Du befindest dich hier: Home » News » „Wegen Reichtum geschlossen“

    „Wegen Reichtum geschlossen“

    Vor der Debatte im Landtag: Die Grünen setzen sich „gegen rechtspopulistische Forderungen“ zur Wehr – und fordern einen pragmatischen Umgang mit Flucht.

    Die Rechtsparteien im Südtiroler Landtag haben für Montag eine Sondersitzung zum Thema „Flüchtlinge“ einberufen. „Den Anlass, uns als Landtag der humanitären Notlage von Hunderttausenden von Menschen auf der Flucht zu widmen, können wir gut heißen, den eigentlichen Absichten der Einbringer hingegen können wir nichts abgewinnen“, schreiben die Grünen in einer Aussendung.

    Riccardo Dello Sbarba, Hans Heiss und Brigitte Foppa meinen:

    „Millionen Menschen sind auf der Flucht vor Krieg und Not. Sie fliehen in jene Länder und Kontinente, von denen sie Hilfe erwarten und die auch für die Misere (mit-)verantwortlich sind. Auch von daher rührt unsere klare Pflicht zu Solidarität und Hilfeleistung. Falls sich Südtirol als eine der reichsten Regionen Italiens dadurch hervor tun wollte, die eigene Aufnahmefähigkeit zu begrenzen, dann wird das in Europa kaum auf Verständnis stoßen.

    Abschottung lehnen wir ebenso ab wie die Abweisung in andere, zumal ärmere Regionen. Auch instrumentalisierende Legalitätsdiskurse lehnen wir ab. Wir fordern indessen zu einem pragmatischen Umgang mit dem Thema „Flucht“ auf: Es geht längst nicht (mehr) darum, die Frage aufzuwerfen, OB wir Menschen helfen sollen, sondern einzig darum, WIE wir dies am besten tun können.“

    Die Grünen bringen eine Reihe von Vorschlägen ein:

    1. Wir schlagen eine freiwillige Quote Südtirols bei der Flüchtlingsaufnahme vor, die sich an einem Mittelwert zwischen österreichisch-tiroler (ca. 1% der Bevölkerung) und italienischem Standard (0,9% der Flüchtlinge für Südtirol) bewegt.
    2. Flüchtlinge sollten in kleinere Gruppen auf mehrere Gemeinden verteilt werden;
    3. Das Angebot an systematischen Integrationsschritten wie Sprachunterricht, Sozialkontakt, Kulturpflege, Mitarbeit in der Gemeinschaft ist deutlich zu stärken;
    4. Zwischen Regierungskommissariat, Land (Soziales, Gesundheit, Arbeit, Schule, Berufsausbildung, Sprachen, Freizeit, Wohnen etc), Gemeinden, Bezirksgemeinschaften, Non-Profit-Organisationen, der Zivilgesellschaft, Sozialpartner, unabhängige Freiwillige ist eine ständige Koordinationsrunde aufzubauen;
    5. Durchreisende Flüchtlinge haben Anspruch auf weit systematischere humanitäre Maßnahmen als bisher;
    6. Die Flüchtlingsfrage muss zum Kernthema der Europaregion Tirol-Südtirol-Trentino aufrücken;
    7. Bürgerinnen und Bürger Südtirols sollten bessere Information und Sensibilisierung erhalten, vor allem die wertvolle Arbeit der Freiwilligen ist weit besser als bisher anzuerkennen.

    In der Aussendung heißt es abschließend:

    „Klare Strategien und zielbewusstes Handeln führen in der Flüchtlingsfrage weiter als Alarmrufe nach Obergrenzen. Südtirol beherbergt dzt. 850 Flüchtlinge, entsprechend 1,5 Promille seiner Bevölkerung, das Bundesland Tirol hat bereits 5000 aufgenommen. Bevor die Fluchtursachen (Krieg, Not Vertreibung) nicht wirkungsvoll eingedämmt sind, sollten wir uns auf neue Flüchtlingszugänge einrichten. Das wird eine Jahrhundertaufgabe sein, die mehr Weitblick verlangt als die Rufe nach Obergrenzen.“

    Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
    Clip to Evernote

    Kommentare (62)

    Lesen Sie die Nutzerbedingungen

    • ......

      Angst wer eure Rente bezahlen soll? Hihi

      • Dr. Engelbert Dollfuß

        „Derzeit erleben wir in Europa eine Einwanderung von Flüchtlingen, die zu einem großen Teil aus verschiedenen Kriegsgebieten des Nahen und Mittleren Ostens, aus Afghanistan und verschiedenen anderen Ländern stammen. Verschiedene Länder Europas haben ihre Grenzen geschlossen.

        Bei der ganzen Diskussion für und wider die Aufnahme von Flüchtlingen und Einwanderern wird nicht unterschieden zwischen der persönlichen Not der Hilfesuchenden und der Verpflichtung zur Nächstenliebe auf der einen Seite und dem Gemeinwohl des Staates auf der anderen Seite. Selbstverständlich ist es die persönliche Pflicht jedes Menschen, einem Menschen in Not Hilfe zu leisten. Wo eindeutige Asylgründe vorliegen, ist es auch auf der Grundlage des Naturrechts die Pflicht des Staates, diesen Menschen zu helfen, bis sie wieder in ihre Heimat zurückkehren können.

        Es ist aber die vorrangige Aufgabe des Staates und seiner Organe, das Gemeinwohl des Staates und seiner Familien zu wahren. Das persönliche Wohl und das Gemeinwohl können einander aber widersprechen. Vom Standpunkt des Gemeinwohls ist es nicht die Aufgabe des italienischen Staates oder des Landes Südtirol, Menschen, die, aus welchen Gründen auch immer, in Not geraten sind, hierherzuholen, um sie bei uns zu versorgen. Es kann aber durchaus die Aufgabe des Staates sein, die Menschen in den Flüchtlingslagern um die Kriegsgebiete herum finanziell zu unterstützen und durch verschiedene diplomatische und finanzielle Maßnahmen, z.B. im Rahmen der UNO, dafür zu sorgen, dass die betroffenen Menschen wieder in ihre Heimat zurückkehren können.

        Die Aufnahme von mehreren Million Menschen allein in diesem Jahr, die zum größten Teil aus islamischen Ländern stammen und deren Integration sich in der Vergangenheit in allen westlichen Ländern als notorisch schwierig erwiesen hat, kann nur zu einem schweren Schaden am Gemeinwohl führen. Darüber sind sich auch viele Beobachter inzwischen im Klaren, denn dass diese Masseneinwanderung Europa deutlich verändern wird, wird auch von denjenigen zugestanden, die diese Einwanderung befürworten.

        Zudem ist aus allen Äußerungen der Politiker erkennbar, dass es keine Absichten gibt, diese Menschen nach Beendigung der Kriege in ihre Länder zurückzuführen, wie dies im Asylrecht vorgesehen ist. Durch die Aufnahme von Millionen von Menschen aus islamischen Ländern – denn die Zuwanderung wird in den kommenden Jahren weitergehen – kann Europa auch die letzten Reste seiner christlichen Kultur verlieren. Dass es überhaupt so weit gekommen ist, hat natürlich seinen Grund in erster Linie darin, dass seit vielen Jahrzehnten der christliche Glaube überall in Europa immer weiter verlorengegangen ist und die überwiegende Mehrheit der Menschen heute in Glaubensfragen völlig indifferent ist.

        Die wichtigste Aufgabe in der gegenwärtigen Situation wäre es, die hier ankommenden Moslems mit dem katholischen Glauben bekannt zu machen. Es wäre die erste Pflicht der Kirche, jetzt missionarisch tätig zu werden und zum aktiven Apostolat bei den Einwanderern aufzurufen. Es ist aber jetzt auch keine Lösung, den hier ankommenden Menschen aus dem Weg zu gehen. Daher eine Bitte an alle Menschen guten Willens: Wo es eine Gelegenheit gibt, mit diesen Menschen ins Gespräch zu kommen, sollten wir diese Gelegenheit nutzen und den Menschen unseren Herrn Jesus Christus als ihren wahren Retter verkünden bei dem sie eine wirkliche und ewige Heimat finden werden.“

        Diese Stellungnahme mache ich mir ganz zu Eigen.

    • Rosi

      Die Einheimische Bevölkerung bleibt auf der Strecke.Den Südtirolern wird das Familiengeld gestrichen und eventuell werden sogar die Kinder den Leiblichen Eltern entzogen zu einer Fremdunterbringung,von den einheimischen Finanziellen Problemen sprechen die Grünen aber nie.Den Grünen ist wohl die Südtiroler Bevölkerung egal,die können sich mit Darlehen verschulden,den Ausländern und sogenannten Flüchtlingen wird das Geld regelrecht nachgeworfen.Bekommen wir als Südtiroler in Ihrem Land auch diese Finanzielle Hilfe,wenn wir in Ihrem Land als Flüchtlinge ziehen?

      • MichiH

        Versuch es doch einfach mal! VERSUCHS!

      • Hubert

        Rosi, Du hast vollkommen recht.
        Die Problematik der Altersarmut ist effektiv da und da hört man von den Grünen nichts – rein gar nichts.
        Nein, eine grundsätzliche Aufnahme gehört nicht einmal in eine Diskussion. Armen soll grundsätzlich geholfen werden und der Ansatz der Freiheitlichen „zuerst die Einheimischen“ ist gerecht und richtig. Alles Andere ist reine populistischer Stimmenfang !

      • bernhart

        Rosi,sie sind eine der wenigen, welche das Problem richtig erkannt haben,wir das Südtiroler Volk wir nicht ERNST GENOMMEN,im Moment dreht sich alles um die Einwanderer,diese werden besser unterstützt als bedürftige des Landes. Dank den Grünen werden wir weiter Einwanderer mit Steuergelder unterstüzten und diese Völkerwanderung vorantreiben.
        Aber was will man auch von den Grünen erwarten sind selbst Einwanderer.

        • Alter Egon

          und ihr glaubt allen Ernstes, dass wenn wir keine oder weniger Flüchtlinge aufnehmen würden, es mehr Geld für Sozialbedürftige und Mindestrentner gäbe?

          • Hubert

            @ Alter Egon

            also es ist wohl eher eine einfache Rechnung, dass je mehr für Flüchtlinge ausgegeben wird, desto weniger bleibt für die Armen im Lande übrig, die ja eh schon am Hungertuch nagen. Nur wer an die „wunderbare Brotvermehrung“ glaubt, denkt dass es da keinen Zusammenhang geben kann – die Gut-Situierten steuern sicher nicht dazu bei, dass es ihnen schlechter geht. Das ist doch alles reine Augenauswischerei.

            • MichiH

              Die ZAHLEN sprechen eine andere Sprache, infornier dich erst mal! Ohne MigrantInnen müssten zB die Renten GEKÜRZT werden! Aber das geht in eure mickrigen rechtsversifften Hirne nicht rein!

    • Michl

      Diese Vorschläge können ja nur von den Grünen Gutmenschen und Berufs-Wirklichkeits-Verdrehern kommen.

    • Puschtrabui

      wirklich verfolgte Kriegsflüchtlinge soll geholfen werden, bis sich das Problem in deren Herkunftsland beruhigt hat und dann gleich wieder zurückschicken. Dazu braucht es klare, schnelle Regelungen. Die „Flüchtlinge“ besser gesagt Wirtschaftsauswanderer die nur kommen, weil es hier alles gratis gibt, müssen sofort zurückgeschickt werden, dann löst sich der Grossteil dieses Problems von alleine. Wenn die vor der Abreise in deren Land wissen, dass sie nur aufgenommen werden wenn sie wirklich Anspruch haben und sonst zurückgeschickt werden, dann überlegen sie sich genau ob sie die illegalen Schlepper und Mafia bezahlen, das Geld lieber für Unterkunft und Essen ausgeben und es kommt nur mehr ein ganz kleiner Teil von den Einwanderern!

    • Wusler

      Dieses Thema soll zum Kernthema der Europaregion Tirol-Südtirol-Trentino werden? Euer Ernst – really?

      Liebe Politiker sorgt für die Bürger, die euch gewählt haben, erst dann viel viel später kommen andere Dinge – verstanden?

      So will ich von Südtirols Politiker hören, es ist nicht eine Frage OB wir den Südtiroler Familien und Arbeitern helfen, sondern WIE wir das am besten tun können. Denkt auch einmal darüber nach bevor ihr euch den Heiligenschein überzieht.

      Apropos Rechtspopulisten: Menschen als Rechtspopulisten abzustempeln, die Fragen zum Thema „Flüchtlinge“ stellen ist extrem populistisch – denkt auch einmal darüber nach!

      Besten Dank – ein Wähler!

    • Montagabend

      Solange die Foppa und der Heiss keinen Flüchtling bei sich aufnehmen sollen sie gefälligst still sein und keine Forderungen stellen.
      Diese Menschen sind nicht Kriegsflüchtlinge, sondern Wirtschaftsflüchtlingen. Würden sie „nur“ vor dem Krieg fliehen, müssten sie in den umliegenden Ländern bleiben und nicht durch 3-4-5-6 Länder reisen, bis sie in die „angenehmen“ Sozialstaaten Mittel- und Nordeuropas gelangen.
      Und was erwarten sich unsere Gutmenschen? Dass wir noch applaudieren wenn diese Menschen bei uns ankommen? Nein danke, nicht mit uns!

      • Patrick

        Hä? Sagen Foppa und Heiss dass jeder Südtiroler einen Flüchtling bei sich zu Hause aufnehmen sollen? Nein, sagen sie nicht. Wieso sollen sie den einen bei sich aufnehmen?
        Das mit den Nachbarland vom krieg möchte ich auch erklärt bekommen. Wo steht geschrieben dass ein Flüchtling ins Nachbarland muss?

        • Montagabend

          1.) Habe ich irgendwo gesagt, dass JEDER einen Flüchtling aufnehmen muss? Nein, also zuerst lesen und verstehen bevor du argumentieren willst, das macht die Diskussionen sinnlos und ermüdend… Aber wer für Flüchtglingsaufnahmen plädiert soll mit gutem Beispiel vorangehen, und ansonsten die Klappe halten.
          2.) Wenn in Südtirol krieg wäre, und wir flüchten nach Schweden oder Norwegen, wäre das nicht vermessen? Wenn wir „nur“ flüchten würden, würden wir wohl in die nächst sichere Zone flüchten und dann dort bleiben, und dann vermutlich wieder zurückkehren wollen wenn der Krieg vorbei ist. Aber ich reise doch nicht durch 4-5-6 verschiedene Länder, um vor einen Krieg zu flüchten. Da sind eindeutig andere Motive dahinter: Die Sozialstaaten ausnützen.

          PS: Mir scheint, du scheinst einer dieser „Jeder Mensch hat ein Recht auf alles, vor allem wenn er ein Ausländer ist“ – ich hoffe für dich dass ich mich täusche…

          • Patrick

            1) Nein. Habe ich gesagt, dass du gesagt hast JEDER soll jemanden aufnehmen? Nein! Wer lesen kann ist klar im Vorteil. Ich wollte aufzeigen wie dein Gedankengang schlichtweg falsch ist. Wieso muss Foppa einen Flüchtling bei sich zu Hause aufnehmen (und das verlangst du sehr wohl!), nur weil sie dafür ist, dass das LAND Südtirol gleich viel Flüchtlinge aufnimmt wie Nordtirol? Wo ist da die Logik? Ich bin auch dafür das arme Südtiroler ein Dach über den Kopf bekommen, deswegen will ich aber keinen bei mir aufnehmen. Wie viele arme Südtiroler hast du schon bei dir aufgenommen? Keinen? Also bist du auch dagegen dass ihnen geholfen wird, oder noch schlimmer und viel wahrscheinlicher, gibst du selbst kein gutes Beispiel. Also selber Klappe halten!
            2) Stichwort sichere Zone. Damit hast du den Nagel auf den Kopf getroffen. Welches Nachbarland von Kriegsgebieten ist in deinen Augen eine sichere Zone?

            PS: Nein, ich gehöre zu der art Menschen die glauben jeder Mensch hat ein Recht auf Leben, egal ob er Ausländer oder Inländer ist. Im übrigen erlaube ich mir keine Einschätzungen von Leuten durch einen einzigen Internet-Kommentar.

            • Andreas

              Laut Asylgesetz müssen sie im ersten Land bleiben, wo sie sicher sind. Es gibt auch für Kriegsflüchtlinge kein Recht sich das Land auszusuchen.
              Deshalb will die EU die Türkei ja zu einem sicheren Land erklären und die Türken mit Geld füttern, damit sie die Syrer dort behalten.
              Ausnahmslos alle Flüchtlinge sind illegal in Deutschland, da sie in anderen Ländern hätten bleiben müssen.
              Was Merkel da macht ist unerklärlich und ist weder rechtlich, noch moralisch OK, da es eine Frage der Zeit ist, bis in Kroatien, Ungarn oder Slowenien Kinder sterben. Eine Kältewelle und Europa kann den Unsinn von Merkel ausbaden.

            • Patrick

              Welches Asylgesetz? Geht das ein bisschen genauer? Oder laberst du nur irgendwelchen Pegida-Blödsinn? Was hat Frau Merkel mit dem was hier in diesen Kommentaren geschrieben wird zu tun? Hallooooo?

            • Andreas

              Nicht „Montagabend“ bestimmt die sicheren Herkunftsländer, sondern die EU.
              Aber was soll’s, du scheinst Dich ja bestens auszukennen.

              Google deutsches Asylrecht und es ist Merkels Aussage und das Eingreifen der USA in Lybien, welche diese Massen erst in Bewegung gesetzt haben.

            • Patrick

              Ja da muss ich dir recht lassen, ich kenne mich in der Tat besser aus als viele hier.

            • Montagabend

              Solange du die Aussagen von mir verdrehst und anderst wiedergibst hat es keinen Sinn mit dir zu diskutieren. Lies morgen nochmal meinen Beitrag durch, dann wirst du es auch verstehen. Und man muss nicht unter die Gürtellinie gehen, wenn man diskutieren will.

              PS: Wir sehen ja gerade, wozu uns eure linksgesteuerten Politikideologien führen – und nein, ich bin nicht rechts – aber realistisch.

            • tammi

              Bravo Patrick, bravo!!!!
              Jeder, der sumpert, dass Südtiroler kein Dach über deM Kopf haben, sellen jene bei sich aufnehmen.

            • Patrick

              Habe deinen Beitrag noch einmal gelesen. Ich verstehe immer noch nicht wieso du von anderen erwartest mit guten Beispiel voran zu gehen und Dinge zu tun die du selbst nicht tun würdest.

    • Andreas

      Ganz Europa ist gegen Merkels „das schaffen wir“, da sie eigentlich noch nie gesagt hat, was sie eigentlich schaffen möchte. Foppa scheint eine der Wenigen zu sein, welche Merkels Strategie noch teilen.
      Mutti wird als die Kanzlerin in die Geschichte eingehen, welche meinte in 3 Legislaturen die gesamte Schuld Deutschlands in den letzten 100 Jahren gut machen zu müssen und dabei grandios gescheitert ist.

    • LUDWIG

      Südtirol wird in Europa auf Unverständnis stoßen? Im Gegenteil, die Menshen, vor allem jene in Deutschland, werden uns darum beneiden, weniger Flüchtlinge im Land aufgenommen zu haben. Solidarität muss sich in Grenzen halten, denn außer Europa gibt es noch andere Erdteile, die Ihren Anteil dazu beitragen könnten.
      Wie realitätsfern sind Sie nur, Frau Foppa!

    • Spaltpilz

      1. Vergiss die Stille Hilfe nicht!
      2. Die vielen Freiwilligen, welche den Bergbauern im Sommer gratis helfen.
      3. Die vielen Schlauen welche nicht heiraten und sich dann als Alleinerziehende vom Land erhalten zu lassen. Außerdem erschleichen sie sich dadurch Wohngeld und Wohnbauförderung.
      4. Denkt an das Betreuungsgeld, das man erhält um nicht die eigenen Eltern abzuschieben.
      5. Denkt an die ganzen Hobbys welche bestimmten Persönlichkeiten finanziert werden (FC Südtirol, MMS, Brennerbasistunnel, Biathloncenter, Fahrsicherheitszentrum, Freunde der Eisenbahn, Jagdhütten, „Fischerlocken“, usw.).

      Wieso sind eigentlich geizige Menschen unsympathischer als großzügige?

    • helmut

      Ich warte immer noch darauf, dass die sehr gut bezahlten Abgeordneten der „Grünen“ uns mitteilen, wie viele Migranten jede(r) von ihnen zu Hause beherbergt und auf seine eigenen Kosten erhält.

      Sie, die Abgeordneten, gehören zu den vergleichsweise Reichen im Lande und von ihnen darf man erwarten, dass sie mit humanitärem Beispiel voran gehen.

      • Alter Egon

        Was du da schreibst ist ungefähr so, als würde schreiben, dass ich darauf warte, bis sich ein Freiheitlicher selbst an die Grenze stellt um diese zu schützen, bzw. selbst in ein Herkunftsland fährt um „das Problem an der Wurzel“ zu packen.

        • helmut

          Private dürfen sich keine hoheitlichen Rechte anmaßen.

          Daher kann kein Freiheitlicher und kein Nichtfreiheitlicher anstelle des Staates handeln, um die Grenzen zu schützen.

          Schon gar nicht können Private in fremden Staaten intervenieren – es sei denn, sie wären US-Söldner und könnten mit der Unterstützung Washingtons auf das Völkerrecht pfeifen.

          Migranten bei sich zu Hause aufnehmen darf aber jeder. Das ist kein hoheitlicher Akt.

          • MichiH

            Helmi wieviele einheimische Obdachlose hast du schon aufgenommen??? KEINEN? Also! UND was würdest du sagen wenn dein Nachbar 10, 20 Flüchtlinge in seiner Wohnung aufnehmen würde??? Nein nicht in meiner Nachbarschaft! Goth wie dumm die Rechten doch sind…

            • helmut

              Sie braver linker MichiH!

              Aber Sie werden doch wenigstens einige dieser armen Zuwanderer – Pardon: Flüchtlinge – beherbergen.

              Schicken Sie uns doch bitte ein Foto, wie Sie in Ihrem Wohnzimmer entspannt im Kreise somalischer Freunde sitzen!

              Ab Kenntnis dieses Fotos werde ich Ihnen alles glauben, was Sie in diesem Forum schreiben.

            • helmut

              Übrigens: „Gott“ schreibt sich mit „tt“ und nicht als „Goth“ mit „th“.

              Diese Schreibweise gilt für alle, die Linken und die Rechten – und natürlich auch für die Mittleren.

    • wert

      Merkels gößter Fehler im Leben „wir schaffen das“ 2.Fehler Islam gehört zu Deutschland ,nächster Fehler , Zusagen an die Türkei . Was noch gefällig ???

      • roadrunner

        Wert. Was glaubst du macht Erdogan mit seinen 2 mio. Flüchtlinge an der Leine, wenn es von Europa keine Zugeständnisse gibt? Europa, bzw. Der Norden hat viel zu lange zugeschaut und den Italienern, Griechen, Spaniern das Problem überlassen…

        • helmut

          Diese Analyse ist richtig! Man hat sich den Türken ausgeliefert.

          Jetzt wird die Rechnung präsentiert!

          Merkel wird aber ihren Kurs nicht ändern. Sie kann nicht zugeben, dass sie falsch gehandelt hat. Dann müsste sie nämlich zurücktreten.

          Und letztlich geht es dieser angeblich so christlichen Politikerin auch ihr nur um die eigene Position und um das eigene Wohl.

    • Andreas

      Die dringendste Frage momentan ist sowieso nicht was wir mit den Flüchtlingen machen, sondern die ob der Kaiser die WM gekauft hat.

    • Klaus

      Täuscht es mich oder hat Foppa auf dem Foto einen Heiligenschein bekommen, da sie viele viele Flüchtlinge bei sich zu Hause im schönen Montan aufgenommen hat. Ammmmmmen.

    • hans

      der kleinste Gemeinsame Nenne ist bei dieser Flüchtlingsgeschichte angesagt .
      Ein Gesetz (für Sprache, Glaube, Schulbildung, Allgemeinbildung usw.) das über 3 Generationen durchhalten muß ,für Flüchtlinge , sonst werden wir von der 2. Generation die hier Geboren werden radikal Regiert und Sozial ausgenutzt wie es heute schon von Brasilianer ,Columbianer, usw. gemacht wird . 6 Monate hier schwarz Arbeiten und zuhause die großen Bosse spielen.

    • helmut

      Die grünen haben noch gar nichts verstanden. Sie könnten sich mit der Merkel zusammentun und miteinander untergehen. Die nächsten Wahlen kommen

    • George

      @helmut
      Ihr beteiligt euch durch euer Verhalten ganz massiv am Unterrgang der allgemeinen Menschenrechte und somit auch eurer eigenen Rechte. Gebt also nicht anderen die Schuld, wenn es euch zugehends schlechter gehen sollte und beklagt euch nicht über jene, die die allgemeinen Menschenrechte noch hochhalten.

    • Armin

      Europa driftet rasch nach rechts wenn das so weitergeht.Die Schweizer haben das gezeigt.Und in Oberösterreich und Wien haben wir das auch gesehn…daraus kann man erkennen, dass ein grosser Teil der Bevolkerung das so nicht will

    • elisa

      Wo ist sie geblieben,die naechstenliebe in diesem heiligen land Tirol?

    • Heinz

      „Es geht längst nicht (mehr) darum, die Frage aufzuwerfen, OB wir Menschen helfen sollen, sondern einzig darum, WIE wir dies am besten tun können.”
      Liebe Grünlinge: Es ist schon fix, wem wir helfen müssen, sicher nicht den Illegalen, die ihr in einen Topf mit den richtigen Flüchtlingen werft. Illegale gehören abgeschoben. Um das schnellstmöglich tun zu können, müssen die Registrierungen vorangetrieben werden. Also diesen Punkt habt ihr nicht angesprochen und habt auch keine Idee darüber, wie man das auch hier in Südtirol bewerkstelligen könnte.
      Für die Grünen hat jeder, der hier hereinspaziert, Anrecht auf Totalhilfe.

    • Puschtrabui

      Die Amis und Engländer haben grösstenteils Schuld an der Flüchtlingskrise jetzt, der IS ist nur entstanden, da die Amis damals im Iran die Demokratie durch einen unterstützten Staatsstreich gestürzt haben und Angst hatten die Kontrolle über das Erdöl zu verlieren. Binladen haben die USA auch Jahrelang Waffen geliefert und unterstützt als er noch gegen die Russen kämpfte… und der Irakkrieg wurde auch nur gemacht, weil die lange von den USA unterstützten Iraker auf einmal die Kuweit Tankstelle überfallen haben!!! Jetzt dürfen wir das ganze auslöffeln, die Amis und Engländer die damals verbündet waren müssten zur Rechenschaft gezogen werden und dafür jetzt geradestehen, durch das Erdöl haben sie auch Jahrzehnte lang sich bereichert….

      Bei dem TTIP Freihandelsabkommen werden diesmal wir über den Tisch gezogen von den AMIS mit ihren Lobbies, wenn die EU zustimmt und dann werden wir früher oder später in Europa wieder Krieg haben, wenn wir von denen beraubt werden und die Grossteils der Bevölkerung verarmt!!!

    • Franz I

      Hallo Frau Foppa, ist es ihnen (dir) noch nicht in den Sinn gekommen, schleunigst eine Moschee zu errichten, denn die Gebetsräume werden letztendlich zu eng werden!
      In 10 Jahren, im Umkehrschluss, werden wir Südtiroler zudem noch wieder in der Minderheit und unterdrückt im eigenen Land( vielleicht Europa) von den Muslimen!
      Welche Südtiroler Familie „produziert“ mehr Nachwuchs als diese Einwanderer?

      Frau Foppa kehren sie der Politik den Rücken, leisten sie freiwillige Sozialstunden – mit dem Landes-Beamten-Gehalt – lässt es sich sicher gut leben und noch besser wenn sie mal in Pension sind!
      Die Grünen sollten besser mit beiden Füßen am Boden bleiben!!

      Frau Foppa – als Politiker – Flüchtilingshilfe fängt an der Wurzel des Übels, also in ihren Herkunftsländern an, also nichts wie an die Arbeit!
      Für was werden sie bezahlt!

    Kommentar abgeben

    Du musst dich EINLOGGEN um einen Kommentar abzugeben.

    2013 ® © Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH/Srl - Alle Rechte vorbehalten. Impressum | AGB | Cookie Hinweis

    Nach oben scrollen