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    Unbarmherzige Pfarrer

    Bildschirmfoto 2015-10-25 um 09.44.56Ein Espresso-Journalist hat dokumentiert, wie eine „kurdische Flüchtlingsfamilie“ in den Pfarrhäusern von Gossensass und St. Martin in Passeier abgewiesen wurde.

    Der Espresso-Journalist Fabrizio Gatti erzählt die Geschichte von Ibrahim Bilal, der vor zwei Monaten mit Frau und zwei kleinen Kindern aus Syrien geflüchtet ist.

    Bildschirmfoto 2015-10-25 um 09.45.21Rund 5.000 Kilometer reiste die kurdische Flüchtlingsfamilie durch Europa – angeblich auf Herbergsuche. Ibrahim Bilal und seine Familie kamen auch nach Südtirol – wo sie abgewiesen und weggeschickt wurden.

    In Gossensass wurde der Flüchtling von der Pfarrhäuserin weggeschickt.

    Im Video ist folgender Dialog zu hören:

    Bilal: „Fuori fa freddo, zwei Kinder”

    Häuserin: Ja, ma qui non si può dormire”.

    Auch in St. Martin in Passeier fanden Balil und seine Familie verschlossene Türen vor. Auch im dortigen Pfarrhaus wurde die Familie abgewiesen, wie der Reporter Fabrizio Gatti in seinem Video dokumentiert.

    Was die Pfarreien nicht wussten:

    Balil gab es nicht, der Espresso-Reporter hatte sich als Flüchtling ausgegeben, um die Unbarmherzigkeit der kirchlichen Institutionen zu dokumentieren und an den Pranger zu stellen.

    Das VIDEO sehen Sie auf der Homepage des Espresso. Ab Minute 03.10 geht es um Gossensass und St. Martin in Passeier.

    Bildschirmfoto 2015-10-25 um 09.45.44

    Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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    Kommentare (45)

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    • Franz

      Geistliche haben manchmal durchaus interessante Vorschläge bzw.Antworten zum Thema Asyl.
      Klopft ein Flüchtling spät Abends beim Herren Pfarre an die Tür.
      Der Geistliche ( Messdiener ) öffnet die Tür !
      Der Flüchtling , bitte etwas zu Essen und ein Bett, meine Frau schwanger…
      Meint der Herr Parrer, und ? ich nicht schuld wenn Deine Frau schwanger

      Bei einer Diskussion der CSU in Siegertsbrunn im Landkreis München zum Thema Asyl hat der evangelische Pfarrer Ulrich Wagner (Foto) einen hochinteressanten Vorschlag unterbreitet. Ein Freund hätte ihm erzählt, in dessen Dorf (!) gäbe es mittlerweile 100 (!) Asylbewerber. Es seien jetzt „Ängste“ aufgetaucht, diese Männer – Frauen sind unter den Invasoren „Flüchtlingen“ offensichtlich nicht vertreten – könnten ihre sexuellen Bedürfnisse an der weiblichen einheimischen Bevölkerung ausleben, so wie es möglicherweise in ihrem angestammten Kulturkreis üblich ist. Daher schlug der Herr Pfarrer vor, man könnte diesen sexhungrigen Neudeutschen Prostituierte zur Verfügung stellen. Natürlich kostenlos. Sozusagen ein All-Inclusive-Flatrate-Puff.
      http://www.pi-news.net/2015/03/siegertsbrunn-evangelischer-pfarrer-will-kostenlose-prostituierte-fuer-asylbewerber/

    • christian waschgler

      Typisch „Gutmenschen“, immer von anderen fordern aber selbst nicht bereit etwas zu tun

    • JoSeph

      Nun das Pfarrhaus von St. Martin ist wirklich geschlossen. Der Pfarrer wohnt im Pfarrhaus von St. Leonhard, wo er vorher Kooperator war. Der Pfarrer Pater Christoph, ehemaliger Schützen-Kurat braucht in St. Martin nur die Räume des Pfarramtes, der Wohnteil des Widums steht wirklich leer: was läge da näher, als ihn zur Verfügung zu stellen. Wie will er so beim bevorstehenden Patrozinium (hl. Martin, 11. November), den Leuten vom Teilen predigen.

      • Josef

        wieso kommen Sie dazu dass überfallartig hier das Widum zur Verfügung gestellt werden sollte.
        Haben Sie eine Ahnung über die rechtlichen Konsequenzen?
        Ansonsten steht es Ihnen frei, Ihre Wohnung zur Verfügung zu stellen, schon mal daran gedacht?

      • Stefan Walder

        Danke für Ihre Kommentare. Bzgl. verschiedenster Behauptungen zu leerstehendem Pfarrhaus St. Martin: Bitte informieren Sie sich besser bevor Sie schreiben.

        Parterre mit Büro wird vom Pfarrer zum Arbeiten verwendet, ein Stock im Pfarrhaus ist bewohnt. Verbleibender Stock wird von katholischen Vereinen regelmäßig für Sitzungen und Veranstaltungen gebraucht. Bin selbst regelmäßig mit unserer Jugendgruppe dort.

        Stefan Walder
        Kath. Jugend St. Martin in Passeier

        • Garuda

          @Stefan Walder

          Das scheint mir ja ein sehr sehr kleines Pfarrhaus zu sein, wo doch früher mindestens ein Pfarrer, zwei Kooperatoren und mindestens eine, wenn nicht zwei Häuserinnen wohnten.

          Aber sicher hat Marienberg sehr klein gebaut, denn sie waren ja so arm und die Pfarrei hat sicher nicht finanziell herhalten müssen, um den heute noch stehenden Protzbau aufzustellen.

    • hon i kuan

      Einen Link zum Video hätte man aber schon anhänge können…

    • wipptoler

      si mögen bei sich GÄSTE einquartieren lassen !
      di Fabrizio Gatti – foto di Massimo Sestini per “l’Espresso

      sonst kommen wir zu Ihnen und – wir fragen und berichten!
      capito herr Gatti

    • Anton

      Genau, billiger Journalismus. Warum quartieren diese Journalisten keine Flüchtlinge ein? Schäbig.

    • zombie1969

      Die jungen kräftigen muslimischen Männer bahnen sich weiterhin zu Hunderttausenden mit Gewalt den Weg in die europäischen Sozialsysteme. Es bleibt daher gesellschafts- und sozialpolitisch weiterhin äusserst spannend!

    • roulade

      Jeder der über die Pfarrer lästert (mit Recht) macht es einfach besser als sie…. der quartiert einfach selber Flüchtlinge ein!!!

    • Franz

      Schlimmer wie die Kirche in Sachen Flüchtlinge sind in der Tat die linken Gutmenschen wie die Politiker der linken Kommunisten der Regierung Renzi und die Linken Journalisten wie die des “Espresso“ da habt ihr recht.
      Bigotte Kommunisten sind sie die zu hundertausenden„ Flüchtlinge„ ich würde wohl er sagen ‚Clandestini “aufnehmen wollen um sie in einen 4 Sternen Hotel unter zu bringen auf unseren Kosten 35 € / Tag und Mann mit allem drum und dran, obwohl sie keine Kriegsflüchtlinge sind, währen arme bedürftige italienische Staatsbürger wie Mindestrentner mit einer Rente von 450 € / Monat und Arbeitslose sich ihr Essen aus der Mülltonne holen müssen bzw. im Auto schlafen müssen.
      Die Absurdität zeigt sich schon bei den Booten die ankommen, 90 % alles junge kräftige Afrikaner die sicher keine syrischen Kriegsflüchtlinge sind, sich wohl auf unseren Kosten ein besseres Leben in einen 4 Sternen Hotel und eine Arbeit erhoffen, was ihnen ja von der linken Regierung ja versprochen wird.
      Von 2014 – 170.000 angekommenen Flüchtlingen haben ca 44.000 Asyl erhalten der Rest hat sich zum Großteil in Luft aufgelöst kein Mensch weiß wo sie sind , wer sie sind und wie viel kriminelle sich unter ihnen befinden.

    • Franz

      THEMA
      Nicht die anderen sind schuld, schuld ist die Regierung welche die Gesetze macht und das ist zur Zeit die Regierung Renzi. Und das “svuota carceri„ haben auch nicht die anderen gemacht, das svuota carceri hat die linke Regierung Renzi gemacht. und damit.20.000 Verbrecher frei gelassen. bzw. es möglich gemacht , dass sich bereits ausgewiesene Clandestini trotzdem immer noch in Italien herumtreiben und weiterhin Straftaten begehen
      Die Auffanglager wie das CARA di MINEO mit denen “mafia capitale – von Carminati & BUZZI „Millionen verdient hat ( 60 Millionen / Jahr ( laut BUZZI & Carminati die zur Zeit im Gefängnis sitzen. ) und wohl immer noch verdient, wird von der Regierung Renzi finanziert. Dort befinden sich 3300 „Flüchtlinge “ davon 3290 Clandestini., anstatt sie zu identifizieren und evt. auszuweisen geschieht nicht’s

    • AL BUNDY

      Die Reaktion des Pfarrer wäre absolut verständlich wenn er im Vorfeld dieses Video gesehen hat.
      https://www.youtube.com/watch?v=dWL2a82Qjng

      • Franz

        Oder wollen wir Zustände wie in Palagonia – Catania, ein 18 jähriger “ Flüchtling“ Clandestino- der aus der Elfenbeinküste stammende Mamadou Kamara bei einen Abendaufgang vom “Cara di Mineo“ kurzer Hand zwei alte Rentner ausgeraubt , die Frau vergewaltigt und anschließend beide auf bestialische Art umgebracht hat.
        http://www.ilgiornaleditalia.org/news/cronaca/868966/Violentata-e-poi-ammazzata.html
        Altre accuse nei confronti del profugo africano dopo l’omicidio dei due anziani coniugi vicino Catania. Sul corpo della donna ecchimosi e segni di colluttazione
        Il sospetto è che sia arrivato ben oltre la rapina, violentando addirittura Mercedes Ibanez, la 70enne uccisa con il marito 68enne, Vincenzo Solano, nella villetta in cui i due abitavano a Palagonia (Catania). È quanto risulterebbe dall’autopsia.

    • Hubert

      wenn es wahr ist (und es scheint wohl wahr zu sein), dass ca. 1/3 aller Immobilien in Italien und auch Deutschland und anderswo der Kirche gehört, dann dürfte die Unterbringung von allen Obdachlosen – ob Einheimische, oder Migranten – doch überhaupt kein Problem sein. Alles wäre mit einem Schlag erledigt und die Kirche würde nichts anderes tun, als das, was sie von ihren Gläubigen verlangt.
      Nein, sie tut es natürlich nicht und stellt sich damit selbst auf das Abstellgeleise , ja wundert sich dann auch noch, dass dies so ist und kassiert fleißig weiter – auch von denen, die nichts davon halten von dieser „Organisation“. Wie sagte mal ein weiser Mann? “ Er oben der Chef wird wohl sicher in Ordnung sein – ich kenne ihn nicht, aber vom Bodenpersonal halte ich eigentlich sehr wenig“ Trifft dies den Nagel auf den Kopf?

    • kanada

      unbarmherzig nicht umbarmherzig

    • Karl

      „Balil gab es nicht, der Espresso-Reporter hatte sich als Flüchtling ausgegeben, um die Unbarmherzigkeit der kirchlichen Institutionen zu dokumentieren und an den Pranger zu stellen.“ Achso. Jetzt werden wieder die bösen, schweinefleischfressenden Christen als unbarmherziges Pack hingestellt, die nicht einmal eine arme Familie aus Syrien unterbringen wollen. Das sind Moslems! Hallo? Drei viertel der syrischen Bevölkerung sind Moslems. Diese „armen“ Leute verfolgen in ihrem Land die christliche Minderheit. Das geschieht täglich. Und wir sollten solche Leute aufnehmen? Bzw. die katholische Kirche? In den arabischen Länder werden tagtäglich Christen verfolgt, hingegen bei uns wird den Moslems kein Haar gekrümmt. Für die Moslems sind wir Christen minderwertige Leute, die unwürdig leben. –> SCHWEINEFLEISCHFRESSER sind wir für die. Aber unser Geld und unsere Hilfe nehmen sie natürlich an. Wenn die Presse nicht besseres zu tun hat, als uns Einheimische als fremdenfeindlich hinzustellen, dann verdienen diese Leute keine Beachtung. Das ist nur billige Hetzerei. Der Staat soll sich um die Flüchtlinge kümmern, denn die Politiker sind dafür verantwortlich, dass diese Menschen auf der Flucht sind, allen voran der amerikanische Kriegstreiber.

    • Spaltpilz

      Ich bin dafür, dass jeder der ein Leben lang gearbeitet hat, eine menschenwürdige Rente bezieht. Gleichwohl zahle ich keinem Rentner seine Pension direkt, aber trage dazu bei, dass die INPS ihrer Aufgabe nachkommen kann.
      Genauso ist es mit den Flüchtlingen. Ich möchte keinen bei mir aufnehmen, aber trotzdem dazu beitragen, dass Menschen in extremer Not geholfen wird.
      An ihrer Not trifft die übrigens Flüchtlinge keine Schuld, sondern es war der Westen, allen voran USA und GB, der sie verursacht hat (Irak, Libyen, Afghanistan, usw.).
      Sollte ich in euren Augen jetzt ein Gutmensch sein, OK, ist ein Kompliment für mich, denn zu den meisten Kommentaren fiele mir sowieso nur Schlechtmensch ein.

    • Schwarz Thomas

      Griaßt enk mitnondor!

      Also ich kenne die Situation im Pfarrwidum von St. Martin sehr gut, da ich aufgrund meiner Arbeit und meiner ehrenamtlichen Tätigkeit in der Pfarrei mit P. Christoph Waldner eng zusammenarbeite und würde gerne das Kommentar von Stefan Walder ergänzen:

      Bin der Meinung, dass seriöser Journalismus bestrebt sein soll, für seine Behauptungen auch standfeste Fakten vorzuweisen. Das Video zeigt in bewusst verkürzter Fassung nur Fadenscheiniges und verzerrt das gesamte Gespräch. Nun zu den Fakten im Widum, da ich diese für aufschlußreich halte. Nachdem Pfarrer Pirpamer in Pension ging und nach Saltaus zog stand der Widum leer. Das wollten wir so im Pfarrgemeinderat nicht belassen. Es brauche jemand der im Haus nach dem rechten schaut und zudem war es P. Christoph ein Anliegen das Haus als Pfarrzentrum zu beleben. Daher wie von Walder Stefan erwähnt: Parterre Büroräume, 1. Stock steht permanent den katholischen Vereinen und anderen pfarrlichen Veranstaltungen zur Verfügung und im 2. Stock wurde eine Wohnung an eine Person im Sinne einer Hausmeisterin vermietet. Jetzt sind im 3. Stock noch 3 Räume frei. Und einer davon wurde für eine hilfbedürftige Person aus unserem Dorf als Wohnung zur Verfügung gestellt. D.h. diese Person, welche auch auf Sozialhilfen angewiesen ist und in einer nicht zumutbaren Wohnsituation war, haben wir nach Vereinbarung mit P. Christoph Waldner im Pfarrhaus untergebracht. Dafür arbeitet sie fleißig und unter Begleitung und Betreuung im Friedhof, Kirche, wo auch immer gebraucht gerne mit. So viel zum “unbarmherzigen Pfarrer”. Nun noch zu den anderen 3 Räumen: soziale Hilfe hat immer auch etwas mit sozialer Integration zu tun. Wir legen in unseren Sozialprojekten wert darauf, dass Menschen nicht nur mit dem Notwendigsten versorgt werden, sondern sie müssen dann auch betreut und begleitet werden, damit man sie hin zu einem eigenverantworteten Leben begleiten und unterstützen kann. Das ist zur Zeit im Widum nicht möglich, da vor Ort im Haus eine solche Ansprechperson für eine ganze Familie fehlt. Ich kenne Leute, die in Kenia, Moldawien, Rumänien… in der Entwicklungshilfe tätig sind und sie haben mir alle bestätigt: helfen ja, aber nicht unter der rosaroten Brille. Helfen mit Herz und Verstand. Das Herz wird immer ja sagen, wenn es darum ginge, Menschen in Not zu helfen, der Verstand sagt aber unter den jetztigen Bedingungen, dass das nicht nur einfach so möglich ist. Deshalb hat P. Christoph auch völlig richtig gehandelt. Ihm gehört der Widum nicht und er kann mit dem ihm anvertrauten nicht fahrlässig und auch nicht nur gutmeinend umgehen. So eine Familie spontan ins Haus zu lassen ohne Begleitung und Beaufsichtigung???

      Die Methode des Journalisten war meines Erachtens fies und diente vermutlich dazu, die Kirche oder vielleicht sogar P. Christoph zu diffamieren. Jedenfalls hat der Artikel die Gemüter aufgebracht und Diskussionen angeregt. Das ist immer gut und deshalb würde ich alle am Freitag, 13. November 2015 um 20 Uhr in den Widum von St. Martin zu einer Gesprächsrunde über “unbarmherzige Kirche und deren unbarmherzigen Pfarrer” einladen und ihnen zeigen, welche Ansätze wir in den letzten Jahren gegen diese Behauptung alles unternommen und schon erreicht haben. Würde mich freuenl, wenn viele Zeit hätten zu kommen!

      PS: Darüber quatschen ist gut – dann handeln ist noch besser!

      An alle Alles Gute im Einsatz für die Nöte und Bedürfnisse hilfesuchender Menschen!

      Thomas Schwarz

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