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    SPÖ gewinnt Wien-Wahl

    Quelle: ORF/Sora

    Quelle: ORF/Sora

    Die Wiener Wahl ist geschlagen: So sieht die erste ORF-Trendrechnung von 17.00 Uhr aus. Laut der ersten Hochrechnung kommt die SPÖ mit einem blauen Auge davon.

    Die Meinungsforscher hatten ein Kopf-an-Kopf-Rennen vorausgesagt.

    Die Wiener Wahl ist geschlagen.

    Wer kann jubeln?

    Der amtierende SPÖ-Bürgermeister Michael Häupl? Oder sein FPÖ-Herausforderer HC Strache?

    Das ist die erste ORF-Trendrechnung von 17.00 Uhr:

    Quelle: ORF/Sora Institut

    Quelle: ORF/Sora Institut

    Demnach erreicht die SPÖ 34,5 bis 37,5 Prozent (44,2 Prozent waren es bei den Wahlen 2010). Trotz starker Verluste (von möglicherweise 10 Prozent) könnte die SPÖ also stärkste Partei bleiben.

    Die FPÖ kommt laut der Trendrechnung auf 33 bis 36 Prozent (25,8 Prozent waren es 2010).

    Die ÖVP käme auf 8 bis 10 Prozent der Stimmen (14 Prozent waren es 2010).

    Die Grünen liegen laut der ersten Trendrechnung bei 10, 5 bis 12,5 Prozent (12,6 Prozent waren es 2010).

    Die Neos kommen auf 5 bis 7 Prozent und wären somit im Wiener Gemeinderat vertreten.

    Die SPÖ hat laut der ersten Trendrechnung, also, einen kleinen Vorsprung auf die FPÖ.

    Doch es kann laut den Meinungsforschern noch Überraschungen geben. Und: Die Grünen werden wohl die ÖVP wohl überholen, aber ihr Ergebnis von 2010 nicht verbessern können.

    Die ÖVP wäre folglich nur mehr die viertstärkste Partei in Wien.

    Die Wahlbeteiligung lag um 14.00 Uhr bei 37,84 Prozent.

    Bei der letzten Wahl 2010 lag sie um diese Zeit bei 36,62 Prozent.

    Vorsicht:

    Es handelt sich bei diesen Daten noch um keine Hochrechnung, sondern um ein Wahlumfrage, also um eine Trendrechnung.

    Für die Wahlumfrage für den ORF hat SORA ausgewählte in den Wochen vor der Wahl veröffentlichte Erhebungen sowie eine eigene Umfrage, die unter 2.000 Befragten zwischen Mittwoch und bis zum Mittag des Wahlsonntags durchgeführt wurde, einfließen lassen.

    Dabei wurde ein Mittelwert zwischen den öffentlichen Umfragen inklusive der SORA-Umfrage errechnet, teilt der ORF mit.

    Die erste Hochrechnung wird gegen 18.00 Uhr vorliegen.

    Das vorläufige Endergebnis der Wiener Gemeinderatswahl wird, immer laut ORF, gegen 20.00 Uhr vorliegen. Darin sind allerdings noch nicht die Briefwahlstimmen und sonstige Wahlkarten enthalten.
    Diese werden erst am Montag, 12. Oktober, ausgezählt, und das Ergebnis wird erst in der Nacht auf Dienstag vorliegen.

    Sollte die Wahl ganz knapp ausgehen, könnte die Briefwahlstimmen ausschlaggebend sein.

    +++ UPDATE 18.04 UHR +++

    Endlich!

    Jetzt liegt die erste Hochrechnung zur Wien-Wahl vor.

    Und was für eine Überraschung! Die Hochrechnung sieht ganz anders aus als die erste Trendrechnung.

    Bildschirmfoto 2015-10-11 um 18.11.27Laut Hochrechnung kommt die SPÖ auf 39,5 Prozent. Der Abstand zur Strache-Partei ist also größer als von den Meinungsforschern prophezeit.

    Die FPÖ kommt nämlich laut der ersten Hochrechnung „nur“ mehr auf 30.9 Prozent.

    Die ÖVP erhält 9,5 Prozent der Stimmen, die Grünen kommen auf 11,6 Prozent.

    Das Ergebnis der Neos: 6,2 Prozent.

    Das vorläufige Fazit:

    Anders als in der Wahlumfrage zeigt die erste Hochrechnung knapp vor 18.00 Uhr ein anderes Bild: Demnach kommt die SPÖ auf knapp 39,5 Prozent, die FPÖ auf 30,9 Prozent. Der Abstand zwischen Rot und Blau ist also sehr deutlich.

    Wenn es bei diesem Ergebnis bleibt – also ein deutlicher Abstand von fast 10 Prozent zwischen SPÖ und FPÖ –, dann haben die Meinungsforscher (wieder einmal) völlig daneben gelegen.

    Was würde das Ergebnis in Mandaten bedeuten:

    Der ORF hat errechnet:

    Die SPÖ kommt demnach auf 39,5 Prozent, ein Minus von 4,9 Prozentpunkten, das wären 44 Mandate. Die FPÖ erreicht 30,9 Prozent, ein Plus von 5,1 Prozentpunkten und sieben Mandaten.

    Die ÖVP kommt auf 9,5 Prozent, ein Minus von 4,5 prozent. Das wären sieben Mandate, sechs weniger als bei der letzten Wahl. Die Grünen kommen auf 11,6 Prozent, ein Minus von 1,1 Prozentpunkten. Das würde den Verlust von einem Mandat bedeuten, die Grünen würden somit bei zehn Mandaten halten.

    NEOS erreicht 6,2 Prozent, zieht wohl erstmals ins Rathaus ein.

    +++ UPDATE 18.14 UHR +++

    Die nächste ORF-Hochrechnung liegt jetzt vor (38 Prozent der Sprengel sind ausgezählt):

    Die SPÖ liegt demnach bei 39,5 Prozent.

    Die FPÖ kommt auf 30,9 Prozent, die ÖVP liegt bei 9,3 Prozent. Die Grünen kommen laut der zweiten Hochrechnung auf 11,6 Prozent, die Neos liegen bei 6,2 Prozent.

    Die Wahlbeteiligung lag bei über 72 Prozent.

    +++ 19:05 +++

    Ulli Mair

    Ulli Mair

    Die freiheitliche Landtagsabgeordnete Ulli Mair gratuliert in einer ersten Stellungnahme dem Bundesparteiobmann und Wiener Spitzenkandidaten, HC Strache und seiner FPÖ zum Wahlerfolg in Wien. Der FPÖ-Siegeszug habe über die Steiermark, das Burgenland, Oberösterreich jetzt auch Wien erreicht.

    „Das Wahlziel wurde erreicht, schade aber, dass am Ende wohl doch einige Wiener der Mut verlassen hat, die längst fällige Wende einzuleiten. Angst- und Panikmache der Medien, aber auch die Ausgrenzungspolitik der politischen Mitbewerber haben sich bezahlt gemacht, können aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Wiener Bevölkerung genug hat vom rot-grünen Regierungschaos, von der Machtarroganz und der Distanz der Regierungspolitik zum Bürger“, so die Freiheitliche.

    Beschämend findet Mair die „Wortwahl einiger System-Journalisten und ganz besonders jene des Profil-Chefredakteurs Christian Rainer“, der sich mit seinen Hassparolen gegen eine demokratisch legitimierte Partei ins Abseits stelle. „Das alles belegt die politische Befangenheit des so genannten kritischen Journalismus und der so genannten Pressefreiheit, die auch in Südtirol eine Farce sind.“

    +++ 20:08 +++

    image

    Die SPÖ hat laut Hochrechnungen die Gemeinderatswahl doch klar gewonnen: Mit 39,5 Prozent bleibt sie deutlich vor der FPÖ mit 31 Prozent. Die ÖVP verliert deutlich, die Grünen leicht. NEOS wird im Gemeinderat vertreten sein.

    Die Grünen erreichen 11,6 Prozent und verlieren damit leicht. Die ÖVP kommt auf 9,2 Prozent und muss damit eine herbe Niederlage einstecken. NEOS zieht mit 6,2 Prozent in den Gemeinderat ein. Die aktuelle Hochrechnung beruht auf rund 97 Prozent der Stimmen.

    +++ UPDATE 21:51 Uhr

    Nun liegt das vorläufige amtliche Endergebnis vor:

    Die SPÖ hat sich bei der Wiener Gemeinderatswahl am Sonntag überraschend deutlich durchgesetzt: Mit 39,5 Prozent konnten die Sozialdemokraten die Verluste einigermaßen in Grenzen halten und die FPÖ klar auf Platz zwei verweisen. Die Freiheitlichen mit Spitzenkandidat Heinz-Christian Strache kamen insgesamt auf 31 Prozent – in einigen Teilen Wiens konnten sie erdrutschartige Gewinne einfahren.

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    Die Grünen erreichten 11,7 Prozent und verloren damit leicht. Die ÖVP kam nur noch auf 9,2 Prozent und musste damit eine herbe Niederlage einstecken. NEOS zog mit 6,2 Prozent in den Gemeinderat ein. Das Bündnis Wien Anders (ANDAS) erreichte 1,2 Prozent, die multikulturelle Liste Gemeinsam für Wien (GFW) 1,0 Prozent. Beide Fraktionen schafften damit erwartungsgemäß nicht den Einzug in den Gemeinderat. Die Wahlbeteiligung stieg leicht auf knapp 75 Prozent.

    Quelle: ORF/Sora

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    Kommentare (44)

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    • Anton

      Ist das überhaupt gut für Wien wenn wieder spö und Grüne regieren?

      • der eine

        ja sicher!!! WIEN BLEIBT ROT!!! suuuuper!!!!!!
        bravo häupl! die blauen menschenhasser sind geschlagen! in straches koksgesicht sitzt zwar noch ein verzerrtes lachen, aner das geht auch bald wieder 😉 bravo wien! bravo wien, gemeinsam mit dem roten münchen bist du welthauptstadt der flüchtlingshilfe! danke!

    • Helmuth

      Das ist das Ergebnis einer europaweit feststellbaren, falschen Sozial-, Ausländer und Wirtschaftspolitik einer falimentären, kosmopolitisch, multikulturell und selbstbestimmungsfeindlichen, idiotischen Linken aller Schattierungen. Wenn es so weiter geht gewinnt der rechte bis rechtsradikale Sumpf überall, auch in Bozen. Denn der Wahlsieg der FPÖ hat auch Auswirkungen auf die Südtirol Politik.
      Die Fehl- und Bankrottpolitik der SVP-PD(Renzi)-Grüne und Neokommunisten aller Richtungen in Volkstumsfragen wird immer evidenter. Das Resultat der FPÖ ist auch eine Watschen nicht nur für die ÖVP und SPÖ, sondern auch für die Europäische Volkspartei, deren Partei bzw. Fraktion die SVP in Brüssel angehört. Somit auch eine Watschen für die SVPler, wie jene von Bozen, die die minimalsten Forderungen eines Schutzes der deutschen und ladinischen Volksgruppe wie z. B. die Anerkennung einer doppelten Staatsbürgerschaft für die Südtiroler nicht übrig haben. Eine solche doppelte Staatsbürgerschaft hat sogar der verstorbene Journalist Klaus Gatterer schon vor 20 Jahren bei einem Vortrag im Bozner Gemeindesaal befürwortet. Weil aber nicht sein kann, was für Nihilisten und Italophilen nicht sein darf, müssen die Südtiroler für ihre Rechte ohne diese erklärten Quislinge kämpfen.

    • Andreas

      Laut erster Hochrechnung hat der blaue Kasper nur +5,1%, also nicht wirklich gravierend.

    • Heinz

      Rot- Grün hat die Wahl gewonnen!!

    • zombie1969

      Sehr gut das Rot-Grün wieder die Mehrheit der Wähler hinter sich hat und so ist der weitere Zuzug von Flüchtlingen in die Sozialsysteme erstmal gewährleistet.

      • THEMA

        Heute ist ein schöner Tag. Die rechten Schreier haben nichts erreicht,und die SPÖ kann wieder regieren. Ein schlimmer Tag für die Xenophoben und Haider Verehrer. Aber die Wiener sind nicht
        alle blöd, und wissen sehr genau wer für das friedliche Zusammenleben und die Menschlichkeit ist.
        Die strahlenden Mienen unserer Freiheitlichen beim Besuch ihres Idols werden wohl heute etwas
        saurer ausfallen.

      • der eine

        bist du so paranoid, wie du auch schreibst? reg dich mal über die millionäre auf, die leistungen kassieren, und nichts einzahlen!!!

      • der eine

        flüchtlingen bringen kaufkraft und zahlen in die sozialsystem eine, sobald sie arbeiten. die blauen parteibonzen leben hingegen ständig auf kosten der steuerzahlern. was die freieheitlichen anstellen ,wenn sie an die regierung kommen, hat man in kärtnen gesehen!

        • Yannis

          @der eine,
          flüchtlingen bringen kaufkraft und zahlen in die sozialsystem eine, sobald sie arbeiten.

          sicher, sicher sie bringen Kaufkraft erst mal auf Kosten des Staates und der Staat sind die Steuerzahler die dafür Kürzungen in allen möglichen Staatlichen Infrastrukturen oder Steuererhöhungen hinnehmen werden müssen (Flüchtlings-Soli)

          Und wenn sie denn arbeiten ist der Arbeitsplatz dafür sicher vom Himmel gefallen, oder vielleicht doch von einen „zu teuren“ Einheimischen „Buckler“ übernommen.

      • Motz

        @zombie1969: wäs hätte ein Wahlsieg der FPÖ in Wien am Zuzug geändert, das hätte ich gerne erklärt… 1. Strache wäre niemals Bürgermeister geworden, selbst wenn er 40% errungen hätte, 2. hängt das von anderen ab und da könnte er österreichischer Kanzler sein (Gott bewahre) und würde nur bedingt was ausrichten können… ganz abgesehen von der Tatsache, dass die FPÖler null Alternativen anbieten und nur schreien… die letzte Schwarz-Blaue Ära hat ihre Spuren hitnerlassen, für welche die Österreicher noch lange zahlen… geschätze 10-12 Milliarden….Hypo-Skandal, der vor allem auf dem Mist der FPÖ gewachsen ist… aber jene Wähler die die FPÖ wählen, deren geistige Kapazität reicht nicht so weit aus, um sich dieses Skandals zu erinnern

        • Yannis

          @Motz,
          >>>für welche die Österreicher noch lange zahlen<<<

          und was meinst Du wie lange die Österreicher und der Rest Europa´s dann auch für die von den Links / Grünen "Willkommens-Kultur" Apologeten verursachten Kosten zahlen werden ?

          • THEMA

            Das dient den Menschen. Haiders Raubzüge haben nur seiner Buberlpartie gedient.

          • Motz

            @Yannis: Es gab da eine Hochrechnung im Standard, mit den Kosten aus dem HypoSkandal hätte man Asylverfahren, die Unterbringung von Flüchtlingen usw. von 1950 bis 2150 zahlen können…oder das Geld für andere Dinge verwenden können, die einem Freund des Volkstums, der du offensichtlich bist, zur Freude gereicht hätten, da gabs Berechnungen: die Schulzeit für alle österreichischen Kinder plus Studium für mehrere Jahre …Außerdem: frag ich mich, wie du die nicht vorhandene „Willkommens-Kultur“ den südtiroler Optanten gegenüber während der Optionszeit einstufst, war die auch das einzigste, gängige Mittel? Oder die südtiroler Wirtschaftsflüchtlinge vor allem in den 1960er Jahren, hätte man die sofort fortjagen sollen? die waren nicht in ihrem Leben bedroht, aber hatten halt eine nette, deutsche Bauernkultur…. ach so, das ist für dich etwas anderes, das waren ja Volksgenossen

    • Luis

      Die Wahl Taktik von dem „Kopf an Kopf“ ist für die SPÖ aufgegangen.

    • schorsch

      Für politische Realisten war von Anfang an klar, daß Strache, hätte er auch gewonnen, niemals Bürgermeister werden konnte – denn alle hätten sich gegen ihn zusammenge-schlossen. Strache sollte doch dankbar und froh sein, daß er den Sumpf nicht übernehmen muß.
      Das finanziell dicke Ende kommt noch und dieses wird dann der rote Pate auszubaden haben.
      Zum Paten fällt mir noch ein: auch siegreiche Sozi sind vergänglich, von manchem bleiben nur zwei linke Hände.
      Entsetzlich, aber mehr als verdient, hat die schwarze Partie verloren: 25 % zu verlieren bedeutet die Vernichtung. Die werden, wenn überhaupt, bis zum nächsten Jahrhundert benötigen, um halbwegs wieder auf die Beine zu kommen. Es ist diese Mischung aus Django dem Revolherhelden, dem Namen, den sich R. Mitterlehner in seiner Verbindung selbst aussuchte und der Übernahme der Haifischmentalität des Turbo-Kapitalismus einerseits und der Adabei-Schicki-Micki-Seitenblicke-Gesellschaft, völlig fern dem arbeitendem Volk und seinen Sorgen und Ängsten.
      Die Grünen stagnieren wie erwartet und das finde ich persönlich gut so. Außen grün und innen Kommunisten, das paßt nicht.

    • THEMA

      Uglaublich, Sie sind plötzlich Realist. Nun nach dem Bauchlandesieg ihres rechten Idols gibt
      es ja nicht viel zu feiern. Da versucht man besser abzulenken, in dem man die anderen Parteien
      an den Pranger stellt. Die Gaunereien des Herrn Haider, Idol aller südttiroler Rechten, sind da natürlich kein Thema. Nett waren die Fotos unserer blauen Heldin mit dem Schreihals. Hat aber wohl kein Glück gebracht. So wie die Seeleute weissagen.

      • Yannis

        „tot gesagte“ leben manchmal länger, als es einige wahr haben wollen.

      • schorsch

        @ Thema: Nachdem ich keiner der Parteien angehöre und auch die nötige Distanz besitze, will ich von gar nichts ablenken.
        Der Herr Haider war nie mein Idol, jedoch spielen seine Gaunereien beim jetzigen Thema Ergebnis der Wienwahl keine Rolle.
        Daß ich Realist war und bin, ist bei Interesse im heutigen Artikel „Kampf um Wien“ um 7.35 Morgens nachzulesen.
        Im Übrigen: die Welt dreht sich weiter und die großen Herausforderungen: wie sind die ungeheuren Massen der immer mehr werdenden Flüchtlinge vor dem Erfrieren in der Nacht bei den Märschen zu retten, vor den katastrophalen Erkältungserkrankungen, vor Ruhr usw., wird die nächste Zeit wohl ein Tagesthema sein.
        Was hier von Seiten der schuldigen Amis, der EU und allen Beteiligten passiert, bzw. unterlassen wird, ist ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit: einerseits den Flüchtlingen und auch andererseits den Heimischen gegenüber.
        Da verblaßt diese Wienwahl zu einem Nichts.

    • Helmuth

      Man kann es drehen wie man will, alle Wiener Parteien – außer die FPÖ und die Neos – haben Stimmen verloren. Das ist meistens der Anfang vom Ende – man weiß das aus der Zeit von Jörg Haider (Blau-Schwarze Regierung). Und die Schwesterpartei (ÖVP) der SVP und von „Forza Italia“ (alle drei Parteien sind in der Fraktion der Europäischen Volkspartei) ist – leider – zu einer Mini-Partei zusammengeschrumpft. Der arg geschlagene ÖVP Spitzenkandidat Manfred Juraczka ist zurückgetreten. Ihm gebührt größter Respekt. In Südtirol kleben bei Wahlniederlagen – wie bei den letzten Landtags- oder Bozner Gemeindewahl – die SVP oder PD Spitzen an ihren Sesseln.

    • Kassandra

      Tatsache ist, dass die Blauen bei allen Wahlen in Österreich dazugewonnen haben. Was Wien betrifft ist zu sagen, dass bei keiner Umfrage die FPÖ an erster Stelle stand, wohl aber ein knapperer Ausgang vorhergesagt wurde. Diesen hat nicht zuletzt BM Häupl zu nutzen verstanden und vor allem Grün -Wähler und Unentschlossene der SPÖ zuführen können.
      Bürgermeister wäre Strache ohnehin nie geworden, einen deutlicheren Zuwachs hätte er sich aber vielleicht erwartet. Interessant ist aber auch, nachdem dies auch eine Gemeindewahl war, die „Färbung“ der Wiener Stadtteile. Von nahezu flächendeckend „ROT“ sind viele zu „BLAU“ umgefärbt worden. Darunter auch große wie Simmering.
      Was sagt uns das. Ganz klar eines: Die Menschen sind nicht damit zufrieden wie das Flüchtlingsthema gehandhabt wird. Wenn täglich Tausende nach Europa stürmen und kein Leadership erkenntlich ist, greift Unsicherheit um sich. Strache wird nicht gewählt, weil er eine so tolle Politik macht oder weil er weiß ich welche Lösungsansätze gibt, nein er wird gewählt weil die Menschen SO ihren Protest gegen die Lage ausdrücken wollen. Und dies wird nicht nur in Österreich der Fall sein.

    • christian waschgler

      die Wählerdummheit liegt noch immer bei knapp 40 und 11 Prozent

    • Alter Egon

      Alle die hier glauben, die FPÖ sei die „Partei des kleinen Mannes“, die „soziale Heimatpartei und treffe „volksnahe Entscheidungen“,
      sollten sich folgende Aufstellung zu Gemüte ziehen:
      http://rechtsdrall.com/2015/10/05/stimmverhalten-der-fpoe-im-parlament/

    • Heinz

      Die Freiheitliche Bewegung steht im Augenblick im Zenit. Die nächsten Wahlen stehen erst in drei Jahren an, bis zu dem Zeitpunkt wird die Flüchtlingskrise überwunden sein. Folgen wird eine große Abwärtspirale der blauen Schreier.

    • Kassandra

      Genau dies zeigt (falls es eintreffen wird), dass die Handhabung des Flüchtlingsthemas den Leuten nicht passt. Sie wollen keinen ungeregelten Zuzug, keine Eu, die sich als Schlepper betätigt und was die Leute wollen ist vor allem ein PLAN in dieser Sache, kein „es kommt halt wie es kommt“. Die blauen Stimmen sind nicht so sehr wegen der tollen Politik, sondern ein PROTEST.

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