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    Die Grundstein-Legung

    Die Grundstein-Legung

    Am 2. Februar wurden Strategie und Konzept des neuen Technologieparks Bozen öffentlich vorgestellt; auf den Tag genau acht Monate später legte Landeshauptmann Arno Kompatscher den Grundstein für das künftige Südtiroler Technologie- und Forschungszentrum, an dem bereits seit März gebaut wird. Gleichzeitig wurde der Infopoint auf dem Ex-Alumix-Gelände in der Voltastraße eröffnet.

    „Das Projekt Techpark ist in Fahrt gekommen, der geplanten Fertigstellung Mitte 2017 steht nichts mehr im Wege“, sagte Kompatscher bei der feierlichen Zeremonie, an der auch viele künftige Nutzer des Technologieparks teilnahmen. „Der NOI Techpark ist ein Projekt, bei dem sich viele eingebracht und an dem viele mitgearbeitet haben, um ein gemeinsames Ziel zu erreichen. Dieses Ziel ist ein Technologiepark für Südtirol, der Treiber ist für Innovation, Forschung, Ausbildung und Wirtschaftsentwicklung und der das Wissen und die Wettbewerbsfähigkeit erhöht – für alle Beteiligten, aber auch für den Wirtschaftsstandort Südtirol. Das Konzept, das hier gerade verwirklicht wird, verspricht das zu tun“, betonte Landeshauptmann Kompatscher vor etwa 80 Gästen aus Wirtschaft und öffentlichem Leben, darunter auch die neue Kommissärin der Stadt Bozen, Francesca De Carlini.

    Gefeiert wurde inmitten einer Baustelle, sind doch die Bauarbeiten für den NOI Techpark trotz mehrerer Rekurse im März pünktlich gestartet. Seither wird auf Hochtouren am Baulos 2 gearbeitet. „Dieses Baulos umfasst die Sanierung des ersten Zentralgebäudes, also des historischen Ex-Alumix-Gebäudes, und der Mensa sowie die Errichtung des Neubaus, des so genannten ’schwarzen Monoliths‘ sowie den Bau einer Tiefgarage“, erklärte Ulrich Stofner, Direktor der BLS, die Bauherr des Technologieparks ist. Ebenso in den Startlöchern stehe das Baulos 3, das die Sanierung des zweiten Zentralgebäudes und die Außengestaltung des gesamten Areals betreffe.

    Diese Zentralgebäude des Technologieparks umfassen 190.000 Kubikmeter, in ihnen sollen die Labors und die gemeinsamen Serviceeinrichtungen des Parks untergebracht sein. Auch der künftige Servicedienstleister des Technologieparks werde hier einziehen, so TIS-Direktor Hubert Hofer: „Ebenso werden sich hier diverse Forschungs- und Bildungsinstitutionen niederlassen und unternehmensnah forschen und entwickeln.“ Forschungsschwerpunkte sind die erneuerbaren Energien, die Alpinen Technologien, die Lebensmitteltechnologien und die Automation.

    Als dritter großer Baukörper wird im nächsten Schritt innerhalb 2018 das erste Erweiterungsgebäude fertiggestellt, in dem sich private Unternehmen ansiedeln werden. Dieses Bau-Modul grenzt unmittelbar an das Hauptgebäude, für das heute der Grundstein gelegt wurde, und ist Teil der strategischen Erweiterungsfläche von insgesamt circa 750.000 Kubikmetern. Gebaut wird in den nächsten Jahren nach Bedarf und auf Initiative von Privaten. Wie der neue Technologiepark in Südtirol genau aussehen wird, darüber kann man sich ab sofort im neuen Infopoint auf dem Ex-Alumix-Gelände informieren, der bei der Grundsteinlegung eröffnet wurde. Zugänglich ist er von Montag bis Freitag von 9 bis 12 bis 14 bis 17 Uhr.

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    Kommentare (5)

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    • Reinhold

      Der Technologie Park ist ein weiteres Millionengrab der Landesregierung.
      Dabei haben Vertreter der Wirtschaft oft genug gesagt, man brauche diesen Park gar nicht.

      Genauso wie andere unsinnige Strukturen im Land, die nur Millionen Euro Steuergelder vernichten, anstatt sinnvolle Projekte zu unterstützten.

      Das alles wird uns in Zukunft noch teuer zu stehen kommen, wenn keine Mittel mehr vorhanden sein werden um diese PPP (Politiker Prestige Projekte) weiter zu finanzieren.

      – unwirksame Abkommen mit dem Staat (2011-2014 über 3200 Millionen)
      – jährliche Abgaben an den Staat (800 Millionen pro Jahr bis 2018)
      – jährliche Abgaben an den Staat (476 Millionen pro Jahr ab 2018)
      – der SEL Skandal (Millionengrab)
      – der Flughafen (Millionengrab)
      – der SafetyPark (Millionengrab)
      – das Milliardengrab BBT (MILLIARDENgrab)
      – die Wasserstoffanlage und –Busse (Millionengrab)
      – die Müllverbrennungsanlage (Millionengrab)
      – der Thermen Hotel Skandal (Millionengrab)
      – die Air Alps Beteiligung & Subventionen (Millionengrab)
      – Stiftung Vital (Millionengrab und Vetternwirtschaft)
      – die vielen Protzbauten überall (Millionengrab)
      – der Technologiepark (Millionengrab)
      – der Stein-an-Stein Skandal (Millionengrab)
      – die unnützen Landesgesellschaften (BLS, TIS, usw.) (Millionengräber)
      – die defacto Schenkung von Wohnungen ans Militär (Millionengrab)
      – Steuergeldverschwendung Kulturhauptstadt 2019 (Millionengrab)
      – Schadensersatzzahlungen der Therme Meran (Millionengrab)
      – E.ma.con Pleite (Millionengrab)
      – sinkende Renten und Verlust von Rentengeldern (300 Millionen im Jahr)
      – die Konzessionsvergabe der Ahrstufen
      – der SE Hydropower Skandal
      – der Unwählbarkeit von Kandidaten Skandal
      – die Verbandelung mit allen Verbänden und Vereinen
      – der Wanzen-Affären Skandal
      – der Turbo-Staatsbürgerschaft-für-SVP-treue-Ausländer Skandal
      – der Toponomastik Skandal
      – der Mussolini Relief und Siegesdenkmal Skandal
      – die vielen Bürgermeister-Skandale
      – der Treuhandgesellschaften Skandal
      – der Sonderfonds Skandal
      – die ungerechtfertigten Privilegien und Dienstwagen
      – die unverschämten Politikergehälter und -Pensionen
      – die weitverbreitete Vetternwirtschaft
      – die Behinderung der Direkten Demokratie
      – der Kuhhandel bei der Parteienfinanzierung
      – der WOBI Skandal
      – der Kaufleute-Aktiv Skandal
      – der Ausverkauf der Heimat
      – der allgegenwärtige Postenschacher
      – der verbilligte Immobilien für Durnwalder Skandal
      – der Egartner Skandal
      – der skandalöse SMG Vertrag zugunsten Christoph Engl
      – der Wahlkampf von mit Steuergeldern finanzierten Verbänden und Vereinen
      – der Zarenbrunn-Deal (Russen Kuhhandel des EX LH)
      – unerlaubte Wahlwerbung am Wahltag
      – Politikerrenten Skandal (ausgedacht und abgestimmt von der SVP) und Rekurse
      – Unverschämte Vorschußzahlungen auf Pensionen (und Versuch damit die SVP Parteikasse zu sanieren)
      – Arbeitslosengeld für Pensionsmillionäre und Systemprofiteure (Laimer, Rainer, Munter,…)
      – 5 Millionen Euro Schulden der Partei
      – Finanzierung von Wahlwerbung für Marie Ida Måwe aus der SVP Parteikasse
      – gebrochenes Wahlversprechen Mindestpension
      – ESF Gelder Skandal
      – Rekurse der Ex-Mandatare und immer noch SVP Mitglieder
      – gebrochenes Versprechen GIS
      – gebrochenes Wahlversprechen kleine Krankenhäuser
      – Wählertäuschung Doppelte Staatsbürgerschaft
      – Versagen bei Sicherheit und Einwanderung
      – Wahllüge „Vollautonomie“
      – Brennercom Skandal
      – uvm.

      • BatMan

        „Am schlimmsten finde ich, dass sich aus den Handlungen der Herrschenden, die die Erde zu zerstören drohen, ablesen lässt, dass sie durchgedreht sind, zu jedem Frevel bereit; und sie werden Verderben über sich und alle jene bringen, die mit ihnen verbunden sind. Manchmal befällt mich eine abergläubische Angst, zum selben Stamm wie sie zu gehören und auf ihrem Boden zu wandeln. – Doch nein. Die Menschen haben ein Recht darauf, verrückt, dumm oder anmaßend zu sein. Darin besteht ja gerade unsere Eigenart. Wir machen nur den Fehler, jeden mit kollektiver Macht auszustatten . ANARCHIE IST DIE EINZIG SICHERE POLITIK “

        Paul Goodman, Stoßgebete Nr. 19

      • Anton

        Kein Wunder, dass sich viele Menschen von Regierungsparteien abwenden.
        In diesem Bau des „TIS“ können Kompatscher, Stocker, … einige Einwanderer unterbringen.
        Bin gespannt ob das wieder ein Flop wird. Wird wieder einmal viel versprochen und wenig gehalten?

    • bergbauer

      schon wieder eine nadelstreifanzugsfabrik…….

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