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    Kunst und Industrie im Dialog

    Stahlbau Pichler (Foto: Ulrich Egger)

    Stahlbau Pichler (Foto: Ulrich Egger)

    Die Ausstellung XXL Kunsthalle Eurocenter Lana zeigt sechs Installationen, die eigens in Zusammenarbeit mit sechs Südtiroler Industriebetrieben geschaffen wurden und reflektiert die gegenseitigen Einflüsse und Synergien von Kunst und Industrie.

    Das Konzept von XXL haben Arnold Mario Dall’O, Ulrich Egger und Hannes Egger, als Mitglieder des Kunsthalle Eurocenter–Teams, ausgearbeitet. Als Gastkünstler haben sie Josef Adam Moser (1952, lebt und arbeitet in Wien), Christoph Hinterhuber (1969, lebt und arbeitet in Innsbruck) und Antonio Riello (1958, lebt und arbeitet zwischen London und Asiago) eingeladen. Die Teilnehmenden Unternehmen sind Autotest (Lana), Barth (Brixen), Finstral (Ritten), Maico (St. Leonhard i. P.), Meraner Mühle (Lana) und Stahlbau Pichler (Bozen).

    Einerseits hat die spezielle Location zur Auseinandersetzung mit der Thematik angeregt, andererseits geht es um eine zur Zeit vieldiskutierte Fragestellung im Kulturbereich: jene nach der Beziehung zwischen Kunst und Industrie, nach der kulturellen und der industriellen Produktion. Letztere hat progressiv die Schaffung von Kunstwerken beeinflusst, dies zeigt sich besonders evident an der Entwicklung der Skulptur und Installation von den 60iger Jahre bis heute. Frei nach McLuhan – laut dem „das Medium ist die Botschaft“ – bedeutet dies, dass viele Zeitgenössische Kunstwerke die Sprache der Industrie sprechen, dass ihre Essenz unweigerlich von der Industrie beeinflusst ist.

    Eröffnet wird die Ausstellung am Donnerstag, 8. Oktober um 19.30 Uhr mit einem Konzert des experimentellen Musikers Eisentanz aus der Schweiz, eröffnet, dabei handelt es sich um eine Zusammenarbeit mit dem Festival „Sprachspiele“ und dem Ost West Zentrum aus Meran. Die Schau zeigt sechs großformatige und raumbezogene Installationen, die eigens für die Ausstellung entstehen. Jede und jeder der Künstler_innen arbeitet nach der eigenen Arbeitsaffinität oder dem persönlichen Interesse mit einem ausgesuchten Südtiroler Industriebetrieb zusammen und schafft in Dialog mit diesem ein Kunstwerk. Die Betriebe haben die Materialien, Arbeitskraft und Knowhow zur Verfügung gestellt und die Realisierung der Projekte unterstützt.Das Projekt wird von Gabriele Salvaterra kuratiert. Er wurde von der Kuratorin Camilla Martinelli (Kunst Meran), ihres Zeichens Mitglied des Kunsthalleteams, zur Zusammenarbeit eingeladen.

    Eröffnung: Donnerstag, 8. Oktober um 19.30 Uhr in der Kunsthalle Eurocenter Lana

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