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    Wo ist Philipp?

    Wo ist Philipp?

    Philipp Achammer ist von der politischen Bildfläche verschwunden. Ob zur Verfassungsreform, den Politikerrenten oder zur SVP-Krise in Bozen – zu strittigen Themen schweigt der Obmann lieber. Ist Achammer zu harmoniebedürftig?

    Philipp Achammer regiert nach dem Prinzip Merkel: Was ich nicht sag, macht niemanden heiß. In Debatten, in denen er nur verlieren kann, mischt er sich lieber nicht ein. Manchmal scheint es, als habe er keine Meinung zu keinem Reizthema.

    Als Obmann der größten Partei Südtirols ist Philipp Achammer eine politische Unbekannte – alles ist „Aufgabe der Ortsgremien“, „das Ergebnis eines partizipativen Prozesses“ oder – wie zuletzt mehrmals nach Abschluss der Parteileitungssitzungen – „nicht für die Öffentlichkeit interessant.“

    Achammer ist das Kunststück gelungen, im Monat Oktober kein einziges Mal in der TAGESZEITUNG zitiert worden zu sein – obwohl er nicht nur Obmann der größten Partei des Landes, sondern auch Mitglied der Landesregierung ist: Kann das alleine die Schuld der TAGESZEITUNG sein?

    Wie steht Achammer zu dem parteiinternen Zank um die Verfassungsreform? Wie findet er die Bozner Parteiöffnung in Richtung Italiener? Würde er eine Bürgerliste akzeptieren? Will er Spitzenkandidatin Susanna Barta (wie Ortsobmann Dieter Steger) oder einen kompletten Neustart (sie Ex-Parteiobmann Siegfried Brugger).

    Hält er die Schließung der Geburtenstationen für möglich (wie SVP-Landesrätin Martha Stocker) oder für längst Geschichte (wie SVP-Senator Hans Berger)? Ist er für die Flughafen-Finanzierung (wie Arno Kompatscher) oder dagegen (wie Vertreter der Umwelt-Organisationen)? Hält er die doppelte Staatsbürgerschaft für realistisch (wie SVP-Abgeordnete Maria Hochgruber Kuenzer) oder möchte er lieber abwarten (wie Landtagspräsident Thomas Widmann)?

    Die TAGESZEITUNG sagt: Schluss mit Wischi-Waschi – und hat Philipp Achammer konkrete Antworten abgerungen. Ein selten deutliches Interview mit einem selten deutlichen Parteiobmann.

    DAS INTERVIEW MIT PHILIPP ACHAMMER LESEN SIE IN DER WOCHENENDAUSGABE DER TAGESZEITUNG

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