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    Da ist der Wurm drin

    Eine Greenpeace-Studie beweist: Acht von zehn in Italien verkauften Äpfeln enthalten Rückstände von sehr gering dosierten Pestiziden. Was bedeutet das für Südtirol?

    Von Anton Rainer

    „Ich sehe den Bericht eigentlich sehr positiv“, sagt Harald Weis, „wenn die Ergebnisse immer so ausfallen, sind wir glücklich.“ Weis ist Obmann der Arbeitsgruppe für den integrierten Obstanbau in Südtirol, kurz AGRIOS, die in jährlich veröffentlichten Richtlinien Südtirols Bauern das richtige „Spritzen“ beibringt.

    Worüber er sich freut?

    Ein am Mittwoch veröffentlichter Bericht der Umweltorganisation Greenpeace bewies: Von 126 untersuchten Äpfeln aus Supermärkten in ganz Europa fanden sich nur auf rund 20 keine Rückstände von Pestiziden, Fungiziden und anderen chemischen Wirkstoffen.

    Bildschirmfoto 2015-10-22 um 17.44.42

    Aber, und darauf legt Harald Weis besonders großen Wert: „Insgesamt wurde kein Wert gefunden, der über den gesetzlich festgelegten Limits liegt, im Gegenteil: Vor allem in Italien lagen die Werte teilweise um das Hundertfache darunter.“

    Eines haben Greenpeace-Studien jedenfalls meist gemeinsam: Ihre Ergebnisse sind aus statistischer Sicht mit Vorsicht zu genießen.

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    Kommentare (55)

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    • Guenther

      Ach nein. Die Gift Äpfel enthalten Pestizide? Wer hätte das denn gedacht?
      Das Glumpat gehört auf den Sondermüll.

      Glücklich sei derjenige der wie wir selber ein paar Bäume stehen haben die nicht gespritzt werden..

      • Der den Arno kämmt

        Bei allen Gartenäpfeln, die ich so kenne, ist halt tatsächlich bei jedem dritten der Wurm drin… Ist das dann besser?

        • Guenther

          Auf jeden Fall. Was meinst du warum bei den Gift Äpfeln kein Wurm drin ist? Weil sie dort eben nicht überleben.
          Ausserdem kann man einen Wurm auch schon mal raus schneiden.
          Und wenn zwei pestizidfreien keinen Wurm haben, ist das doch super, oder nicht?

          Diese 30 mal gespritzten Industrieäpfel aus dem Apfelland Südtirol sind auf jeden Fall nicht gesund. Dafür braucht man keine Greenpeace Untersuchung. Sagt einem doch schon der Hausverstand.

          • walter

            was nutzt es selber Apfelbäume zu haben die nicht gespritzt werden wenn die Nachbarn rundum fleissig spritzen?
            genau das Problem haben die Bio Bauern fast überall!!!

          • mike

            Guenther
            So ein Schmarrn. Wenn schon soooooooooviel „gespritzt“ wird wie Sie es meinen warum werden die Menschen dann immer älter?? Die ganzen Obstbauern müssten ja alle schon mit 50 Jahren sterben weil sie ja am ehesten mit Pflanzenschutzmitteln in Berührung kommen . Tatsache ist aber dass auf den Höfen meist 3 Generationen leben und die Großväter und Großmütter nahe 100 Jahre alt sind.
            Bitte bringen Sie durch Ihre Nichtwisserei nicht eine ganze Berufsgruppe in Ferruf
            Übrigends wenn Sie in der Bozner Tiefgarage von einem Eck ins Andere gehen haben Sie sicher mehr Blei , Stickoxyde.Schwefel und sonstige Abgasgifte eingeatmet die 100 mal schädlicher sind als einen Apfel zu essen!!

            • Chico

              Dass die Obstbauern einige Probleme mit Kinder kriegen haben, wegen der Gifte mit denen sie arbeiten, das stimmt aber, oder?

            • Kümmelspalter

              @mike
              Wieso Schmarrn, glaubst du wirklich die Bauern essen die Äpfel was so gespritzt werden?
              die lassen ein paar Bäume ungespritzt für den Eigenverzehr.

      • klaus

        Wenn man vor all dem keine Ahnung hat sollte man besser still sein und nicht so ein Blödsinn verzopfn und selber mal die chemischen Mitteln aus dem eigenen Haushalt entfernen die oft viel viel giftiger sind als die so genannten Pestizide, aber davon hast du Guenther sicher keine Ahnung. In deiner Lage würde ich nochmals die Schulbank drücken und gleich am besten bei der 1. Klasse beginnen; viel Glück beim lernen und hoffentlich hilft’s auch, was ich aber bei deiner Intelligenz sehr bezweifle.

    • ......

      Was soll Weis auch sonst sagen, seine Stellungnahme als Dosierer ist irrelevant ……in Österreich lautete die Titel Überschrift ganz anders „wir werden vergiftet!!!“

    • Werner

      40 Giftstreungen bis zur Ernte. Die Gabanelli hat berichtet. Da wundert ihr euch ? Ein super Image für das Tourismusland Südtirol.
      Noch dazu mit Steuergeld finanziert.

    • christoph

      Lachhaft den Südtiroler Apfel schlechtzumachen von irgendwelchen Supergscheiden.Sollte man doch mal Orangen,Bananen und Ananas untersuchen…..und ich weiss was da für eine Liste ist.

      • ......

        In Thailand und Indonesien boomt in der Zwischenzeit der Bioanbauexport nach Europa. Tchecksch?

        • Einereiner

          Das Bio von dort steht aber nur auf dem Papier. Aber Glauben macht seelig.

          • ......

            Nana voll Pestizidefrei und total gesund. Die Ernten sind schon von Europäerin ein Jahr vorraus reserviert. Greenpeace, wwf, das sind alles sorosfirmen. Amerikanische Finanz. Zuerst wird die vieh und Landwirtschaft in Europa durch „ihrer!!!“ EU ruiniert dann wird Weltwirtschaft betrieben. Aber nur da wo sie verdienen.,

            • ......

              Und nebenbei, gesunde Nahrung ist ja nicht für die Masse bestimmt. Es braucht ja pharmaopfer. Auch von den Amis verwaltet.

      • Guenther

        Was hat ein Apfel mit Schalenfrüchten gemeinsam? Gar nichts!
        Aber sich immer selber alles schön reden gell, statt mal darüber nachzudenken was den Leuten da für ein Dreck verkauft wird aus dem Apfelland Südtirol.

        Bist wohl auch so ein Lobbyist der dabei mit verdient.? Auf Kosten der anderen

        • mike

          Guenther
          Du bist eine arme Sau !!

        • klaus

          Guenther hast du dich schon einmal gefragt warum in integrierten Obstanlagen je menge Vögel brüten und in Bio-Obstanlagen keine Vögel brüten???
          Und die Artenvielfalt an Insekten in integrierten Obstbau höher ist als im Bio-Obstanlagen, sprich auch das Bodenlebewesen:
          Du hast von all dem keine Ahnung, schreibst nur wirres Zeug, lasses einfach bleiben oder informier dich zuerst!!!!!

          • Guenther

            Ja Klaus, geh weiter spielen, wenn du mal gross bist darfst du dann anfangen mal selber zu denken und musst nicht immer alles nachsagen, was Papi dir gesagt hat.

            So ein Unsinn was du da schreibst! Wer hat dir das alles eingeredet?

            • klaus

              Ich sehe schon du bist total uninformiert so einer wie Du gehört nicht in die 1.Klasse sondern in den Kindergarten, viel Spaß dabei !!!!!

            • mike

              Guenther
              Was Klaus schreibt ist leider wahr. Von der Schwefelkalchbrühe die die Biobauern spritzen werden alle Jungvögel in den Nestern blind weil die Brühe so äzend ist. Das wurde letzes Jahr bei einer Untersuchung herausgefunden.

      • peter.g

        Ich bekomme die Spritzungen übers Jahr hautnah mit weil ich neben einer Obstwiese wohne. Dies sogar im Dorf. Aber Bauern dürfen sich ja Alles erlauben. Jetzt nach der Ernte wurde weitergespritzt weil es der Baum wahrscheinlich so gewohnt ist und sonst nicht über den Winter kommen würde. Ich könnte zwar zum Arzt gehen und mich zwecks Kollateralschäden untersuchen lassen. Aber auch Ärzte sind Sklaven der Chemoindustrie und würden mir nicht die Wahrheit sagen.

    • johann

      als konsument kann jeder ein wenig etwas beitragen, aber solange keiner bereit ist mehr fuer Lebensmittel auszugeben braucht hier auch niemand schimpfen und unqualifizierte posts abgeben… ich wundere mich schon ein wenig von was sich gewisse neider hier wohl ernähren und wieso sie noch nicht verhiftet worden sind? ich fuer meinen teil kaufe immer obst und Gemüse der Saison und ich denke so falsch kann das nicht sein.. aber diese paranoia ist doch nicht gesund und sicher fuer die betroffenen schlimmer als die Lebensmittel die sie zu sich nehmen müssen wie sie hier schreiben…

      • Andreas

        Warum wird eigentlich immer dem Konsumenten die Schuld gegeben, wenn Konzerne sich gegenseitig unterbieten wollen und die Produzenten dazu zwingen, so billig wie möglich zu produzieren?
        Ich hab noch nie einen Konsumenten gesehen, der vor der Fleischtheke steht und Schweinefleisch für 5 Euro das Kilo einfordert. Er nimmt es, weil es da ist, wäre es nicht da, würde er teureres nehmen oder keines kaufen, wenn er es sich nicht leisten kann.

        Die Aussage, dass die Konsumenten nicht bereit sind mehr Geld für bessere Lebensmittel auszugeben ist auch recht zweifelhaft. Vielleicht gibt es Leute die es tun würden, wenn sie es sich leisten könnten, nur können es sich viele nicht leisten.

        • johann

          andreas ich gebe nicht dem Konsumenten die schuld, ich habe geschrieben wir koennen ein WENIG beitragen. aber da muss man eben aus ueberzeugung handeln . was mich stört ist diese paranoide Einstellung mancher die meinen alles was in suedtirol produziert wird ist schlecht. ich habe gelernt nicht alles blind zu glauben und Sachverhalte kritisch zu hinterfragen und mir meine Meinung zu bilden… aber das scheint vielen fremd zu sein, weil sie meinen gegen alles zu schimpfen sei der richtige weg. ich respektiere jede meinung und verstehe deshalb auch den Standpunkt der produzenten und auch jene der Konsumenten, aber wie viele Konsumenten setzen sich noch kritisch mit dem auseinander was sie zu sich nehmen… ich lasse auch ihre Aussage nicht gelten dass die leute wenig geld uebrig haben… ich bin vielleicht in einer anderen zeit aufgewachsen aber wenn ich sehe fuer was die Gesellschaft heute an geld zur Verfügung hat mach ich mir meine gedanken… muss ich zb immer die neueste Technik im haus haben und sonst jeden konsumtrend nachlaufen und fuer das essn zu hause bleibt zu wenig übrig…. ich glaube wenn jeder Prioritäten setzt dann muss man eben abstriche machen… aber muss das beim essen sein?

    • Andreas

      Was genau soll man bei einer Tabelle wo weder die Sorte, noch das Anbaugebiet, noch der Standort des Geschäftes steht, eigentlich herauslesen?
      3 x Lidl, 2 x belastet, 1 x keine Belastung, ist das jetzt ein Rätsel, welches man lösen muss um zu verstehen, was diese Angaben aussagen sollen?

    • christoph

      Selbst bei Rewe und den führenden Supermärkten macht der Anteil an BioObst nur maximal 10% aus.
      Zudem sollten alle die nur populistisch gegen unsre Bauern herziehen sich mal mit der Materie Integrierter Obstbau befassen.die lieben Biologischen mit ihren Kupferspritzungen machen auch nachhaltige schädliche Rückstände am Obst.

      • Zonk

        @ christoph nicht auf die 3 Kupferspritzungen (0,3Kg/ha und Jahr) beim

        Bio herumreiten. Integrierter Pflanzenschutz was ist das? Glyphosate 16 Liter/ha

        Hedonal 20 L/ha,,Captan 38 Kg/ha und Jahr,(krebserzeugend da DNA verändernd) Klartan,Flint,

        Durspan, Score,Delan,(manche auch noch Mancozep),könnte locker noch 40 Mittel aufzählen. Wechselwirkung ?

        Uran im Kunstdünger (mal gefragt wie es mit dem Phospor ausschaut und den Beistoffen.

        Bio ist noch nicht optimal aber sicher 1000mal besser als das sogenante Integrierte

    • Bernhard

      Die Greenpeace-Studien sind mit Vorsicht zu geniessen..haha so ein Schmarrn..alles was einem nicht ganz passt ist natürlich falsch, besonders im schönen Land Südtirol, wo Pestizide ins Reich der Legenden gehören,gell..

    • HORST

      Das ist ein schwieriges Thema. Bei Bioprodukte aus China beispielsweise werden massiv Zertifikate gefälscht – hierzu gibt es auch Reportagen bei denen Bauern vor Ort befragt werden. Was ich eine Schweinerei finde, sind die Grenzwerte bei denen Wechselwirkungen mit anderen Stoffen nicht genügend berücksichtigt werden. Schön und gut Grenzwert für einen bestimmtes „Mittel“ aber bei mehreren „Mitteln“ akkumuliert sich das zu einem schönen Cocktail.

      Kleiner, regionaler, dezentraler Produzieren sind eventuelle Lösungen….

    • ......

      Wäre nicht das naheliegendste die südtiroler Bauern ernähren die Südtiroler? Warum tut ihr das nicht? Ah ja, die Provinz ist dagegen. Entledigt euch der Geldfressende Genossenschaften und ihr verdient das vierfache.

    • christoph

      Ich erlaube mir zu sagen das ich mit der ganzen Materie sehr vertraut und informiert bin und kann nur sagen das unsere integriert produzierten Äpfel richtig saubere gesunde Äpfel sind.die Schere zwischen Bio und Nicht bio ist in den letzten Jahren zugegangen und der Rückstandsanteil ist sicher so gering das er nicht viel weniger schädlich ist wie die Kupfer Mengen die fast wöchentlich beim Biobauer ausgebracht werden.an alle Grünen im forum bitte informiert euch bevor ihr so einen populistischen Schwachsinn gegen unsere Bauern schreibt.danke

      • ......

        Jeder dritte südtiroler erkrankt an Krebs, und stirbt lange danach an deren ChemieBehandlung.

      • peter.g

        Im neuen Vinschgerwind ist zu lesen dass schlanderser Bauern mit ca. 40 ha auf Bio umsteigen. Sicher nicht weil sie das Natürliche entdeckt haben sondern ganz einfach das monetäre Ziel vor Augen haben. Deshalb einfach keine integrierte Ware mehr kaufen und die Bauern sind gezwungen umzusteigen.

    • Puschtrabui

      Wenn der ganze Aufwand der Agrargrosskonzerne benützt würde um alte Pflanzensorten und Samen zurückzuzüchten und natürlich resistent anzupassen, dann bräuchten wir keine Pflanzenschutzmittel, Pestizide und nur mehr ein zehntel der Medikamente, doch genau das Gegenteil passiert, es wird so gezüchtet, dass die Bauern angewiesen sind auf Pflanzenschutzmittel, Pestizide und dass die Sorten nicht sich selber fortpflanzen können, nur so wird Profit gemacht und es ist kein Geheimnis, dass die Agrarkonzerne ganz gross in den Pharmakonzernen eingestiegen sind!!!

    • ÖZzi

      Greenpeace ist mittlerweile so glaubenswürdig wie Altroconsumo oder Stiftung Warentest, dennoch ist das Ergebnis besorgniserregend.

      Andere Studien haben zudem hinlangst bewiesen, dass Rückstände in menschlichen Organen zu finden sind und dass Bienen enormen Schaden erleiden.

      Bin schon lange auf Bio umgestiegen.

    • Gantkofel

      Das was Greenpeace als „belastet“ bezeichnet, sind Grenzwerte weit unter den zulässigen Höchstwerten. Jetzt stellt sich die Frage, wem vertraue ich: Einer Organisation dessen Geschäft die Panikmache ist oder einer öffentlichen Behörde in der dutzende Toxikologen Grenzwerte festlegen? Ach ja, die sind ja alle gekauft.

      • Guenther

        Greenpeace macht Panikmache? Ach ne.

        Gott sei dank gibt es noch einige Menschen die sich dafür einsetzen, Sachen aufzudecken, zum wohl von uns allen.

        Jeder toxikologe kann bestätigen dass die Wechselwirkungen dieses Gift Cocktails unbekannt ist.
        Aber das verdrängst du lieber?

        • mike

          Jeder weiß mittlerwiele dass Greenpeace nur ein Panikmacheverein ist. Aber wenn Sie nicht 3 mal im Jahr eine Panikmachehorrormeldung verbreiten bekommen sie keine Beiträge mehr. Einmal wars der sauere Regen der uns alle vergiftet das nächste mal das Ozonloch wodurch wir alle sterben müssen . Diesesmal sind es angeblich vergiftete Äpfel ….. ach ja…..

    • christoph

      Von dem ganzen Zeug was die Leute heute in sich hineinschlingen ,dem ganzen billig discounterzeug d ist alles gesund oder ?
      Heutzutage wird auch im konventionellen Obstbau sehr behutsam mit Fauna und Flora umgegangen.dh. es werden nur nützlingsschonende systemische mittel ausgebracht .
      Sollten alle biologischen UserNutzer auf bio umsteigen:Achtung!!!!!die Produktion an biolebensmitteln würde nur für 50% Weltbevölkerung reichen.und letztendlich profitiert ja der BioBauer vom AgriosBauer da für diese 10% BioBauern der bestand an Schädlingen schon stark dezimiert wird und dadurch auch eher biologisch unter Kontrolle gebracht werden kann wie wenn alle bio wären…..

      • Puschtrabui

        Biologische Landwirtschaft würde auch für 100 Prozent der Weltbevölkerung reichen wenn die Agrarlobby und Chemielobby sich zurückziehen würde und den Kleinbauern wieder die Chance geben würde chemiefrei zu produzieren, Patente auf Pflanzen und Samen abschaffen und keine sterilen Pflanzen mehr zulassen würde. Biogetreide und Gemüse ist zwar etwas teurer im ersten Moment, doch auf Dauer viel günstiger, da fast keine Chemie und nur 10% der Medikamente gebraucht würden und das unterm Strich viel gespart werden könnte!
        Es ist erwiesen, dass mit natürlichen auf den Ort angepassten Sorten über längere Zeit sehr effektiv produziert werden kann.

      • peter.g

        Wenn man aber in Betracht zieht wieviele Lebensmittel von der Erzeugung bus zum Verkauf bzw. Nichtverkauf vernichtet werden könnte man 150% der Bevölkerung ernähren. Heisst man kann auf Bio umsteigen aber dem Konsumenten ein anderes Verbrauchsmuster beibringen.

      • Zonk

        mit dem discounterzeug gebe ich dir recht.Die Schäden kommen später.
        Die Systemischen Mittel sind aber nicht so schonend.(neonicotinoide vs
        nervensystem der Bienen).
        Bin selbst Bauer (Bio) und als wir noch Agrios waren hatten wir mehr Spritzungen (insektizide) besonders wegen der Folgeschädlinge wie
        rote Spinne zb. Ein Schädling ist immer ein Ungleichgewicht –wenn durch
        Breitbandinsektizide alles abgeräumt wird.
        Das Hauptproblem ist im Apfelanbau immer noch der Schorfpilz.
        gegen dem ja das böse Kupfer gespritzt wird. Bei mir 2-3 mal pro Jahr.
        Sonst kommt Schwefel, Ulmasud(Gesteinsmehl) und sodiumbicarbonat zum
        Einsatz.
        Gegen Läuse wird Neemöl gespritzt.
        Die Strategie ist auf resistente Sorten umzusteigen sodaß die Pilzspritzungen auf max 3 pro Jahr gedrückt werden können (Resistenzmanagement)

        Daß mit Bioanbau die nur Hälfte der Menschheit ernähren kann ist eine alte
        Lüge.
        Im Gegenteil durch den Agrarraubbau ,was China in Afrika veranstaltet..die Böden sind kaputt. Oder auch die Biogasproduzenten in Europa .was glaubt ihr was da abgeht auf den Maisfeldern.Der Boden muß erhalten bleiben.
        Seien wir ehrlich… die letztjährige Apfelüberproduktion in Europa(Polen konnte seine 3,5 mill Tonnen nicht nach Russland verkaufen und die EU wurde
        mit Billigware überschwemmt) hat ja gezeigt was dann aus dem Preis wird.
        29 ct/kg Golden IP.
        Produktionskosten 34 ct
        Ich sage nicht daß alle Bio produziernen sollen aber so wie jetzt?..

        • mike

          Neemöl das Sie spritzen ist laut neuesten Studien für das weltwiete sterben der Hummeln verantwortlich! Aber Bio ist ja soooooooo umweltfreuntlich gel . Nachzulesen unter “ Neemöl tötet Hummeln“

        • klaus

          Zonk fragt dich mal was die Schwefelkalkbrühe die die Bio-Bauern im Frühjahr gegen den Schorfpilz spritzen bei Jungvögel anrichtet, verbrennt und verklebt Ihnen die Augenlieder,deshalb brüten in Bio-Anlagen keine Vögel mehr!!!!

          • Zonk

            Ich habe ja gesagt Bio ist noch nicht optimal.

            SKB ist ja bald Geschichte ,zudem erwähnte ich ja ,daß man bestrebt ist auf resistente Sorten(langfristig) umzusteigen ,bei mir bereits 60 %.

            Das mit den Jungvögeln stimmt nicht.1.ist die Konzentration zu niedrig und auch die Aufwandmenge.2.In den IP Anlagen ist der
            Anteil der Fauna (nicht nur brütende Vögel) viel niedriger.
            Schau mal wer mehr Regenwürmer im Boden hat. BIo mit dem
            giftigen Kupfer oder ip mit der so schonenden Wirtschaftsweise.

            3. Bei Bio ist die Aufgabe (will nicht sagen Pflicht) Schutzbarieren,bzw Schlupfwinkel Hecken für Nützlinge zu schaffen.
            (Brütende Vögel usw).Dann sagmir mal wo im IP mit englischen Rasen und Glyphosatstreifen bessere Möglichkeiten sind.

            Neemöl und Hummelsterben. Der Wirkstoff Tetranortriterpenoid Azadirachtin im Neemöl bewirkt bei zb. Blattläusen daß die adulten
            Tiere steril werden (nicht alle) .Somit wird eine explosionsartige Vermehrung verhindert.Der Zeitpunkt ist wichtig.Abtöten tut man sie nicht.
            Das Hummelsterben meines Wissens wurde durch das Syntetisch
            nachgebaute Neem das mit persischen Flieder gepanscht wurde.
            verursacht was aber nicht bestätigt wurde.

            FAzit. Nochmal bei Bio geht man von 0 Rückständen aus.
            IP hat immer Rückstände x plus die nicht wissenden Wechselwirkungen der einzelnen Wirkstoffe.

            Ich will keinen Konv. Berufskollegen schlecht machen oder etwas Beweisen. Ich war vor 12 Jahren auch konv.Anbauer. Habe mich aber in die Materie Agrochemie und Pflanzenschutz weitergebildet
            und für mich privat einen anderen Weg eingeschlagen als die meisten anderen.Aber jeder wie er mag

    • badabimbam

      JAJAJA…
      Das Essen von Äpfeln hätte man schon längst verbieten müssen!!
      Besser wäre es lei mer MC Donalds, Tiefkühlpizza essen, Cola trinken.. Und wenn oan nr decht a Äpfel glustet nr terfer jo net mer wia 10 Cent kosten!!
      Und damit men a guats gwissn hot schnell no in Greenspeace a Spende mochn!!! Danke

    • Spaltpilz

      Dieser Scheiß von den besseren Lebensmitteln, wenn wir bereit wären dafür mehr zu zahlen!
      Gib dem Bauer 30 Cent pro Kilogramm Äpfel mehr. Glaubst du er spritzt dann weniger? Auslachen tut er dich!
      Beilspiel:
      In Bayern kriegt der Bauer für einen Liter Milch 25 Cent. Im Supermarkt kostet er dann 50 Cent. Also Verarbeitung und Vermarktung schlägt mit 25 Cent zu Buche.
      In Südtirol bekommt der Bauer 50 Cent/Liter den wir dann im Laden 1 Euro 20 zahlen. Auf dem Weg zur Theke blieben also 70 Cent hängen. Ja der Zwischenhandel…, nix Zwischenhandel alles Mila, also bäuerliche Genossenschaft.
      Habe vor 2 Wochen im Schnalstal einen allerwelts Almkäse für 13 Euro das Kilo gekauft (im Bioladen kost er 20).
      Oder hat jemand mal marteller Erdbeeren gekauft und vor allem bezahlt? Und welche Qualität hat er fürs teure Geld bekommen?
      Immer diese Leier mit den Preisen, das mag gelten wo es will, für Südtirol gilt das sicher nicht!

    • störzing isch doo

      wos sogn do die apfelbauern dazu?

      san die olle gsund?

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