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Der Millionen-Betrug

Die Finanzpolizei hat zwei Männer aus dem Burggrafenamt, die Luxusautos verliehen haben, wegen Steuerhinterziehung angezeigt. Die Brüder sollen 15 Millionen Euro nicht versteuert haben.

Die Finanzpolizei hat zwei Brüder aus dem Burggrafenamt wegen Steuerhinterziehung angezeigt.

Die beiden Männer haben ein Mietwagenunternehmen mit Hauptsitz in Deutschland geführt. Dabei sollen sie Luxusautos nach Italien verliehen und auch verkauft haben, ohne Steuern auf die Einnahmen zu bezahlen.

Die Geschäfte florierten.

Denn laut Finanzpolizei sollen die beiden Männer Einnahmen von knapp 15 Millionen Euro nicht versteuert haben.

Die Brüder sollen ihre Geschäftstätigkeit fast ausschließlich in Italien abgewickelt haben.

Die Verträge waren aber so abgefasst, als wären die Geschäfte in Deutschland abgewickelt worden. In Wahrheit sollen die Kunden gar nicht nach Deutschland gereist sein, um die Autos zu holen, und auch die Wartung der Fahrzeuge wurde nicht in Deutschland, sondern in Südtirol gemacht.

Nun wird die Agentur der Einnahmen die Summe, die die Brüder aus dem Burggrafenamt an den Fiskus zurückzahlen müssen, festlegen. Und die Staatsanwaltschaft am Landesgericht wird die strafrechtliche Relevanz der Taten prüfen.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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