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    Die 638 Sfigati

    Im vergangenen Jahr wurden in Südtirol 638 Führerscheine wegen Trunkenheit am Steuer entzogen. Nächste Woche wird eine neue Sensibilisierungskampagne vorgestellt.

    Laut dem unlängst vorgestellten Landesgesundheitsbericht der Epidemiologischen Stelle wurden im vergangenen Jahr 2014 insgesamt 1133 alkoholbedingte Krankenhausentlassungen und 677 Zugänge zur Ersten Hilfe gezählt.

    Alkohol ist jedoch nicht nur ein Risikofaktor für die Gesundheit, sondern beeinflusst auch den Straßenverkehr: 638 Führerscheine wurden laut dem Landesinstitut für Statistik ASTAT im vergangenen Jahr wegen Trunkenheit am Steuer entzogen.

    Die Landesabteilung Gesundheit und das Forum Prävention rücken Ende Oktober wiederum verstärkt das Thema „Alkohol und Straßenverkehr“ in den Mittelpunkt. Die neue Informations- und Sensibilisierungskampagne wird am 29. Oktober vorgestellt.

     

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    Kommentare (25)

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    • Senoner

      „Sfigati“?!? Laut Wiktionary „privo di figa, cioè senza donna“ bzw. solche die ohne Freundin sind, und daher lieber im Alkohol versumpfen.

      Die TZ sollte auf fremsprachige Ausdrücke verzichten – erst recht, wenn sie vulgär sind.

    • sogeatsnet

      Wia denn? SFIGATI?
      Ignoranten würde ich die nennen.

      Sfigati gilt einzig und alleine jenem Umstand, dass genau sie rausgefischt worden sind.
      Denn würden die Kontrollen seriöser und häufiger gemacht werden…
      …wären wohl mindestens 10x so viele fällig!

    • Ulrich

      Wenn ich am Wochenende nicht zu hause rumsitzen will, dann treffe ich mich mit Freunden. Wo? In einer Bar oder in einem Pub. Wenn ich ins Theater oder ins Kino gehe, was nicht so oft vorkommt, dann gehe ich danach auch noch „etwas trinken“. Um die, die schon besoffen sind, besser zu ertragen, ist Alkohol nahezu unumgänglich, sonst hält man es da nicht lange aus und kann gleich nach hause gehen. Baren sind nunmal zum Trinken da.
      Ich glaube es wäre besser das Geld in alternative Strukturen zu investieren, anstatt in Sensibilisierungskampagnen.Treffpunkte schaffen, deren wirtschaftliches Überleben nicht an den Alkoholausschank gebunden ist. Sensibilisierungskampgnen dienen nur als Feigenblatt, an unserem Konsumverhalten ändern die bestimmt nichts. Das ist keine neue Erkenntnis. Hinter dem Alkoholkonsum steht eine einflussreiche Lobby und daran hängen Arbeitsplätze, deshalb wird sich in dieser Hinsicht leider noch lange nichts ändern.

      • Andreas

        Du erwartest also von der öffentlichen Hand Geld dafür zu investieren Dich anderweitig zu bespaßen, damit Du keinen Alkohol trinkst? Dir ist der Begriff Eigenverantwortung bekannt?

      • Ulrich

        1) Wenn ich etwas „erwarte“, dann schreibe ich: „Ich erwarte…“
        Da ich aber gar nichts erwarte, habe ich geschrieben:“ich glaube es wäre besser…“ als es in Sensibilisierungskampagnen zu investieren.
        Kannst du mir soweit folgen?
        2) Was meinst du denn mit „anderweitig bespaßen“? Ich frage mich, welche Alternativen junge Leute zu Bars haben, wenn sie am Wochenende am Abend nicht zu hause sitzen wollen. Was empfielst du solchen Leuten? Denn ich kenne genug Leute die das machen und sich zu Tode langweilen, weil sie „Eigenverantwortung“ übernommen haben und von der „Spaßgesellschaft“ genug haben. Also was empfiehlst du ihnen, denn das würde ich diesen sehr glücklichen Menschen dann weiterleiten, aber wahrscheinlich gehörst du auch zu denen, aber alle Vorschlage gleich in Lächerliche ziehen, typisch.
        3) Eigenverantwortung? Hab ich schon mal gehört, ich glaub das ist der Witz des Tages.

    • MarkP

      Welchen Wert haben Sensibilsierungskampagnen? Nicht den geringsten, vielleicht um das Gewissen der Politiker zu beruhigen, weil sie sich die Hände nicht schmutzig machen wollen.

      Weg mit Kampagnen und her mit wirklichen Lösungsvorschlägen.

    • tammi

      Solange die Leute glauben, Alkohol sei ok oder gar gesund, nur weil er legal istwerden sie saufen.
      Da hilft die ganze sensibilisierung nichts.

    • JoSeph

      Da hat jemand beim rechnen in der Volksschule wohl nicht aufgepasst. Oder beim Schreiben dieser Meldung. 677 Bsoffene werden in die Ersten Hilfe eingeliefert; dann findet anscheinend eine wunderbare Alkoholiker-Vermehrung statt, denn sonst könnten nicht anschließend 1133 entlassen werden. Also Schäl bitte in den KH bei den Zählern oder Statistikern nachschauen und Oberhofer/Tribus bei den Redakteuren nach dem Rechten schauen!

      • Andreas

        Nicht alle Alkoholleichen die eingeliefert wurden, müssen zwingend mit dem Auto unterwegs gewesen sein.

        • JoSeph

          In dem von mir zitierten Abschnitt: „Laut dem unlängst vorgestellten Landesgesundheitsbericht der Epidemiologischen Stelle wurden im vergangenen Jahr 2014 insgesamt 1133 alkoholbedingte Krankenhausentlassungen und 677 Zugänge zur Ersten Hilfe gezählt“ geht es nicht darum, ob jemand mit dem Auto unterwegs war. Aber wie können fast doppelt so viele entlassen werden als in der ersten Hilfe aufgenommen wurden. Und die Aufnahmen erfolgen alle über die erste Hilfe; sogar solche, die in die Psychiatrie wollen.

    • Armin

      Bin froh dass zu meiner Jugend keine Kontrollen stattgefunden haben.So haben wir das Leben in vollen Zügen geniessen können.Der Hausverstand hat mich trotzdem immer sicher heimkommen lassen…Jetzt ist mir das abendliche Ausgehn nicht mehr wichtig.Aber die jungen Leute tun mir leid.Wenn man sie Erwischt ruiniert man sie finanziell

    • HORST

      Weltweit werden Drogen konsumiert – jeder ist nach irgendetwas „süchtig“. Nur bei uns gibt es keine „Verhältnismäßigkeit“ bei den Strafen – total übertrieben. Kampagnen bringen hier rein gar nichts, nur verschwendetes Geld. Die sogenannten „illegalen“ Substanzen können leider auch nicht legalisiert werden, da ansonsten die „dummen“ auch noch meinen dass diese keine Schäden verursachen.. Sobald die „Bürger“ bereit sind, braucht es auch keine Verbote mehr, welche sowieso NICHTS bringen.

    • ......

      Und Alkohol, Zigaretten, slot sind die grössten Steuereinnahmen vom Staat, plus Benzin. Mah. Und von deren Strafen und Behandlung leben so einige Provinzfilialen..Die Stadt Bozen lebt zur Zeit von den ausgeteilten Strafen im Verkehr. Von der Kampagne? Wer verdient da daran?

    • Franz

      Das Landesinstitut für Statistik ASTAT vergisst hier die Zahlen der eingezogenen Führerscheine zu nennen, die bei Fahrzeuglenkern unter Einfluss von Drogen ein gezogen wurden die genauso ein Risikofaktoren für die Gesundheit sind wie Alkohol.
      Italienweit wurde 2014 – 1890 Anzeigen wegen Lenken eines Fahrzeuges unter Einfluss von Drogen erstattet bzw. der Führerschein eingezogen.
      http://www.valtellinanews.it/articoli/Sono-60mila-le-patenti-ritirate-in-Italia-nel-2014-20150112/

    • x19

      Es isch hort wene mit 0,3 promille af die Welt kimsch.

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