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    Lichtermeer für die Spitäler

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    In Sterzing, Schlanders und Innichen wurden am Mittwochabend Mahnwachen für den Erhalt der Krankenhäuser abgehalten. Jeweils bis zu 2.000 Teilnehmer.

    Die Mahnwachen wurden von den drei Initiativgruppen organisiert und begannen an allen drei Standorten um Punkt 20 Uhr. In Innichen lockte die Protestkundgebung 2.000 Menschen an. In Sterzing waren es rund 1.600 Teilnehmer, in Schlanders 1.500.

    „Noch ist das Krankenhaus nicht verloren – wir glauben an die Zukunft unseres Krankenhauses“, lautete die Parole. „Wenn in drei Bezirken die Menschen gleichzeitig mit demselben Aufruf auf die Straße gehen, müssen die zentralistische Sanitätsspitze und die zuständigen Landespolitiker doch verstehen, dass endlich Schluss ist!“

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    Neben einem Kerzenmeer veranstalteten die Teilnehmer auch einen Schweigemarsch um die Krankenhäuser.

    Auch der Abgeordnete Florian Kronbichler wohnte der Mahnwache bei: „Sitzungen und Abstimmungen hab ich immer, die Mahnwache für unsere kleinen Spitäler könnte die letzte gewesen sein.“

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    Kommentare (23)

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    • Criticus

      Die SVP-Bezirksobmänner des Wipptals, des Vinschgaus und des Pustertals blieben den Mahnwachen fern!!!
      Wann waren diese Herren dem Volke einmal nahe??
      Anstatt gegen die Regeln Roms und mit dem Volk zu protestieren, tretet die SVP von einem Fettnäpfchen in die andere Fettschüssel. Und dass die Bezirksobmänner wie Hündchen zurückgepfiffen werden, hätte ich mir nie gedacht.

      • Vingscher

        Was ich nicht verstehe, welcher dieser Mahnwächter wäre bereit die Steuern zu erhöhen und dafür den Erhalt der Krankenhäuser zu finanzieren?

          • goggi

            Wenn man bedenkt,dass bei einen Haushalt von 5,4 Miliarden,pro Kopf der Landesregierung 10.000 € zur Vefügung steht um uns zu verwalten,frage ich mich
            wohin verschwindet das ganze Geld.
            Deutschland hat zum Vergleich Bundeshaushalt-Einwohnerzahl 3.800€ zu
            verfügung.
            Hier läuft was schief und das gewaltig.

            • Andreas

              Und wie viel haben die Länder zur Verfügung?
              Was finanziert der Bund und was die Länder?

              So einfach ist es dann doch wieder nicht.
              Und wenn es Dich wirklich interessiert, beim Haushaltsplan siehst Du wo die Gelder hingehen.

              Kosten Südtirol Sanität pro Kopf ca. Euro 2.400.
              Mit Euro 3.800 pro Kopf würdest da nicht wirklich weit kommen.

            • Sachlichkeit

              Zusätzlich zu dem was Andreas richtigerweise schreibt, wird in Deutschland die Sanität vorwiegend privat über die Krankenkassen finanziert. Übrigens kostet sie dort pro Kopf ca. 3500 Euro im Jahr gegenüber 2.300 bei uns! Und das bei vergleichbarem Pro-Kopf-Wirtschaftsaufkommen (BIP).

        • Sachlichkeit

          Diese Aussage impliziert, dass die kleinen Krankenhäuser nur Geld kosten bzw. zumindest wesentlich teurer arbeiten als die anderen. Da durch Schließung eines Krankenhauses wohl kaum jemand gesund wird, muss die Frage lauten, was die gleiche Behandlung in einem anderen, größeren Krankenhaus kosten würde. Und siehe da: nach allem was wir wissen, ist dort die Behandlung im Durchschnitt NICHT billiger. Daher ist es auch recht still um die Pasderadaten geworden. Im Klartext heißt das, dass wir durch die Schließung kein Geld sparen würden, vielleicht müssten wir sogar mehr zahlen!

        • Stephan Mair

          Das Geld wäre vorhanden nur ist die Sanität eben keine Priorität für die SVPD.

      • Sumser1

        Unser bezirksobmann und Bezirkspräsident (!) ist neben den abwesenden SVP Gemeinderäten der große Verlierer: vom Volk entfernt, dem alten System verbunden (weil sonst verloren und ohne Amt) und linientreu bis zum Untergang.

      • saustall_kritiker

        SVP-ler und für etwas kämpfen, das keine persönlichen Vorteile bringt: das schließt sich gegenseitig aus. Die schleimen eher um persönliche Vorteile was nur geht…. Da sind alle SVP-ler gleich: vom Arbeitnehmer bis zum Wirtschaftsmöchtegern…. Ein anderer geht nicht zu der Partei.
        Was Wunder, dass ich in meinem Leben noch nie SVP gewählt habe! Und dass ich darauf auch noch stolz bin!
        „Ich bin doch nicht blöd!“ Wie wahr der Spruch eines bekannten Elektronikkonzerns.

      • Helmuth

        Stimmt, die italophile Politik der SVP hat zu diesem Schlamassel geführt. Noch größere Verantwortung tragen die zentralistisch denkenden und handelnden, italienischen Parteien in Rom, die von unseren Parlamentariern unterstützt werden. Weg von Rom und Trient muss die Losung sein – dann geht es Südtirol wieder gut – zumindest können wir dann unsere Zukunft selbst bestimmen.

    • Andreas leitner

      Landesrätin Stocker „versteht nicht, dass diese Mahnwachen organisiert werden“…
      Vielleicht kommt das daher weil sie gar nichts versteht, inkompetent ist, nicht weiß was das Volk und somit die Steuerzahler (= Wähler!) wollen und ihr sowieso niemand traut?

    • Honecker

      die svp hat angst vor dem volk, das langsam erwacht.
      und die alte dorfschullehrerin aus dem toule versteht die welt nicht mehr.

    • peter.g

      Was auffällt ist bei solchen Massenansammlungen dass sich der Verein des weissen Kreuzes zurückhält. Kann es sein dass die Schliessungen bzw. der Abbau von Abteilungen in den drei Krankenhäusern für obgenannten Verein gerade Recht kommt, da dadurch Mehrarbeit für ihn ansteht und damit monetär positiv auswirkt. Da dieser Verein auch ein Führungsgremium hat wäre eine Erklärung mehr als gefragt.

    • Christian Furtschegger

      Ich kann nur meine Beobachtung bei der Mahnwache am Krankenhaus Innichen schildern, bei der das gesamte historische Hochpustertal mit Südtiroler und Osttiroler Gemeinden, inklusive Bürger und Amtsvertreter aus Ampezzo und Comelico, sich mit der Initiative solidarisch gezeigt haben. Es waren dabei auch Vertreter des Weissen Kreuzes in voller Montur anwesend, die in meiner Erinnerung auch ein Licht oder eine kleine Kerze in der Hand gehalten haben. Das sagt wohl alles! Aber auch sie können wohl nur den Kopf darüber schütteln, wenn bspw. beim Gemärk/Cimabanche zwischen Toblach und Cortina, sobald auf Seite des Veneto bereits im Krankenhaus Innichen in Behandlung stehende Patienten diese bei Anruf schnurstracks nach Pieve di Cadore gefahren werden MÜSSEN als dass die betriebswirtschaftliche Vernunft deutlich weniger zu fahrender Kilometer Vorrang bekommt, nicht zu reden, wie es dabei bei diesem unsinnigen Umweg dem Patienten und seinem Gesundheitszustand gehen mag. Soviel zur gesetzlich bereits eingeführten EU Patienten-Mobilität!!!

    • walter

      Wer das Volk nicht versteht, soll sich nicht Volkspartei nennen!!!
      Bei den kleinen Krankenhäusern sparen, gleichzeitig wollen sie Millionen beim Flughafen rauswerfen!!!
      ein totales Versagen der SVP, ich hoffe die Bürger werden ihnen das niemals verzeihen!!!

    • adobei

      Angesicht der dramatischen Ereignisse in Europa kann ich angesichts solcher Bilder in unserem Land nur den Kopf schütteln!

      • peter.g

        Wie man sieht ist überall die Politik welche glaubt Menschen ohne zu fragen zu führen. Es ist nun mal die Grundausrichtung des menschlichen Individums bestmöglich zu überleben. Hier wie dort geht es um den gesundheitlichen Aspekt dass es ein Morgen gibt.

    • wellen

      Mahnwachen..so ein Blödsinn!.die Kleinspitäler sind wohl die neuen Heldenfriedhöfe..

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