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    Der alte Wilderer

    Der gewilderte kapitale Rehbock

    Der gewilderte kapitale Rehbock

    Ein 72-jähriger Jäger aus Bruneck ist der Versuchung erlegen und hat einen kapitalen Rehbock gewildert. Doch er hat nicht damit gerechnet, dass zwei Aufseher schlauer sind als er.

    von Artur Oberhofer

    Die Genugtuung bei den Jagdaufsehern ist groß: „Es kommt selten vor, dass man einen Wilderer in flagranti erwischt.“

    Der Fall, der im Pustertal spielt, hat es tatsächlich in sich!

    20151027_123113Es war am vergangenen Dienstag gegen 06.30 Uhr, als in der Brunecker Fraktion Reischach, und zwar in der Örtlichkeit Ried, ein Schuss vernommen wurde. Ein in Ried wohnhafter Landwirt verständigte den Revierjagdaufseher, letzterer benachrichtigte den Bezirksjagdaufseher.

    Als die beiden Aufseher kurz darauf im Revier, in dem der Schuss gefallen war, auftauchten, um nach dem Rechten zu sehen, bemerkten sie einen Jäger. „Er hat sich eigenartig benommen und verdächtig herumgesucht.“ Die beiden Aufseher erkannten den Mann.

    Es ist ein Jäger aus Bruneck, 72 Jahre alt. Seine Initialen: E. B.

    Die Aufseher achteten darauf, dass der Jäger sie nicht sehen konnte.

    Als der mutmaßliche Wilderer weg war, durchkämmten die Aufseher den Wald. Und siehe da: Zuerst entdeckten sie den Ausbruch, also die Innereien eines Wildtieres. Und in 50 Meter Entfernung stießen sie auf einen kapitalen Rehbock. Das leblose Tier lag unter einer Fichte, mit Zweigen zugedeckt.

    20151027_123039Für die beiden Aufseher war klar: Der Jäger E. B. hatte den kapitalen Rehbock gewildert. Nur: Wie sollten sie das dem Jäger beweisen? Sie hatten ja nur den Ohrenzeugen, der den Schuss gehört hatte? „Wir haben ihn nicht schießen sehen, wir hatten also keine Beweise“, so der Revierjagdaufseher.

    Die beiden Aufseher beschlossen schließlich, sich auf die Lauer zu legen. „Wir waren uns sicher: Wenn der E. B. den Bock geschossen hat, dann wir er ihn irgendwann holen:“

    Ab 08.30 Uhr legten sich die beiden Aufseher auf die Lauer. Sie wechselten sich ab. „Einmal bin ich heimgefahren, um zu essen und zu duschen“, so erzählt der Bezirksjagdaufseher gegenüber der TAGESZEITUNG, „dann ist mein Kollege heimgefahren.“

    Bei Einbruch der Dunkelheit wollten die Jagdaufseher zu zweit sein. „Wenn es dunkel wird im Wald und jemand mit einem Gewehr herumgeht, dann ist das gefährlich“, so der Aufseher.

    Und tatsächlich: Um 17.20 Uhr tat sich etwas.

    Der Bezirksjagdaufseher erzählt:

    „Ich lag rund 50 Meter oberhalb der Stelle, wo der Jäger den Rehbock versteckt hatte, auf der Lauer, als ich plötzlich den Jäger sah, wie er mit dem Hund in Richtung Rehbock ging. Mein Kollege, der am Waldausgang postiert war, hat ihn gar nicht bemerkt.

    Der Jäger ging schnurstracks auf den Bock zu, als er ihn aufheben wollte, um ihn in Richtung Feldweg zu ziehen, bin ich auf den Jäger zugelaufen und habe gerufen: ,Halt, was geht da?!’

    Der Jäger hat dreingeschaut, wie wenn ich ihm eine Pfanne aufgesetzt hätte.“

    LESEN SIE IN DER PRINT-AUSGABE:

    • Wie der Wilderer reagiert hat.
    • Und: Mit welchen Strafen der 72-Jährige rechnen muss.
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    Kommentare (34)

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    • Sportler

      Echte Männer schützen Tiere – Schlappschwänze,wie ihr Jäger es seid,schießen auf sie!!!!!!!!!!!!

    • tammi

      Jäger, die ausser der Saison im Wald rum ballern machen mir Angst. Mit 72 ist ein Mann definitiv zu alt zum Jagen. Man kann sich im Wald nicht mehr blicken lassen.

    • hiasl

      zuerst die Innereien entdeckt und dann das leblose (sic) Tier…so eine Überraschung aber auch…

    • puschtra-org

      Das ist schon der OBERHAMMER! Leider aber gibt es (nicht nur) in dieser Alterskategorie viel zu viele Ballermänner, die ihre Triebe nicht unter Kontrolle haben und aufgegeilt durch unsere Wälder u. Berge streifen. Längst schon gehört die Aufnahme bzw. Lizenz zum jagen / töten reglementiert und was die Abschüsse u.a. auf Steinböcke und Auerhähne anbelangt VERBOTEN! Man darf sicher nicht alle Jager über einen Kamm scheeren, doch der Großteil dieser Gilde ist schlichtweg, dumm, oberflächlich und nicht ungern alkoholisiert.

    • Shame on you

      Jäger oder Wilderer haben eines gemeinsam, sie töten aus purer Lust am Töten, und das auf die widerlichste Art, technisch hochgerüstet aus dem Hinterhalt.

      • Ulrich

        Ich kenne viele die auf die Jagd gehen, Jäger und Wilderer, und kann dir versichern, aus purer Lust am Töten geht niemand jagen, nichtmal die gröbsten Tscheggl unter den Jägern, das ist völliger Quatsch. Es gibt bestimmt einige, die auf die Jagd gehen, weil sie ihre Zeit nicht besser zu nützen wissen. Das kann man ihnen evtl. vorwerfen, aber auch hier gibt es weit aus fragwürdigere Arten des Zeitvertreibs. Zur Jagd gehört viel mehr als das bloße Erlegen eines Tieres, das ist der kleinste Teil der Jagd, auf den sich Jagdgegner gerne versteifen. Die meiste Zeit verbringen Jäger mit dem Beobachten von Tieren, (sollten sie zumindest, natürlich gibt es auch schwarze Schafe)und machen dabei Erfahrungen in der Natur. Im Idealfall lernen sie die Natur dadurch besser kennen und schätzen.
        Ich empfehle dir und allen anderen Jagdgegnern mal einen Ausflug mit einem Jagdaufseher oder Jäger zu machen oder wenigstens den Kontakt zu solchen zu suchen, das hilft Vorurteile abzubauen.

        • asö

          selten asm an Quatsch keart!!! dass i et loch 😀 :-D.

        • peter.g

          Da hat ein Witzbold vor Jahren ein bereits totes Reh auf einer Lichtung aufgestellt. Rate mal wieviele Jäger auf das Tier geschossen haben bis sie draufkamen dass es sich um einen Jux handelte. ALLE. Soviel zu Jäger und deren Schiesswut.

        • Wandersmann

          Bravo Ulrich, da gebe ich Dir vollkommen recht. Nur wer viel in der Natur ist und diese beobachtet kann sie auch kennenlernen. Wie viele Einheimische wissen nicht einmal welche Tiere es überhaupt in unseren Wäldern gibt und wie viele es davon gibt. Sicher weiß es nicht der Stubenhocker aus der Stadt, aber auch nicht der Bergläufer der 50 Meter neben einer Gams vorbeirennt ohne diese zur Kenntnis zu nehmen. Auch der Wanderer der lauthals schreiend durch die Wälder und die Almen spaziert wird wenig von der Natur mitbekommen, weil er alles was rund herum ist verschreckt.
          Der Jäger der sich vorsichtig und vor allem umsichtig in der Natur bewegt, kann die Ruhe in der Natur in vollen Zügen genießen und dabei viele Beobachtungen machen und Erkenntnisse sammeln, die man nicht aus Büchern erfahren kann.
          Man muss nur einen Jäger fragen, wie oft er in den Wald gegangen ist um zu beobachten, bevor er das passende Stück Wild erlegen konnte. Derjenige der behauptet, dass es den Jägern dabei nur um Mordlust geht, der sollte sich mehr mit der Natur und der Jagd beschäftigen. Es geht vor allem um das beobachten und die Hege. Das entnehmen von kranken Stücken, die Einschränkung von Raubwild wie dem Fuchs zu Schutz von Kleineren Tieren wie Hasen, dem Steinhuhn oder dem Auerwild. Auch das suchen von Rehkitzen im Gras vor der Heumahd oder das Entfernen bzw. ersetzen von Stacheldrähten oder das Anbringen von Wildreflektoren an Wildwechseln um sowohl Wild als auch Mensch zu schützen, sind wichtige Aufgabe die ein Jäger erfüllt. Besonders bei letzteren Aufgabe kann ich keine Mordlust am Handeln des Jägers entdecken.
          Wer hatte wohl schon mal die Gelegenheit ein Steinhuhn zu sehen? Ein Tier das praktisch im ganzen Land nicht mehr bejagt wird, oder dem Haselhuhn, welches überhaupt geschützt ist. Der Anblick eines jeden Wildtieres egal ob jagdbar oder nicht ist für den Jäger eine große Freude. Und sicher ist dieser Anblick ein großes Privileg, den viele nie erfahren werden. Sicher hat der Jäger an der Trophäe des erlegten Stückes eine Freude. Aber wenn man daran denkt, welcher Aufwand und Einsatz bei vielen dieser Stücke dahintersteckt, sollte dies auch verständlich sein und je größer der Aufwand umso größer auch die Freude an der Trophäe und die Geschichte die damit verbunden ist. Die Trophäe sollte auch als Respekt des Jägers am erlegten Stück gesehen werden, das er ordnungsgemäß verwertet hat.
          Bei jedem Wildragout das ich mit meinen erlegten Stücken zubereite und damit vielen eine große Freude mache, fällt ein dankender Blick auf die Trophäe.
          Ich bin mir sicher, dass der Jäger vor seinem Essen mehr Respekt hat wie derjenige, der sein Schnitzel im Supermarkt kauft, wobei auch bei letzterem ein Tier sein Leben lassen musste und dies im Normalfall nicht so ein schönes Leben und einen schnellen und stressfreien Tod fand, wie es beim Wild der Fall ist.

          • Martin

            Kann nur sagen: Bravo Wandersmann!!! Eine wirklich sehr passende Analyse was Jagd wirklich bedeutet.
            Dazu möchte ich was erzählen was aufzeigt wie wenig ein Großteil der Bevölkerung von der Natur verseht.
            War einmal mit meinen ehemaligen Schulkollegen (Handelsoberschulabschluss – 35 Jahre) im Revier unterwegs weil er mal Wildtiere sehen wollte. Als wir einige Rehe beobachteten fragte er mich: Ab wievielen Jahren wird dieser Rehbock dann zum Hirschen? Ich schaute ihn verwundert an und dachte an einen Scherz. Erst später begriff ich dass das sein voller Ernst war…

            • tammi

              Martin, und was verstehst du von BWL? Niemand weiß über alles bescheid. Warum gibst du mit Wissen an, das man nicht zwingend haben muss?

              Auf alle Fälle soll ihm der Jagdschein für immer entzogen werden.
              Besonders krass finde ich, wenn solch eine kriminelle Handlung auch noch verteidigt wird. Dann kann jeder, der irgendwann mal irgendwie irgendwo Mitgliedsbeiträge gezahlt hat mit der Knarre in den Wald und rumballern. Herr, lass Hirn regnen!!!

          • Ulrich

            Alle Achtung! Sehr gut geschrieben, Wandersmann!

          • peter.g

            Auf den Punkt gebracht esst kein Wildfleisch denn es werden nur kranke Tiere geschossen.

          • Naturfotograf

            so… i bin Naturfotograf und kenn mi in do Natur gut, wenn et bessa aus aswie jede dahergelaufen Woldrambo mit Gewehr (einige Ausnahmen gibts natürlich). Mein Gewehr sich do Fotoapparat, und meine Trophäe sein schiana Foto va „lebende Tiere“. Bei mir dohuame hong et af do Wond Geweihe, sondern Foto! Ba mir fällt kuan Schuss, es bleib kua Blut zrug im Wald und die Tiere wearn et doschreckt. Aussodem geh i van Tol zu Fuiss bis af die Berggipfl, et mit an 4×4 Jeep.

    • Klaus

      Dem Wilderer gehört eine Schrottkugel in den Allerwertesten!!!!!!!!

    • goggi

      Schlaue Erkenntniss. „Wir waren uns sicher: Wenn der E. B. den Bock geschossen hat, dann wir er ihn irgendwann holen:“

    • tottele

      Diese Jagdaufseher müssten mal in der Gemeinde Deutschnofen passen wie Füchse . Dort verdient auch ein Jäger gutes Geld auf derselben Art und Weise .

    • Franzbach

      Jo jo, der Bezirksjagdaufseher soll sich eines vor Augen halten, wenn man mit dem Finger auf jemanden zeigt, sind automatisch drei nach hinten gerichtet. Es gibt nicht viele in diesem Land, die mehr als der Herr Bezirksjagaufseher in jungen Tagen gewildert haben, deshalb sollte er auch nicht den alten Herrn, auch wenn er einen Fehler beging, mit der Presse fertig machen. Eher sollte er sich fragen, ob seine Person mit dem Amt, das er bekleidet, vereinbar ist.

    • michl

      Klar ist er seinem Amt berechtigt.Die größten Gauner bringen es am weitesten.Wieso sollte das bei den Jägern ander sein?

    • Jennifer

      Wilderer Geschichten unterhalten seit Jahrhunderten.
      Der Schreibstil von Oberhofer leider weniger.

    • Franz I

      Haben die Aufseher den Jäger auch mit einem „kräftigen Waidmannsheil“ begrüßt?

    • Jagabua

      Eine detektivische Meisterleistung der Aufseher …! Natürlich hat der Jäger einen Fehler gemacht mit dem Abschuss,aber wieviele Jahre hat er vieleicht schon gejagt und die Vorschriften immer eingehalten? Wie oft hat er vieleicht Mähwiesen vor der Mahd nach Kitzen abgesucht? Wieviele Stunden hat er mit der Hege des Bestandes verbracht und durch selektive Abschüsse den Bestand aufgebaut? Wieviele Monatslöhne der Jagdaufseher sind durch seinen Mitgliedsbeitrag bezahlt worden und wieviel Wilderei wurde dadurch verhindert und wieviel Schutz haben auch nicht jagdbare Arten dadurch erfahren? Wo es Vorschriften gibt,werden diese übertreten. Das liegt in der Natur der Dinge und ist in anderen Lebensbereichen auch nicht anders.
      Dass der Jäger seine gerechte Strafe bekommt steht ausser Frage und ist auch richtig. Wenn ich jedoch obige Kommentare lese,kann ich den Aufsehern zu ihrer ausgezeichneten Öffentlichkeitsarbeit nur gratulieren !! Haben sie es notwendig ihren Berufsstand mit solchen Presseartikeln zu rechtfertigen? Sind sie überhaupt berechtigt oder aufgerufen solche Pressemitteilungen herauszugeben? Könnte man den Jäger nicht einfach seiner Strafe zuführen und gut ist?
      Würde sich ein Angestellter in der Privatwirtschaft so verhalten,was hätte das für Folgen?
      Fragen über Fragen. Aber nochmals Danke an die Aufseher!
      Weidmannsheil !!!

      • Sportler

        @Jagabua,
        eine Lüge oft genug wiederholt,nennt man verlogenes Jagerlatein..
        Man braucht nur betrunkenen Jägern zuzuhören–die sagen schon um was es euch bei eurem blutigen Hobby geht.Es geht einzig und allein um die Freude am Töten von wehrlosen und völlig harmlosen Tieren!!!!!!!!!!!!

    • jagabua

      @sportler
      Ja du hast recht,man kann sich viel einreden….

    • Wandersmann

      Nur wer viel in der Natur ist und diese beobachtet kann sie auch kennenlernen. Wie viele Einheimische wissen nicht einmal welche Tiere es überhaupt in unseren Wäldern gibt und wie viele es davon gibt. Sicher weiß es nicht der Stubenhocker aus der Stadt, aber auch nicht der Bergläufer der 50 Meter neben einer Gams vorbeirennt ohne diese zur Kenntnis zu nehmen. Auch der Wanderer der lauthals schreiend durch die Wälder und die Almen spaziert wird wenig von der Natur mitbekommen, weil er alles was rund herum ist verschreckt.
      Der Jäger der sich vorsichtig und vor allem umsichtig in der Natur bewegt, kann die Ruhe in der Natur in vollen Zügen genießen und dabei viele Beobachtungen machen und Erkenntnisse sammeln, die man nicht aus Büchern erfahren kann.
      Man muss nur einen Jäger fragen, wie oft er in den Wald gegangen ist um zu beobachten, bevor er das passende Stück Wild erlegen konnte. Derjenige der behauptet, dass es den Jägern dabei nur um Mordlust geht, der sollte sich mehr mit der Natur und der Jagd beschäftigen. Es geht vor allem um das beobachten und die Hege. Das entnehmen von kranken Stücken, die Einschränkung von Raubwild wie dem Fuchs zu Schutz von Kleineren Tieren wie Hasen, dem Steinhuhn oder dem Auerwild. Auch das suchen von Rehkitzen im Gras vor der Heumahd oder das Entfernen bzw. ersetzen von Stacheldrähten oder das Anbringen von Wildreflektoren an Wildwechseln um sowohl Wild als auch Mensch zu schützen, sind wichtige Aufgabe die ein Jäger erfüllt. Besonders bei letzteren Aufgabe kann ich keine Mordlust am Handeln des Jägers entdecken.
      Wer hatte wohl schon mal die Gelegenheit ein Steinhuhn zu sehen? Ein Tier das praktisch im ganzen Land nicht mehr bejagt wird, oder dem Haselhuhn, welches überhaupt geschützt ist. Der Anblick eines jeden Wildtieres egal ob jagdbar oder nicht ist für den Jäger eine große Freude. Und sicher ist dieser Anblick ein großes Privileg, den viele nie erfahren werden. Sicher hat der Jäger an der Trophäe des erlegten Stückes eine Freude. Aber wenn man daran denkt, welcher Aufwand und Einsatz bei vielen dieser Stücke dahintersteckt, sollte dies auch verständlich sein und je größer der Aufwand umso größer auch die Freude an der Trophäe und die Geschichte die damit verbunden ist. Die Trophäe sollte auch als Respekt des Jägers am erlegten Stück gesehen werden, das er ordnungsgemäß verwertet hat.
      Bei jedem Wildragout das ich mit meinen erlegten Stücken zubereite und damit vielen eine große Freude mache, fällt ein dankender Blick auf die Trophäe.
      Ich bin mir sicher, dass der Jäger vor seinem Essen mehr Respekt hat wie derjenige, der sein Schnitzel im Supermarkt kauft, wobei auch bei letzterem ein Tier sein Leben lassen musste und dies im Normalfall nicht so ein schönes Leben und einen schnellen und stressfreien Tod fand, wie es beim Wild der Fall ist.

    • ART DÉCO

      @Wandersmann

      Ich bin keine Liebhaberin der Jagd, aber irgendwie muss ich Ihnen zustimmen.

      War vor Jahren mit einer Freundin, die überzeugte Jägerin mit Jagdrevier war, auf einem Hochsitz und wir beobachteten in Ruhe das Wild das vorbeizog, ich war beeindruckt. Bei dieser Gelegenheit wurde mir auch die Arbeit
      der Jäger und Jagdaufseher erklärt, die nicht nur aus Lust schießen, sondern sich des Jagdreviers annehmen und das
      Wild und deren Krankheiten kontrollieren und im Winter die Futterkrippen füllen.

      Ich finde deshalb, dass unsere Natur Jäger und Jagdaufseher braucht, aber niemals Wilderer!

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