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    Der Arbeitssieg

    Torjubel beim HCB (Foto: Ebel-Liga)

    Torjubel beim HCB (Foto: Ebel-Liga)

    Der HCB Südtirol hat am Sonntag den Pflichtsieg gegen Ljubljana eingefahren – auch wenn sich das Match schwieriger gestaltete als erwartet.

    Der Tabellensechste gegen den Tabellennachzügler, eigentlich sollte dieses Spiel für die Foxes kein Problem darstellen und die drei Punkte sicher sein. Mit einer Steigerung im letzten Drittel fuhren die Bozner die drei Punkte ein.

    Beide Mannschaften gingen das Spiel sehr gemächlich an und dementsprechend gab es nur wenige und kaum nennenswerte Höhepunkte. Ausnahme bildete der kuriose Führungstreffer für den HCB durch Anton Bernard.

    Der Schlussmann der Gäste aus Laibach konnte die Scheibe nicht festhalten und so kullerte diese im Zeitlupentempo ins Tor. Das einzige Überzahlspiel für die Heimmannschaft in der siebten Minute war von keiner Tormöglichkeit geprägt.

    Bis zur fünfzehnten Minute plätscherte das Spiel dahin, dann spielte Pollastrone Matt Pope herrlich frei, aber Tomaz Trelc war auf seinem Posten.

    Jaro Hübl musste dann zweimal entscheidend eingreifen, in der letzten Minute versuchten es McMonagle und Hofer mit knallharten Weitschüssen, beide landeten neben dem Tor der Gäste.

    Das zweite Drittel begann gleich mit einer Zweiminutenstrafe gegen die Slowenen, welche aber wiederum nichts einbrachte. Die Foxes waren zumeist feldüberlegen, hatten aber keine zwingenden Tormöglichkeiten. Palmieri schoss aus aussichtsreicher Position daneben, Obi übernahm Volley aus dem Hinterhalt und auch Pollastrone hatte kein Glück.

    Die Spieler des HCB Südtirol versuchten es zumeist auf eigene Faust, Spielzüge waren – im Gegensatz zu den bisherigen Spielen – eher Mangelware. In der dreiunddreißigsten Minute schloss Ziga Pesut eine schöne Kombination mit Kaspic für den Ausgleichstreffer der Laibacher ab. In der Folge musste Hübl nochmals eingreifen, Ropret war alleine durchgebrochen. In den letzten zwei Spielminuten erhöhten die Foxes den Druck auf das Tor von Trelc. Hintereinander versuchte sich Flemming mit einem Solo, Saviano mit einer Direktübernahme und McMonagle mit einem Weitschuss, alle ohne Erfolg. 14 Torschüsse für die Foxes, 3 für Laibach – das Drittelresultat müsste wirklich anders aussehen.

    Der HCB überstand zu Beginn des letzten Abschnittes eine Zweiminutenstrafe wegen zu vielen Spielern auf dem Eis schadlos. Dann wurde der Rhythmus gesteigert und sofort stellte sich auch der erste Erfolg ein: Palmieri bediente Markus Gander mit einem super Pass, welcher unbedrängt einnetzen konnte.

    Die Foxes suchten nun die endgültige Entscheidung und erzielten mit einer Bilderbuchaktion den dritten Treffer: eine schöne Hereingabe von Taylor Vause wurde von Jerry Pollastrone Volley zum dritten Treffer übernommen.

    Die letzten Minuten waren nochmals von einem Aufbäumen der Gäste gekennzeichnet. Zweimal rettete Hübl mit Big Saves und dann gelang den Laibachern wenige Sekunden vor der Schluss-Sirene der Anschlusstreffer durch Nik Pem. Das war‘s dann und drei wichtige Punkte waren unter Dach und Fach.

    Toni Bernard war sich der mittelmäßigen Leistung seiner Mannschaft bewusst:

    Wir haben heute nur das Notwendigste gegeben und nicht so intensiv gespielt wie gestern. Für heute hat es gereicht, wir haben die drei Punkte geholt aber um in den Top-Six zu bleiben, müssen wir uns steigern.“

     

    HCB Südtirol – HDD Telemach Ljubljana 3: 2 (1:0 – 0:1 – 2:1)

    Die Tore:

    02:44 Anton Bernard (1:0) – 33.33 Ziga Pesut (1:1) – 43:31 Markus Gander (2:1) – 49:57 Jerry Pollastrone (3:1) – 59:51 Nik Pem (3:2 PP1)

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