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    Apfel für jeden Erdenbürger

    Arnold Schuler mit Verena Dunst

    Arnold Schuler mit Verena Dunst

    Die burgenländische Agrarlandesrätin Verena Dunst hat am Donnerstag die Laimburg besichtigt – und ihren Südtiroler Amtskollegen getroffen.

    Mit einer Delegation hat die burgenländische Agrarlandesrätin Verena Dunst am Donnerstag mit Landesrat Schuler getroffen und die Laimburg besichtigt.

    Die Themenpalette war breit gefächert und reichte von der Biolandwirtschaft über Forschung bis Qualität bei Lebensmitteln.

    Landesrat Arnold Schuler berichtete seiner Amtskollegin und ihren Mitarbeitern vom Aktionsplan Berglandwirtschaft, bei dem die Laimburg die Produkte der Südtiroler Berglandwirtschaft wissenschaftlich begleitet. Mit Landesrätin Dunst war er sich – laut Landespresseamt – einig, dass auch für Fleisch ein Herkunftsnachweis wichtig wäre.

    Bildschirmfoto 2015-10-15 um 15.26.47Das Burgenland liegt im Bioanbau österreichweit an zweiter Stelle. Was die Umstellung auf biologischen Anbau betrifft, gelte es, Ideen zu entwickeln und gemeinsam weiter zu tragen, erklärte Landesrat Schuler.

    Er gab nach einem Überblick über die Gegebenheiten der Südtiroler Landwirtschaft einen Einblick in die Ausbildung im Bereich Landwirtschaft mit den Fachschulen und der Fachoberschule, die sich regen Zulaufs erfreuen.

    Beeindruckt zeigten sich die Landesrätin und ihre Begleiter von den Zahlen, die Landesrat Schuler anschaulich darlegte: So werden in Südtirol jährlich so viele Äpfel produziert, dass es für einen Apfel pro Mensch auf der Erde reichen würde. 90 Prozent der Südtiroler Milch werden veredelt, und die jährlich abgefüllten Joghurtbecher würden aneinandergereiht zweimal um die Erde führen.

    Laimburg-Direktor Michael Oberhuber stellte der Delegation die Laimburg und das Landesweingut vor, in dem die Weißweine stark an Bedeutung gewonnen haben und derzeit 60 Prozent bilden.

    Neben dem Agrarbereich ist Landesrätin Dunst in der burgenländischen Landesregierung seit drei Monaten auch für Frauen, Familie und Dorferneuerung zuständig; vorher war sie 15 Jahre lang Umweltlandesrätin. Begleitet wurde die Delegation von Alexander Comploj, Leiter des österreichischen Außenwirtschaftsbüros in Bozen.

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