfe des Staates, das die Pflichtschule, auf 16 Jahre heraufgesetzt hat, versäumt, das Lehrlings -Wesen intensiv zu fördern! Im Jahre 2000 gab es über 35.000 zufriedene überbezahlte Landes-Angestellte! Brave SVP Wähler und treue Vasallen des Durnwalder-Systems. Wer um Gottes Willen, hätte sich da noch die Finger schmutzig gemacht?

        • barfusler

          Das stimmt so nicht ganz, Walter Mair. Würde die Nachfrage den Preis bestimmen, dann würde die harte und dreckige Arbeit besser und gerechter bezahlt und die Einheimischen fühlten sich nicht mehr von ihren „besseren“ Mitmenschen ausgebeutet. Weil aber die feine Gesellschaft für mindere Arbeit nicht bereit ist mehr auszugeben, lässt man diese Arbeiten „ungehindert“ von Ausländern verrichten. Selbst ausländische Akademiker werden somit für viele einfache Arbeiter zu Konkurrenten. Gehobenere Berufsgruppen haben sich vorsorglich gegen billige Ausländer-Akademiker abgesichert. Wenn aber schon Hürden eingebaut werden, dann sollten diese schon bitte auch für alle Berufsgruppen gelten. Oder was stimmt bei meiner Überlegung nicht?

          • Walter Mair

            @barfußler
            Ihre Überlegung ist vollkommen richtig! Nur hat sie einen Hacken: Einheimische fühlen sich nicht von den „besseren“ Mitmenschen ausgebeutet, oder selten. Fakt ist, dass der junge Südtiroler und nicht nur der Junge, solche Arbeiten gar nicht sucht, sondern meint er ist zu Etwas Höherem, (was das auch sein mag) „bestimmt“ ist! (sic) Drecksarbeit macht ein „Maturant/Innen“ und das sind heutzutage die meisten, auch dann nicht, wenn man seine “ Arbeit“ mit Gold aufwägen würde…
            Noch nicht! Wir gehen keinen goldenen Zeiten entgegen. Vielleicht ist es dann aber zu spät! Deutschland ist ein passendes Beispiel dafür. Griechen, Türken Italiener haben sich seit 3 Generationen ein Standbein aufgebaut und sind von der Wirtschaft nicht mehr weg zu denken.

            • ......

              In Malta muss ein Arbeitgeber vorweisen, anhand mindestens fünf Einheimischen Bewerbern die, und begründet warum, sie für die Stelle nicht geeignet sind. Hat der Ausländer Fähigkeiten die die Einheimischen nicht haben, sprach Fähigkeiten, technisches Wissen usw. darf er ihn einstellen. Warum tun die das wohl?

            • ......

              Malta ist so ca. Gleich gross wie Südtirol, eigenständige Entscheidungsfreiheit usw.

            • barfusler

              @Walter Mair
              meine Beiträge sind zugegeben oft „reines Gefusel“, weshalb ich mich bescheiden für barfusler entschieden habe ☺
              dennoch bleibe ich bei meiner Überzeugung, dass wenn es nicht die billigen Arbeitskräfte aus dem Ausland gebe, diese Arbeiten von Einheimischen verrichtet werden müssten. Dann natürlich nicht unter den jetzigen Bedingungen.
              Natürlich werden diese Leute ausgebeutet und unter Druck gesetzt. Das Druckmittel sind die billigen Ausländer. Stell dir einmal vor alle Berufe würden für Ausländer geöffnet werden müssen. Unvorstellbar. Warum aber?

        • Hubert

          „sie selber sind nicht schuld“ … ja wo leben sie denn?
          Volljährig, wahlberechtigt, überall mitsprachberechtigt aber nicht schuld –
          so einen Schmarrn habe ich lange nicht gelesen“

          • Walter Mair

            @Hubert
            Sie wollen mir doch nicht weismachen, dass wenn man den Kindern ALLES in den Ar… steckt, wie es heutzutage passiert diese dies nicht annehmen. Das Resultat ist dann eine verwöhnte Gesellschaft, der die Drecksarbeit am Arsch vorbei geht ,da es ja „Minderwertige“ gibt, die sie für ihnen tun. Sollten Sie anderer Meinung sein gut! Bewahren Sie aber Anstand, denn ALLE Ihrer Statements sind, ohne EINER Ausnahme, nicht gerade das, was man einen Geistesblitz nennt!! 🙂

    • bürger

      Medien und Macht geiler alter Mann, der es nicht kapieren will, dass seine Zeit vorbei ist.

      Erneuerung, Innovation und Weiterentwicklung sieht anders aus!

      Er ist einer von vielen der am Sessel klebt und versucht, so lange wie möglich dort zu bleiben, der glaubt, dass die sich die Welt ohne Ihm nicht mehr dreht.

      Hoffe die Bürger von Bozen sind so schlau und erteilen ihn eine klare Absage, er hat Südtirol lange genug geprägt und irgendwann soll Schluss sein!

    • Wastl

      Mindestalter für Bürgermeisterkandidaten für die Gemeinde Bozen -> 80 Jahre, also ist der Durnwalder zu jung.

    • wert

      Er könnte mit dem Gehalt vielleicht noch eine oder zwei Wohnungen kaufen . Ja Herrgott noch mal ,hört das „Gedurnwaldere“ nie auf ?????????????

    • Joachim

      Manche Menschen brauchen die Macht wie andere die Luft zum Leben ! Da kann man nur mehr mit dem Kopf schütteln !

    • Oberwind

      Der merkt offensichtlich gar nicht dass man ihn nur auf den Arm nimmt.

    • P

      Luis Durnwalder hat nur JA-Sager um sich herum geduldet und auf hundert Meter evtl. Neinsager erkannt und über diese den ’sozialen Tod‘, eine moderne Form des Scherbengerichts in der griechischen Antike, verhängt: das u.v.m. sind seine Stärken. Lasst diesen Menschen nun in seinem ‚verdienten‘ Ruhestand! Diejenigen, die ihn nun aus der Versenkung zurückholen möchten, sind offensichtlich auch nur Ja-Sager, da sich Alpha-(Tier)-Luis nicht mit ernstzunehmenden Leuten umgibt. Seine Steigbügelhalter erhoffen sich für sich selbst einen Aufstieg, da sie sich bewusst sind, dass sie ohne Alpha-Luis weiterhin auf der Stelle treten werden. Hoffentlich wissen gescheite Leute BM-Alpha-Luis zu verhindern.
      Wer schützt dieses Land vor Alpha-Luis?

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