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    Alfreiders Bargeld

    Geld EuroDie geplante Anhebung der Bargeldgrenze von 1000 auf 3000 Euro würde in Südtirol mehr Wertschöpfung schaffen, glaubt der Abgeordnete Daniel Alfreider.

    Die Ankündigung der Regierung, im Rahmen des Stabilitätsgesetzes 2016 die Bargeldgrenze von 1000 auf 3000 Euro anheben zu wollen, sorgt für große Diskussionen in- und außerhalb des Parlaments.

    Daniel Alfreider (SVP)

    Daniel Alfreider (SVP)

    Fraktionssprecher Daniel Alfreider betont, dass „wir bereits am 10. Juni in der Abgeordnetenkammer einen Beschlussantrag eingebracht haben, der mehrheitlich genehmigt wurde und die Regierung auffordert, die Bargeldgrenze zu erhöhen sprich europäischen Standards anzugleichen“.

    Die Regierung will – laut jüngsten Aussagen von Premier Renzi und seines Wirtschaftsminsters Pier Carlo Padoan – diese Maßnahme nun im anstehenden Stabilitätsgesetz umsetzen.

    „Für Südtirol wäre diese Anpassung an die Bestimmungen anderer europäischer Länder eine bedeutende Regelung, denn sie schafft – speziell in Grenzgebieten – mehr Wertschöpfung, da im benachbarten Ausland wie Österreich und Schweiz andere Bestimmungen gelten“, so der SVP-Politiker Daniel Alfreider.

    Die Regierung Monti hatte die Schwelle für Bargeldzahlungen von 2500 Euro auf 1000 Euro herabgesetzt. Das Ziel, damit die Steuerhinterziehung zu bekämpfen, wurde nicht erreicht.

    Auch der Experte für Schwarzgeldbekämpfung Ranieri Razzante bezweifle, dass die niedrige Bargeldgrenze Wirkung gezeigt hat, gibt Daniel Alfreider zu bedenken.

    Und er fügt hinzu:

    „Die rasante Verbreitung mobiler Endgeräte (Smartphones und Tablet-PCs) verändert das Bezahlverhalten weltweit bereits jetzt und es wird sich in Zukunft noch beschleunigen“. 

    Mit unserem Antrag möchten wir auf der einen Seite die elektronischen Zahlungen fördern, indem wir eine Senkung der Kommissionsgebühren verlangen. Andererseits kann man dem Kunden nicht verbieten, bis zu einem in Europa durchschnittlich geltenden Betrag von 3.000 Euro, mit Bargeld zu zahlen.“

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