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    „Ein absoluter Fehler“

    „Ein absoluter Fehler“

    Der ehemalige Parlamentarier Siegfried Brugger versteht die Zurückhaltung der SVP in Sachen doppelter Staatsbürgerschaft nicht – und stärkt Sven Knolls Landtags-Tagung den Rücken.

    TAGESZEITUNG: Herr Brugger, Sie gelten ja ein bisschen als Erfinder der doppelten Staatsbürgerschaft für Südtiroler.

    Siegfried Brugger: Das „bisschen“ können Sie weglassen. (lacht)

    Sind Sie zufrieden damit, wie sich das Projekt momentan zu entwickeln scheint?

    Da muss ich kurz ausholen: Das Projekt startete ja, als Italien ein neues Wahlgesetz beschloss – und das Wahlrecht auch Auslandsitalienern in Istrien, Slowenien, Kroatien und vielen anderen Staaten gab. Ich hielt das für eine gute Gelegenheit, eine doppelte Staatsbürgerschaft für Südtiroler zu verlangen. Wie sollte Italien dagegen sein, wenn sie den eigenen Bürgern das Wahlrecht geben?

    Der politische Widerstand war aber schon damals zu spüren.

    Wir haben uns damals mit dem Nationalratspräsidenten Andreas Khol getroffen – der, als Freund Südtirols, im ersten Moment Feuer und Flamme für die Idee war. Kurz darauf änderte er seine Meinung dann um 180 Grad, und sprach von einem „Blödsinn“, den man „nicht verlangen kann.“ Dabei ist das keine frevlerische Forderung – die doppelte Staatsbürgerschaft ist in so vielen Ländern gang und gäbe.

    Die SVP scheint derzeit anderer Meinung zu sein.

    Es fehlt einfach der Mut. Seit einiger Zeit übt die Volksparte in keinster Weise irgendeinen Druck aus – man stellt nicht einmal eine Forderung. Das wäre das Mindeste, was man machen könnte, das Gesetz liegt dann sowieso in den Händen des Nationalrats. Ich kann nicht verstehen, warum innerhalb der SVP so eine laue Stimmung zu diesem Thema herrscht. Stattdessen sagt man: „Das ist nicht realistisch, wir würden nur Leute vergraulen, schieben wir das mal auf die Seite.“ Seit wann sagen wir brav Bitte und Danke und fragen, was wir verlangen dürfen?

    Interview: Anton Rainer

    LESEN SIE DAS VOLLSTÄNDIGE INTERVIEW IN DER PRINT-AUSGABE DER TAGESZEITUNG.

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    Kommentare (52)

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    • Andreas

      Hier wird die Rechnung ohne den Wirt gemacht.
      Will Österreich uns selbstgefällige Vögel überhaupt?
      Die STF listet auf ihrer Webseite nur die Vorteile auf und es entsteht der Eindruck, dass die Südtiroler sich parasitenartig nur die Rosinen herauspicken wollen.

      • Gebi Mai

        Warum lassen die Italiener die Vögel nicht ziehen?

        • Mark

          …meinst du damit die im Laufe der Zeit zugeflogenen italienischen Vögel in ST, in ein Land also, das sprachlich, ethnisch, kulturell und historisch nie Italien ist sowie nie sein wird, wieder Richtung Süden ziehen lassen, es kommt ja bei Zugvögel ja öfters vor, gerade bei solchen, die das raue Bergklima nicht so leicht vertragen! Es steht euch nichts im Wege und niemand wird euch daran hindern, den Duce-Müll wie „Siegesdenkmal“, oder Alpini-Wastl etc. könnt ihr auch gleich mitnehmen, z.B. zerlegen und als Reisegepäck aufgeben, wir helfen noch so gerne beim Packen. Die normalen und anständigen Italiener werden ausdrücklich gebeten, in ST zu bleiben, gegen die hat niemand was.

      • Garuda

        @Andreas

        Welche Nachteile sollen es denn sein, außer billige politische Stimmungsmache gegen einen doppelten Pass.

        Warum darf Erdogan in Österreich und Deutschland auf Wahltour gehen?

        Gilt gleiches Recht nur für Türken in der EU oder dürfte auch den SüdtirolerInnen ein entsprechendes Recht erwachsen?

        • Andreas

          Erdogan darf deshalb momentan recht viel, da er sonst 2 Millionen Syrern den Weg nach Europa zeigt.
          Ob die USA jetzt deshalb entschieden hat die PKK auszubilden und mit Waffen zu versorgen, weiß ich aber nicht.

          Es sind wir, welche etwas von Österreich wollen und nicht umgekehrt, deshalb finde ich es nicht sonderlich schlau von Vorteilen zu schreiben und nicht von Rechten und Pflichten.

          Wir sind nun mal ein selbstgefälliges und andauernd jammerndes Volk geworden, welches sich als Zentrum der Welt sieht.
          Uns wurde Unrecht getan, doch es wurde uns auch geholfen und Südtirol steht momentan wirtschaftlich gar nicht schlecht da. Etwas mehr Genügsamkeit würde manchmal nicht schaden, da es uns bei weitem nicht so schlecht geht wie es manche hier darstellen.

          • Garuda

            @Andreas

            Hier geht es nicht um Genügsamkeit, oder Demut. Denn Rechte und Pflichten bedeuten bei einer Staatsbürgerschaft noch lange nicht alles, denn welche staatlichen Pflichten haben denn die in Deutschland lebenden Türken mit Doppelpass? Keine einzige, sondern nur viele Rechte, von denen sie bei Bedarf Gebrauch machen können. Außerdem: Willst du behaupten, dass die Türken in Deutschland mit Doppelpass ständige Jammerer seien?

            Und noch etwas: Erdogan darf nicht erst seit dem Flüchtlingsstrom einiges, denn seine Whltouren durch Österreich und Deutschland war vor 1 oder 2 Jahren, als das Flüchtlingsproblem lange noch nicht akut war und Erdogan bei Weitem kein gern gesehener Gast in Österreich oder Deutschland war.

    • Luis

      Herr Brugger, mit der Selbstbestimmung verfährt die SVP ähnlich. Kein Wunder, dass sich viele Südtiroler von dieser SVP abwenden.

    • Hubert

      Herr Siegfried Brugger hat absolut recht mit seiner Aussage.
      Die SVP ist für meine Begriffe zu einem Haufen von mehr als kriechenden Mini-Italiener geworden und verlangen auf der anderen Seite, dass der Südtiroler sie noch als Einheitspartei anerkennt. So kann das nicht gehen – bravo Herr Brugger !

    • Anton

      Brugger bestätigt, dass die SVP sich selbst den Ast absägt auf dem sie sitzt.

      • Speik

        Mit dem „Absägen“ hat schon der Brugger selbst begonnen. Die derzeitige Regierung um Kompatscher und Achammer kittet nur den ganzen Scherbenhaufen, der ihnen von den Vorgängern – die immer noch meinen alles besser zu verstehen – hinterlassen wurde.

        • Anton

          Was verstehen sie unter alles? Ein paar Beispiele bitte?

          • Speik

            Sind wir hier im Kindergarten? Ist Ihnen die Redewendung „alles besser verstehen“ noch nie untergekommen?

            Wenn Sie es aber genau wissen wollen: mit alles meine ich ALLES!

            Um nur ein paar Beispiele zu nennen: doppelte Staatsbürgerschaft und Autonomiepolitik, Parteifinanzen und Parteipolitik, die heutigen Vertreter in Rom machen anscheinend alles falsch, Bahnhofsareal Bozen, Energiepolitik (ausgenommen Energieskandal: da sind sie eher still), Brennercom-Affäre, Luxusrenten und Rentenvorschüsse, …

            Soll ich die Liste verlängern, oder soll ich Ihnen auflisten was ich mit dem Scherbenhaufen meine?

    • Demosthenes

      Der SVP fehlt mittlerweile alles, was die Gründerväter und einige wenige Mandatare bisher ausgezeichnet hat:
      Mut, Charakterstärke, Verantwortungsgefühl, Verhandlungsgeschick, politische Weitsicht, Zukunftsvison und Patriotismus.

      Die derzeitigen SVP-Granden beschäftigen sich ausschließlich mit Verwaltungstätigkeit, Geldverteilung, Postenhäufung, Vereins- und Vetternwirtschaft und Paktelei mit dem PD.

      Diese gelebte italienische Haltung der SVP wird Südtirol endgültig zerstören.

      • schorsch

        Ergänzend: Mein Lieblingsautor, Berthold Brecht, schrieb:
        „Die Bürger werden eines Tages nicht nur die Worte und Taten der Politiker zu bereuen haben, sondern auch das furchtbare Schweigen der Mehrheit“.

    • nix phil

      Es gibt viele Beispiele wo diese Partei zeigt, dass sie nicht mehr die Interessen der Breite vertritt.

    • Ploner Helmuth

      Schaut sie euch doch an die in Südtirol die Zukunft bestimmen sollten! Alles Typen wie sie @Demosthenes in seinem Beitrag treffend charakterisiert! Einfach nur noch peinlich und beängstigend.

    • helmut

      Nur in einem irrt Brugger: Andreas Khol war nie ein Freund der Anliegen Südtirols.

      Er war der herausragende Liquidator der Südtirol-Frage für die ÖVP.

      Um das zu bewerkstelligen, durfte er natürlich nicht offen und ehrlich Stellung nehmen, sondern musste häufig den „Häuptling Gespaltene Zunge“ spielen und die Position nach Bedarf wechseln.

      Aber das macht ja nichts. Notlügen sind lässliche Sünden und nach der Beichte ist man wieder völlig sündenfrei.

      • schorsch

        Die züngelnde schwarze Giftschlange.

      • Ploner Helmuth

        Als praktizierender Katholik und Hüter der christlichen Moral dürfte es sich gar nicht so schwer getan haben nicht offen und ehrlich Stellung zu nehmen…

      • seppele

        Andreas Kohl war immer gegen die Anliegen Südtirols, also wird ihn die SVP schlussfolgernd einmal als wahren Europäer und Freund Südtirols ehren! Wie alle anderen „Freunde“ Südtirols!

        • helmut

          Richtig erkannt!

          Dieser „wahre Freund“ Südtirols hat öffentlich erklärt, dass die „Landeseinheit“ Tirols in der EU bereits erreicht sei. Es gebe nur noch in den Köpfen Grenzen.

          Das Ehrenzeichen des Landes Tirol hat er 2005 dafür schon erhalten.

          Natürlich besitzt er auch das Große Goldene Ehrenzeichen am Bande für Verdienste um die Republik Österreich. Immerhin hat er ja maßgeblich mitgeholfen, der ÖVP das lästige Südtirol-Problem vom Halse zu schaffen.

          Dafür kriegt man schon eine große goldene Pletschn umgehängt.

          Damit das Volk Ehrfurcht vor solchen großen schwarzen Geistern hat.

          Jetzt wird es wirklich schon höchste Zeit, dass auch die SVP diesem verdienstvollen Patrioten Landes-Dankbarkeits-Lametta um den Hals hängt.

    • devilhard

      Die doppelte Staatsbürgerschaft liegt derzeit allein in den Händen der SVP. Zwar ist die Mehrheit der österreichischen Parteien (nicht der Österreicher selbst!) skeptisch eingestellt, haben allerdings bereits mehrfach betont, dass sie sich eine klare Aussage von Südtirol (also dem Landtag, damit der SVP) wünschen.
      Das heißt im Klartext: Bleibt die SVP bei ihrer zögerlichen Haltung, wird das Anliegen vermutlich abgelehnt; fordert sie allerdings deutlich die Doppelstaatsbürgerschaft, werden ihre „Schwesterparteien“ ÖVP und SPÖ dem Anliegen nachkommen.

    • Einereiner

      Bravo Herr Brugger!
      Durnwalder lies nur Schäfchen neben sich zu, die höchstens Wolf gegenüber den eigenen Bürgern spielten. Aber ansonsten zu nichts zu gebrauchen.

    • seppele

      „Seit wann sagen wir brav Bitte und Danke und fragen, was wir verlangen dürfen?“

      Wann hat die SVP was anderes gemacht? Unsere Autonomie spiegelt das Minimum des zu Erreichenden wider, nicht das Maximum! Wenn ich mein Auto verkaufe frage ich auch nicht den Käufer wie viel er mir geben will und bin damit einverstanden! Ich fordere das Maximum, besser noch mehr, dann trifft man sich in der Mitte, alle sind zufrieden! So wird verhandelt, nicht anders herum!!
      (Ist das jetzt schon ein Hassposting?? Jede Kritik an der SVP fällt ja schon in diese Kategorie, oder?)

    • Karl

      Man erkennt doch klar an den Aussagen der Altpolitiker der SVP, dass die Partei selbst höchst zerstritten ist und im Grunde keine geschlossene Haltung hat. Es hat vor einiger Zeit einen ganz krassen Wandel durch den Personenwechsel innerhalb der Partei gegeben. Das Ausscheiden von Elmar Pichler Rolle und von Luis Durnwalder zum Beispiel hat den Weg für Leute wie Kompatscher und (L)Achammer geebnet. Das sind doch keine Persönlichkeiten, die solche Funktionen inne haben dürfen. Besonders in der Zeit in der wir jetzt leben braucht es sehr starke Persönlichkeiten, um die Autonomie Südtirols aufrecht zu erhalten und auszubauen. Weil gerade jetzt, wo Italien wieder versucht die Kompetenzen zurück nach Rom zu holen wären starke Führungspersönlichkeiten in der SVP unbedingt notwendig. Kompatscher und Achammer wären als Lehrer oder als Erzieher in einem Schülerheim geeignet, nicht für die Funktionen die sie derzeit inne haben.

      • Wahl - intern

        Da werden Ihnen viele zustimmen.

      • Speik

        Lieber Herr Karl, falls Sie es noch nicht bemerkt haben: wir leben in einer Demokratie!

        Ihr Satz „Das sind doch keine Persönlichkeiten, die solche Funktionen inne haben dürfen.“ spricht mitnichten gegen Kompatscher und Achammer, sondern sagt nur etwas über das Ausmaß Ihre Arroganz aus.

        Fakt ist: Kompatscher und Achammer wurden mit überragenden Ergebnissen demokratisch gewählt. Und warum wurden sie gewählt? Weil die Wählerschaft – im Gegensatz zu Ihnen – den Weitblick hatte, zu erkennen dass es sich um aufrichtige Leute mit Format handelt. Beides kann man nur von wenigen ihrer Vorgänger behaupten.

        • Karl

          Sie müssen aber auch dazu sagen, dass Svp Wähler bzgl. der Kandidaten für die Posten von Kompatscher und Achammer keine Alternative hatten. Wenn nur ein Kandidat für den Posten des Landeshauptmanns zur Verfügung steht, stellt dies keinen besonderen demokratischen Zustand dar. Wenn Sie darunter Demokratie verstehen, dann ist mir klar, warum Sie mich wegen meiner Aussage als arrogant bezeichnen. Deshalb auch die „überragenden“ Ergebnisse dieser Leute. Sie verwechseln Alternativlosigkeit der Wähler mit Weitblick. Diese Tatsache müssen Sie zur Kenntnis nehmen. Aus Ihrer Aussage entnehme ich, dass Sie zu Kompatschers Wählerschaft gehören, von daher ist die Valenz Ihrer Meinung als parteiisch anzusehen. Schönen Abend noch!

          • Speik

            Wenn es 2013 über alle Parteigrenzen hinweg keine glaubwürdigen Politiker mehr gab, lag die Schuld dafür am allerwenigsten bei Kompatscher und Achammer.

            In diesem Sinne könnten Sie mit der Alternativlosigkeit sogar Recht haben. Kritisieren sollten Sie dafür aber andere.

            Wie kommen Sie überhaupt dazu, die „Valenz meiner Meinung“ zu kategorisieren (was schon abwegig genug ist) und damit abwerten zu wollen?
            Fällt es Ihnen so schwer eine andere Meinung zuzulassen?

            • Karl

              Ich werte Ihre Meinung damit ab, dass sie Parteiangehörig und somit nicht unparteiisch denken und Aussagen treffen. Ihre Meinung respektiere ich sehr wohl, ich stimme Ihren Aussagen jedoch nicht zu, das ist der Unterschied.

        • Garuda

          @Speik

          Manches kann ja sein, aber in einer Demokratie darf ein Wähler im Laufe einer Legislatur auch zur Erkenntnis kommen, dass seine Stimme im Nachhinein vielleicht doch ein zu großer Vertrauensvorschuss war.

          Wie anders kann man sich in einer funktionierenden Demokratie Wechselwähler und enttäuschte Nichtwähler erklären?

          Also wer hier ein Demokratiemanko hat, sind eigentlich nur Sie selbst!

          • Speik

            @Garuda

            Wann bitte sehr, habe ich etwas gegenteiliges geschrieben?
            Wie kommen Sie dazu mir etwas zu unterstellen, was ich nie geschrieben und noch nicht mal gedacht habe?

            Ich muss Sie enttäuschen: das Ziel Ihrer Kritik ist lediglich das Produkt Ihrer Fantasie. Ihre Kritik geht an mir vorbei ins Leere.

            • Garuda

              @Speik

              Das kann sein, wenn Sie nicht mal mehr verstehen, was Sie selbst geschrieben haben. Also leicht benebelte Menschen tummeln sich hioer wirklich.

      • Luis

        Das sehen sicher viele Landleute genau so wie Sie Herr Karl.

      • schorsch

        @ Herr Karl: Der Tiroler Konsument verhält sich wie die drei berühmten Affen:
        Nicht sehen, nicht hören und nicht sprechen (handeln).
        Über die dafür erhaltene Rechnung jammert er lautstark am Stammtisch oder unter vier Augen.
        Wer nicht gegen die Parasiten im Haus ankämpft:
        Ameisen im Bett,
        Mäuse in der Speisekammer,
        Fliegen, die am Essen kleben und
        Politiker, die aufs Volk sch……,
        der lebt wohl gern und freiwillig im Dschungelcamp mit ihnen zusammen.

        Hingegen: Mitdenker, Aktivisten, Patrioten, Kämpfer, Rebellen gegen die SVP und Menschen mit Geist, selber denkende Frauen und Männer von Format und Mut, die auch an die Welt um sich herum und nicht nur an sich selbst denken:
        Genau solche Menschen werden in Tirol gebraucht!

    • Inge

      Arno wurde als „verunglückte“ Notlösung ausgewählt. Jetzt bekommt die Partei die Quittungen präsentiert.

    • Petra

      Die SVP macht NUR Fehler! Sie wird Südtirol noch komplett an die Wand fahren!

    • Alter Egon

      Ob der Südtirol-pass wieder billiger wird, wenn wir den österreichischen kriegen? Dann wär ich auch dafür. Ansonsten wär mir lieber, unsere bestpreispolitiker würden sich den wichtigenThemen widmen.

      • nix phil

        Die wichtigen Themen wären?

      • Demosthenes

        Ob Alter Egon auch mal ein Weiser Egon werden wird?
        Hmm….zweifelhaft.
        Sein Totschlag-Argument, es gebe wichtigere Themen, schlägt schon lange nicht mehr.
        Die Südtiroler merken ja Tag für Tag die Abwärtsentwicklung der Minderheitenrechte und den Niedergang der Voll(korn)autonomie.

        „Sie sägten Äste ab, auf denen sie saßen,
        und schrien sich zu ihre Erfahrungen,
        wie man schneller sägen konnte,
        und fuhren mit Krachen in die Tiefe,
        die ihnen zusahen, schüttelten die Köpfe beim Sägen
        und sägten weiter!“

        Bertolt Brecht (*1898, †1956), dt. Schriftsteller

      • Garuda

        @Alter Egon

        Du könntest ja im Falle einer Doppelstaatsbürgerschaft ja den österreichischen Pass ablehnen.

        Ob aus Dummheit oder aus Ideologie oder Italophilie ist mir eigentlich schnuppe.

    • AL BUNDY

      Brugger weiß dass er bei der SVP nichts mehr werden kann deshalb dieser Sinneswandel.

    • Wilhelm

      Ich fordere die doppelte Staatsbürgerschaft für die Schweiz!! Das Bergvölkli der Eidgenossen sind unsere wahren Seelenverwandten!

    • locanda

      Brugger ist out, und versucht es halt auf einem neuen pockigen Ross, sehr gefährlich mit einem gewissen Alter.

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