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    Nicht mehr Funktionär?

    Nicht mehr Funktionär?

    Auch die Anti-Doping-Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Biathlon-Papst Gottlieb Taschler und dessen Sohn Daniel. Und die Bozner Staatsanwaltschaft erhebt Anklage.

    (tom) Ein Strafverfahren wegen Dopings bringt meistens eines der Anti-Doping-Staatsanwaltschaft des CONI mit sich. In diesem Fall war es etwas anders. Die Abhörungs- und Beschattungsberichte der Staatsanwaltschaft Padua wurden 2014 parallel den Ermittlern des CONI und der Staatsanwaltschaft Bozen zugeschickt.

    In letzterer war man mit dem Abschluss der Ermittlungen etwas schneller: Anfang August stellte Staatsanwalt Giancarlo Bramante den drei Tatverdächtigen, Gottlieb und Daniel Taschler sowie dem gesperrten Sportarzt Michele Ferrari, den Abschlussbericht zu. In den kommenden Tagen wird er gegen sie Anklage wegen Sportbetrugs bzw. Beihilfe dazu erheben.

    Im Verfahren der CONI-Staatsanwaltschaft droht Gottlieb Taschler eine mehrjährige Sperre als Funktionär, er müsste bei einem Schuldspruch seine OK-Präsidentschaft in Anholz und seine derzeit stillgelegte Funktion als UBI-Vizepräsident abgeben. „Ich bin zuversichtlich, dass wir das verhindern können“, sagt sein Verteidiger Flavio Moccia. Für Daniel Taschler rechnet er hingegen mit einer längeren Wettkampfsperre.

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    Kommentare (7)

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    • bergbauer

      Biathlon ist eine südtiroler Hochburg…..das darf in Italien nicht sein und deswegen wird zerstört….im ital.fußball gibt es natürlich kein Doping auch im Radsport usw.

    • bernhart

      Hochmut kommt vor dem Fall. der Herr Saubermann soll genauso bestraft werden wie Kostner und Schwarzer., habe kein Mitleid.Gleiches Recht für alle.

    • Spaltpilz

      Das ist sicher eine Verschwörung der bösen Italiener gegen die braven Südtiroler!

    • Honecker

      wir müssen unbedingt dafür sorgen, die gerichtsbarkeit zur svp ähhhhhh
      zum land zu holen
      damit mit diesen sinnlosen prozessen, wie auch gegen michl
      laimer und co, aufgehört wird.

    • Roberto

      Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende, dies dürfte wohl jedem Antholzer und Biathlon-Begeisterten durch den Kopf schwirren. Selbst wenn G.T. einen Freispruch erhält bleibt das Image für ganz Antholz als Biathlon Hochburg für etliche Jahre angeschwärzt, da die ganze Marketingkampagnen dieser Talschaft stets mit dem Biathlon und auch mit dessen tatkräftigen Funktionären medial vorgeführt worden sind. Mit dieser unsportlichen Geschichte, wie auch immer die Schiedssprüche ausfallen werden, wurde endgültig der letzte Bär am Antholzer See abgeschossen. Es werden viele Jahre vergehen bis eine neue Generation von Bären den Neubeginn schaffen werden, man wird lange warten müssen bis über diese Sache viel Gras gewachsen ist in der Hoffnung, dass nicht wieder ein paar Esel dieses abweiden…….

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