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Erhöhte Skipasspreise

Der große Vergleich der Skipass-Preise (Foto: Skigebiete-Test.de)

Der große Vergleich der Skipasspreise (Foto: Skigebiete-Test.de)

Skigebiete-Test.de veröffentlicht wieder die große Vergleichsstudie zur Entwicklung der Skipasspreise. Fazit: Im Durchschnitt fallen die Erhöhungen mit 2,51 Prozent ähnlich aus wie im Vorjahr.

Zum ersten Mal gibt es Skigebiete, bei denen sich der Preis nicht erhöht, sondern verringert hat. Gleich sechs Skigebiete haben den Preis nach unten korrigiert. Hinzu kommen fast 60 Skigebiete, die den Vorjahrespreis beibehalten. Dazu gehören über 30 Skigebiete in der Schweiz, wie Zermatt, Balderschwang in Deutschland, Schwemmalm Ultental in Italien und St. Johann in Tirol.

Skipass Grafik

Im Durchschnitt erhöhten die verglichenen Skigebiete ihren Tagesskipasspreis um 2,51 Prozent. La Clusaz in Frankreich, das italienische Carezza oder das österreichische Ramsau am Dachstein erhöhten um weniger als einen Euro. In fast 90 Skigebieten wurde der Preis um genau einen Euro angehoben. Rund 60 Skigebiete erhöhten den Skipass um zwei Euro oder mehr. Spitzenerhöher ist in dieser Saison Fieberbrunn in Österreich. Das Skigebiet hat sich mit Saalbach Hinterglemm Leogang zusammengeschlossen und bildet eines der größten Resorts Österreichs.

Zum dritten Mal in Folge schneidet die Schweiz im Ländervergleich am besten ab. Hier wurde der Tageskartenpreis um lediglich 0,72 Prozent angehoben. Platz zwei geht nach Italien. Hier wurde um durchschnittlich 1,41 Prozent (0,59 Euro) erhöht. Den dritten Platz belegt Frankreich mit Preissteigerungen von 2,09 Prozent. Österreich, Deutschland sowie die USA und Kanada ziehen ihre Preise deutlich an: In Österreich kostet der Tagesskipass im Schnitt 3,26 Prozent (1,33 Euro) mehr als im Vorjahr, in Deutschland 4,08 Prozent (1,30 Euro) und in den USA 3,73 Prozent (2,93 USD). Spitzenreiter ist Kanada mit 4,94 Prozent (3,86 CAD).

Im Vergleich der aktuellen Skipasspreise mit den vergangenen beiden Wintern ergibt sich eine jährliche Preiserhöhung um 2,6 Prozent. Für die nächsten Jahre lassen sich weiterhin Preissteigerungen um durchschnittlich 2,5 Prozent prognostizieren. Gründe dafür liegen in den hohen Investitionskosten der Liftbetreiber.

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