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Die Förder-Millionen

Mit 85 Millionen Euro will das Land Südtirol die Entwicklung der Peripherie vorantreiben. Es handelt sich dabei um Finanzmittel aus dem strategischen Fonds für Gebietsinvestitionen der Region. Die Landesregierung legte am Dienstag die Verwendungszwecke fest.

Der strategische Fonds für Gebietsinvestitionen der Region war 2012 geschaffen worden, um die Entwicklung infrastrukturschwacher Gebiete in Südtirol und im Trentino voranzutreiben. Heute hat die Landesregierung über die Aufteilung des Südtiroler Anteils von 85 Millionen Euro beraten und sich auf ein Einsatzprogramm geeinigt.

Demnach soll der Löwenanteil von 25,7 Millionen Euro in den Bereich Zivil- und Brandschutz fließen. 17 Millionen Euro sind für die Landwirtschaft bestimmt, zwei Millionen Euro für die Berglandwirtschaft, 9,3 Millionen Euro für den Schulbau, 2,5 Millionen Euro für Sportanlagen und 2,3 Millionen Euro für die Jugendarbeit.

Mit insgesamt 5,4 Millionen Euro sollen Verkehrsinfrastrukturmaßnahmen finanziert werden: 4,3 Millionen Euro wurden für die Elektrifizierung der Vinschgerbahn zweckgebunden und 1,1 Millionen Euro für Aufstiegsanlagen. Schließlich wird der Rotationsfonds zur Ankurbelung der Wirtschaft mit 20,7 Millionen Euro gespeist.

„Die Mittel sind für Investitionen in die ländliche Entwicklung bestimmt, in die Landwirtschaft, den Handel, das Handwerk und den Tourismus, das Wegenetz, die Dorflifte, die Jugendzentren und den Schulbau“, fasste Landeshauptmann Kompatscher die Entscheidung zusammen, die es ermöglichen wird, bereits vorliegende Förderungsansuchen abzubauen.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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