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    50 Millionen im Sand?

    V..l.n.r.: Hermann Bertolin (ALU), Georg Simeoni (AVS), Klauspeter Dissinger (Dachverband), Josef Oberhofer (Heimatpflegeverband)

    V..l.n.r.: Hermann Bertolin (ALU), Georg Simeoni (AVS), Klauspeter Dissinger (Dachverband), Josef Oberhofer (Heimatpflegeverband)

    Mehrere große Südtiroler Verbände haben ein Ausstiegsszenario beim Flughafen in Bozen skizziert – und fordern echte Wahlmöglichkeiten bei der Volksabstimmung. Es bestehe die Gefahr, dass 50 Millionen Euro in den Sand gesetzt würden.

    Die Promotoren-Verbände der Volksabstimmung vom 25.10.2009 zum Bozner Flugplatz ersuchen alle Fraktionen des Südtiroler Landtags, den damals vorgelegten Gesetzentwurf zum Stopp der öffentlichen Finanzierung erneut im Landtag einzubringen. Über diesen soll gemeinsam mit dem Ausbaukonzept des Landeshauptmannes im Frühjahr 2016 die beratende Volksabstimmung abgehalten werden, damit den Südtiroler/innen eine echte Wahlmöglichkeit und ein sofortiges Ausstiegsszenario vom defizitären Flugplatz Bozen geboten wird, so die Promotern am Montag auf einer Pressekonferenz in Bozen.

    Im Jahr 2009 haben der Dachverband für Natur- und Umweltschutz, der Alpenverein Südtirol, der Heimatpflegeverband Südtirol sowie die Arbeitsgemeinschaft Lebenswertes Unterland über die erste landesweite Volksabstimmung einen Gesetzentwurf zum Stopp der öffentlichen Finanzierung des Flugplatzprojektes eingebracht. Knapp 150.000 Wählerinnen haben sich damals an der Abstimmung beteiligt, mit gut 82% wurde der Vorschlag angenommen.

    „Trotz der Ankündigung des Landeshauptmannes, die Südtiroler/innen über den nun geplanten Ausbau abstimmen lassen zu wollen, schafft die Politik parallel dazu Fakten, um den Flugbetrieb in jedem Fall sicherzustellen“, so hieß es am Montag bei der Pressekonferenz.

    In einem Papier der Promotoren heißt es außerdem:

    „Im Entwurf des Mobilitätsgesetzes, welches aktuell in der Gesetzgebungskommission des Landtages diskutiert wird, finden sich unter Abschnitt 9 zwei eindeutig auf den Flugplatz zugeschnittene Artikel, die dem Land weiterhin erlauben, die Konzession zu vergeben, sich an den Kosten zu beteiligen und Beiträge zu vergeben. Wird das Mobilitätsgesetz in dieser Form angenommen, ist jegliche nachfolgende beratende Volksabstimmung über den Ausbau des Bozner Flugplatzes obsolet.

    Seit Juni dieses Jahres wird der Flugplatz Bozen für 4,5 Millionen Euro von der öffentlichen Hand saniert. Wie die Sanierungsarbeiten kurz vor dem möglichen Rückzug des Landes aus dem Flugplatzbetrieb vergeben werden konnten, ist nach wie vor unverständlich. Sollten die Südtiroler/innen bei der für Frühjahr 2016 angekündigten Volksbefragung – wie bereits bei der Volksabstimmung 2009 – dem Flugplatz die rote Karte zeigen, wären die Sanierungsarbeiten wohl großteils umsonst gewesen.

    Die Kosten dafür tragen einmal mehr die Steuerzahler.

    Die vom Landeshauptmann Kompatscher angekündigten weiteren fünf Jahre „Probe-Betrieb“, nach denen der Flugplatz sich finanziell selbst tragen soll, entsprechen ca. 50 Millionen Euro an Kosten (25 Mio. Ausbau, 5 Mio. Führung/Jahr). Da der Flugplatz trotz verschiedenster Versprechen und Masterplänen in den letzten 18 Jahren nie auch nur ansatzweise rentabel war, stellt sich die Frage, wer in fünf Jahren die Verantwortung für die mit großer Wahrscheinlichkeit verschwendeten 50 Millionen Euro Steuergeldern übernimmt? Der Landeshauptmann selbst?

    Aus diesen Gründen laden die Promotoren-Verbände alle Fraktionen des Südtiroler Landtages ein, den 2009 vorgelegten Gesetzentwurf gemeinsam erneut im Landtag einzubringen und bei der Debatte im Plenum für die gleichzeitige Abhaltung einer beratenden Volksabstimmung über das Konzept des Landeshauptmannes und über unseren Gesetzentwurf zu stimmen.

    Unserer bietet den Wähler/innen eine echte Alternative und gibt ihnen die Möglichkeit, die öffentliche Finanzierung des Bozner Flugplatzes sofort zu stoppen und nicht erst in fünf Jahren. Zudem sprechen weitere Punkte für unseren Vorschlag: Der Text unseres Gesetzentwurfes wurde bereits einmal von einer Richterkommission geprüft und für gesetzeskonform befunden. Der Text ist kurz, klar und für jeden verständlich.

    Mit der gleichzeitigen beratenden Volksabstimmung ermöglicht man den damals 114.000 Befürwortern, dass ihre Stimme nun von der Politik gehört wird. Daher appellieren wir an alle Fraktionen des Südtiroler Landtages, dies durch die Einbringung unseres Gesetzentwurfes auch zu ermöglichen.“

    Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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    Kommentare (44)

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    • bürger

      Möchte Den Herren auf dem Bild meine Unterstüzung und Wohlwollen ausdrücken!
      Endlich ist mal jemand wirklich umweltbewusst und das nicht nur bis zu den Wahlen.
      Vom Herrn Landeshauptmann Kompatscher, der bei bei mehr als einer Versammlung vor den Wahlen großen Vorbehalt zum Flughafen ausgedrückt hatte, der ja immer so gerne das große Wort Nachhaltigkeit verwendet und der sich von eingen wenigen sogenannten Wirtschaftsexponenten weichklpfen hat lassen, erwarte ich mir mehr!
      Wo bleiben die Konezpte? Wir wollen der begehrteste Lebensraum Europas sein? Na dann fag´nft doch mal mit Zuglärm, Autolärm, Fluglärm usw. an ….

    • Zeitgeist

      Unter der Bezeichnung Sanierungsarbeiten werden bereits jetzt die Voraussetzungen für einen Ausbau des Flughafens geschaffen! In Kürze werden die Arbeiten zur Verlegung der Gasleitung auf Leiferer Gemeindegebiet abgeschlossen, dann kann die Landepiste um weitere 200 Meter verlängert werden!

    • Andreas

      Der Flughafen ist Infrastruktur und Infrastruktur kostet nun mal Geld.
      Genau so wie Verbände Geld kosten und man auf manche problemlos verzichten könnte.

      Ob der LH die Verantwortung für die 50 Millionen übernimmt ist eine unsinnige Frage. Welche Verantwortung? Erwarten die 4 etwas verbittert dreinschauenden Herren, dass wenn der Flughafen nicht rentabel ist, er die Millionen mit seinem Privatvermögen zurückbezahlt?

      Südtirol kann sich die paar Millionen für einen defizitären Flughafen locker leisten, in Deutschland sind von ca. 50 glaub nur 7 rentabel, deshalb sollte Kompatscher die Befragung abblasen, die verbittert dreinschauenden Herren ignorieren und den Flughafen einfach betreiben.

      • Gynne

        Aber 80 Millionen für die Öffentlichen Bediensteten hat der Kompatscher nicht .
        Ignorieren muss mann Menschen wie dich, die meinen die Weisheit mit Esslöffeln gefressen zu haben .

        • Andreas

          Du scheinst einer von denen zu sein und hast Angst, dass Dich das Land nicht mehr wie bisher mit teilweise überzogenen Gehältern durchfüttern kann??

          Besitzstandswahrung ist auch ein Grund gegen alles zu sein.

      • Ploner Helmuth

        @Andreas: im Prinzip alles richtig mit einer Ausnahme: Kompatscher hat einfach nicht die „Eier“ deinen Rat zu befolgen…obwohl es der einzig richtige Weg wäre die ganzen Verhinderer in die Schranken zu weisen.

      • Einereiner

        @Andreas, wir haben bereits einen funktionierenden Flugplatz und zwar den in Innsbruck. Der Bozner kann uns gestohlen bleiben.

      • George

        @Andreas
        Diese Herren sind nicht allein, also sparen Sie sich ihre ironische Bemerkung. Rund 150.000 waren es 2009, die dagegen waren. Jetzt, nach weiteren 6 Jahre Pleiteführung werden es wahrscheinlich noch mehr sein. Schließlich sind es zum Großteil Gelder der Steuerbürger, die hier hineingepumpt oder über Finanzbeiträge regelrecht verpulvert werden. Andreas seinen Geldbeutel sollte man auch regelrecht verpulvern, damit er endlich einmal über seine komischen Kommentare zu diesen Sachverhalten nachdenklich wird.

        • Andreas

          Ja und, dann verbrennen wir halt ein paar Steuergelder, da gibt es sinnlosere Ausgaben, wie z.B. die Beiträge an diesen komischen Dachverband.
          Zahl Du mal die effektiven Kosten von Deinen Bus- und Bahnfahrten und dann können wir über mein Geld für den Flughafen reden.
          Das Stadttheater BZ kostet glaub ca. 6 Millionen im Jahr, jede Theaterkarte ist mit 100ten von Euro subventioniert, warum regst Dich da nicht auf?

          Leute wie Dich zu fragen ob etwas gebaut werden soll oder nicht würde ich schon grundsätzlich nicht machen.

          • George

            @Andreas
            Sparen Sie sich ihre Spekulationen.
            Ich zahle ständig meine steuern und das nicht zu wenige und außerdem zahle ich auch meine Bus- und Bahnfahrten vollständig mit einer nicht allzu geringen Jahrespauschale. Und euer Bozner Theater zahlt euch ruhig selber, ich geh lieber anderswohin mit weit höherem Niveau an Aufführungen. Ach, mit welcher Besserwisserei wollen Sie sich denn noch präsentieren?

            • Andreas

              Aha, der Steuerzahler bezahlt also ca. 70 – 75 % von Deinen Bus- und Bahnfahrten und einen Teil Deiner Theatertickets, da Kunst grundsätzlich Subventionen braucht, und dies ist OK.

              Wenn aber etwas anderes, was Du nicht benötigst, subventioniert wird, bist Du dagegen und das Geld soll Bedürftigen zukommen.

              Wie vielen mit Mindestpension könnte man eigentlich ein besseres Leben ermöglichen, wenn diese sinnlose Kunstförderung wegfällt?

            • George

              @Andreas
              Gehen Sie doch bitte auf meine Inhalte ein und schreiben nicht auch noch daneben vorbei, um halt etwas geschrieben zu haben mit der Überlegung, dass es die Leser ohnehin nicht so genau hinterfragen. Erniedrigen Sie nicht die Leser bzw. deren Vermögen auch selber urteilen zu können.

      • saustall_kritiker

        Warum leistet sich Südtirol nix, wenn es um die internationalen Anbindungen im Zugverkehr geht? Da kriegen unsere Mobilitätspolitiker und -bürokraten nix,aber schon gar nix, auf die Reihe. Auf http://www.oebb.at ist seit einiger Zeit schon der neue Fahrplan ab 13.12.2015 bis Ende 2016 publiziert (seit heute auch auf http://www.bahn.de). Und diesem zufolge wird auch in der neuen Fahrplanperiode der erste direkte Zug von Bozen nach München morgens erst um 10.33 Uhr in Bozen fahren. Der Zug um 7.32 Uhr mit Umsteigemöglichkeit in Innsbruck (1 Stunde Wartezeit) ist auch immer noch nicht in das internationale Tarifsystem eingebunden. Dies alles in krassem Gegensatz zur neulichen Sonntagsrede von Arno Kompatscher, man müsse die internationalen Zuganbindungen verbessern. Der Nachtzug nach München hat zwar um 2.30 Uhr einen Diensthalt in Bozen, es darf aber, weil sich eben niemand drum kümmert, kein Fahrgarst ein- oder aussteigen. Dabei hätte dieser Zug um 5 Uhr einen Anschluss in Innsbruck Richtung Wien. Auch die Einbindung der wenigen EC-Züge in das Südtiroler Tarifsystem ist bis heute nicht erfolgt. Während in Nordtirol Schüler und Pendler die EC-Züge ohne Aufpreis benützen können, ist dies hierzulande nicht möglich, weil dem Land die im Vergleich zum Flughafen wenigen Euro zu viel sind. Scheinheiligkeit pur seitens Kompatscher und co!!!!
        Nur gut, dass der neue Linienbus Meinfernbus.de immer öfter fährt (und fast immer voll ist). Dort kriegt man ein Ticket, ohne Atomphysiker sein zu müssen und noch sehr günstig auch noch (14,50 Euro nach München, 8 Euro nach Innsbruck). Und der erste Bus ab Bozen fährt um 5.40 Uhr nach München mit Zwischenhalt in Innsbruck, dann wieder um 8.40. Die Leute von Fernbus (mit Sitz in Berlin) agieren ruhig aber effizient!! Ihr Leitspruch, wie man hört: “Lache nie über die Dummheit der anderen, sie könnte deine Chance sein.” Die haben im Gegensatz zu unseren nicht überdurchschnittlich klugen flughafenfixierten Mobilitätspolitikern und -bürokraten erkannt, dass es in allererster Linie bei Zug oder Bus zu handeln gilt. Denn die Konkurrenz, das haben sie gesehen, schläft hier einen tiefen Schlaf, und das seit Jahren. Schnarcht nur weiter, den Fernbus freuts……
        Und ihr hier mit dem grimmigen Blick kämpft nur weiter gegen diese scheinheiligen Politiker; ihr und nicht diese falschen Politikaster seid auf dem richtigen Weg!!!!!!!!!!

    • Luis

      Er kostet zuviel Geld und bringt nichts im Vergleich zu den Kosten also weg damit aber schnell!!!

    • zille

      Es ist natürlich leichter und einfacher etwas zu verhindern oder zu zerstören als etwas zu errichten oder aufzubauen.

    • Kümmelspalter

      Es ist schon ein Witz wie mit Steuergeldern umgegangen wird:

      Seit 18 Jahren (!!) schreibt der Flughafen nur FETTE ROTE ZAHLEN !

      Und das soll sich jetzt ändern?
      Die Südtiroler Landesregierung und Ihr LH leben scheinbar in einer Parallelwelt.

      @ LH Kompatscher -> Es wird sich auch heuer wieder für den goldenen Lugenbeitl ausgehen.

    • Robby

      Unser Flughafenfuzzi Andreas darf gemeinsam mit allen anderen Flughafenbefürwortern gerne eine Investorengruppe zusammenstellen und den Flughafen „gewinnbringend “ betreiben. Von den Steuergeldern der restlichen Bewohner aber Finger weg. Ansonsten gibt’s was auf diese Finger.

      • Andreas

        Der Flughafen kann nicht gewinnbringend geführt werden, das solltest Du eigentlich verstanden haben.
        Die „Autobahn“ ins Sarntal ist auch nicht gewinnbringend und trotzdem werden neue kostspielige Tunnels gebaut, obwohl dort kein Durchgangsverkehr ist, die Straße ist hauptsächlich eine Erleichterung für die Sarner, zwingend notwendig wäre sie aber sicher nicht.
        Regt sich da jemand auf?

        Jedes Kuhdorf hat ein neues Rathaus, Sportplatz, Schwimmbad, usw. und dann meinen ein paar aus den hintersten Winkeln Südtirols Bozen sagen zu müssen, was die Stadt haben darf und was nicht 🙂

        Wenn Wirtschaft und Tourismus für den Flughafen sind, wären die Befürworter grad die, welche am meisten Steuern zahlen und z.B. den hochsubventionierten öffentlichen Verkehr am wenigsten nutzen.
        Du siehst, Deine paar Euros Steuern würden gar nicht mal benötigt werden.

        • George

          @Andreas
          Erstens hat nicht jedes „Kuhdorf“ ein Rathaus und schon gar nicht ein neues, und zweites sparen sie sich ihre deplazierten Bemerkungen.

        • bürger

          kosmopolit @andreas sollte mal definieren was ein kuhdorf ist und was eine autobahn ist. flieg doch mal in die welt hinaus, ist da immer ein flughäfchen in 50 km entfernung wo du grad hinwillst? wohl eher nicht.
          das flughäfchen dient ausschliesslich der mentalen selbstbefriediung einiger weniger die glauben südtirol wird dadurch globaler ….

          • Andreas

            Kuhdorf ist ein Dorf wo es mehr Kühe als Einwohner gibt.
            Autobahn unter Anführungszeichen ist die Straße auf welcher die Sarner ihre Rennen machen mit Geschwindigkeiten bis zu 170-200 km/h.

            Ob andere einen Flughafen haben oder nicht ist mir eigentlich egal, Südtirol kann sich aber locker einen leisten. Wenn wir schon 170 Millionen für den öffentlichen Nahverkehr ausgeben, damit von jeden Kuhdorf zum nächsten Kuhdorf eine Buslinie 5x am Tag mit 2 Hanseln fährt, dann sollte auch ein Flughafen drin sein.

            • George

              @Andreas
              Es gibt kein Dorf, wo mehr Kühe sind als Einwohner. Wenn schon, dann ist es höchstens einmal ein Weiler, wo dies vorkommt. Aber auch dort wohnen nicht „Hanseln“, sondern ordentliche Leute/Bürger. Mit einer Buslinie außerhalb vom Bozner Talkessel scheinen Sie wohl selten zu fahren, sonst würden Sie in der Frequenz der Fahrgäste nicht so gewaltig daneben liegen bzw. so unterschwellig schreiben. Sie scheinen prinzipiell alles, was außerhalb vom Bozner Talkessel liegt und wohnt, als minderwertig zu bezeichnen. Was bilden Sie sich überhaupt ein, was Sie als Bozner oder Überetscher mehr sind?

        • Erwin

          Ist Andy total durchgeknallt?

        • Stefan77

          Habe schon oft an Ihren Verstand gezweifelt, dieser Kommentar bestätigt meine Vermutung endgültig. Die „Autobahn“ ins Sarntal braucht es lt. Andreas also nicht. Dass tausende Pendler die alte, in den 30er Jahren erbaute Strasse in ein Tal mit über 7.000 Einwohnern tagtäglich benutzen ist für Andreas irrelevant. Dass auf dieser Strasse regelmäßig Steinschläge niedergehen auch nicht. Was ist schon das Leben eines Sarners gegen die Bequemlichkeit einiger Großkopfeten und Parteibonzen, oder? Sollte der Bozner Flughafen auch nur annähernd die Frequenz der Sarner Staatsstrasse erreichen, dann kann dieser sicher gewinnbringend arbeiten.

    • steuer

      Andreas, Wirtschaft und Tourismus bezahlt keine Steuern.
      Die einzigen, die Steuern bezahlen, sind die Angestellten, weil sie nicht hinterziehen können.
      Da der Flughafen also mit Geldern des einfachen Fabrikarbeiters bezahlt wird und nicht mit den Geldern von den armen Hoteliers, da diejja kein besteuerbares Einkommen haben (aber fette Autos), sollen doch ehrer die schaffen, die bezahlen.
      In conclusione: lavoratori e pensionati pagano circa il 90% delle tasse. Secondo l’Istat i redditi da lavoro dipendente lordi erano invece solo il 60% dei redditi primari e il margine operativo netto, cioè l’altro reddito primario da cui originano tutti i redditi da capitale (gli interessi, le rendite, i dividendi e gli utili) era il 40% dei redditi primari. Con una tassazione meramente proporzionale il gettito dovrebbe rispecchiare queste proporzioni. In osservanza del dettato Costituzionale che invece prevede la progressività, i redditi da capitale dovrebbero pagare oltre il 50% delle imposte essendo questi redditi concentrati nel 12,3% delle famiglie.

      In Italia quindi lavoratori e pensionati mantegono la vita sociale e pubblica del Paese e non riescono a risparmiare e spesso si indebitano. L’altra classe sociale lucra i benefici pubblici e intanto accumula patrimoni. Patrimoni che non sono neanche tassati.

      http://www.ecn.org/reds/politicaitalia/politica/politica0910pattatasse.html

      • Puschtrabui

        Steuer, was Sie hier schreiben, dass Unternehmer keine Steuern zahlen ist totaler Schwachsinn, wenn ein Mitarbeiter ein Nettogehalt ausbezahlt bekommt, so zahlt der Unternehmer-Hotelier die Steuern und nicht der Angestellte! Und nochwas, Unternehmer erwirtschaften sich die Rentenabgabe selber und müssen sie selber einzahlen, Mitarbeiter bekommen ihr Nettogehalt überwiesen und die Rentenabgaben bezahlt der Unternehmer…. und es gibt sicher Hoteliers die viel investiert haben und dadurch viel abzuschreiben haben und zahlen vielleicht deswegen „wenig“ direkte Steuern, doch indirekt sehr sehr viele durch die Wertschöpfung und ankurblung der Wirtschaft und schaffen somit Arbeitsplätze die durch den Unternehmer erst möglich gemacht wird, dass Mitarbeiter Steuern zahlen!

        Ohne Wirtschaft und Tourismus gäbe es viele Arbeitslose, die nur Steuern verbrauchen würden.

        • Stefan77

          Nettogehalt ist das Gehalt wo die Steuern bereits abgezogen sind. Bruttogehalt ist das Gehalt wo die Steuern noch nicht abgezogen sind. Dass jetzt der Unternehmer dem Angestellten die Steuern bezahlt, das ist eine sehr abenteuerliche Aussage. Richtig ist, dass der Unternehmer die Steuern, die der Arbeitnehmer bezahlen muss, einbehält und dem Staat überweist.

        • Honecker

          der hotelier also bezahlt die irpef des angestellten? er behält sie FÜR den angestellten ein und leitet sie an den staat weiter aber gehören tun diese gelder dem angestellten!
          genausogut können sie sagen, die hoteliers bezahlen die aufenthaltsabgebe der gäste???

    • Augustin

      Flughafen Bozen und neuer Bahnhof Bozen, die 2 Meilensteine auf dem Weg Südtirols in Zukunft.

    • Oraculus

      Zeit ist Zeit und Geld ist Geld. Jedoch Zeit ist nicht Geld – und da eine schnelle Verbindung zwischen Innsbruck und Verona bereits derzeit – und mit weniger Aufwand möglich ist – sollte man diese Variante wählen. Jedoch aus einer Sackgasse herauszukommen ist schwierig – welche vor LH Kompatscher errichtet wurde – und dies noch gegen den Willen von Geschwindigkeit berauschten Geschäftsleuten – und daher politisch ein Schaukelpferd !?

    • sepp

      a jedes Kuhdorf wie Südtirol brauch koan Flugplatz Andreas und Sem wohnsch du a

    • sepp

      Südtirol brauch koan Flugplatz und fertig

    • Franz I

      @ Andreas,

      bewirb dich mit deiner „Schlaumeierei“ in der Brennerstrasse, der Achi und der Kompi haben einen „Portaborse“ bitter nötig!

      • michl

        Andreas scheint viel an „seinem“ Fughafen zu liegen.Lieber Billiglöhne in kauf nehmen und dafür ein defizid Geschäft von Steuergeldern erhalten.Die Geburtenabteilungen schließen usw.
        Wird er für die ganzen Komentare bezahlt,oder ist das seine Verwirklichung?Den ganzen Tag Tz meine ich. 😉

    • BatMan

      „Am schlimmsten finde ich, dass sich aus den Handlungen der Herrschenden, die die Erde zu zerstören drohen, ablesen lässt, dass sie durchgedreht sind, zu jedem Frevel bereit; und sie werden Verderben über sich und alle jene bringen, die mit ihnen verbunden sind. Manchmal befällt mich eine abergläubische Angst, zum selben Stamm wie sie zu gehören und auf ihrem Boden zu wandeln. – Doch nein. Die Menschen haben ein Recht darauf, verrückt, dumm oder anmaßend zu sein. Darin besteht ja gerade unsere Eigenart. Wir machen nur den Fehler, jeden mit kollektiver Macht auszustatten . ANARCHIE IST DIE EINZIG SICHERE POLITIK “

      Paul Goodman, Stoßgebete Nr. 19

    • BatMan

      „Unsere Gesellschaft wird von Verrückten geführt, für verrückte Ziele. Ich glaube wir werden von Wahnsinnigen gelenkt, zu einem wahnsinnigen Ende, und ich glaube ich werde als Wahnsinniger eingesperrt, weil ich das sage. Das ist das wahnsinnige daran.“

      John Lennon

    • BatMan

      „Wir leben in keiner normalen Zeit, sondern in einer Zeit der letztmöglichen Abkehr vom programmierten Untergang der Menschheit.“
      Hans-Joachim Führer

       

    • Florian

      Südtirol kann sicherlich auch ohne Flugplatz leben. Ein Dankeschön an Georg, Hermann, Klauspeter und Josef für EUREN unermüdlichen EINSATZ.

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