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    Amorts Bedingungen

    amort laubenDer hds spricht sich für eine Aufwertung der Zone Busbahnhof in Bozen aus – aber „unter zwei Bedingungen“.

    Grundsätzlich positiv sieht der hds- Handels- und Dienstleistungsverband Südtirol die Wiederaufnahme der Diskussion und die Neubewertung der Situation rund um die Aufwertung der Areals Busbahnhof in Bozen. Hds-Präsident Walter Amort sagt: „Unser Ziel bleibt nach wie vor die Wiederbelebung dieses für die Stadtentwicklung strategisch wichtigen Zone. Allerdings darf die Einberufung der zuständigen Dienststellenkonferenz ausschließlich unter zwei Bedingungen erfolgen.“

    Erste Voraussetzung sei, dass nicht nur das Projekt Kaufhaus Bozen, sondern auch weitere Projekte zugelassen und neu geprüft werden, die die Zukunft des Busbahnhofareals mit eigenen Ideen, Konzepten und tragenden Investitionen gestalten möchten. „Wesentlich ist es, neue, nachhaltige Projektvorschläge zu finden, von dem alle Bürger profitieren und wodurch die Stadt an Attraktivität gewinnen kann. Ein neues Projekt soll sich in das sozialwirtschaftliche Stadtbild einfügen, das bestehende wirtschaftliche Gleichgewicht festigen und auch die Unternehmerschaft vor Ort einbinden“, so Amort.

    Die zweite Voraussetzung sei, dass die vom Stadtrat festgelegten Ausschreibungskriterien ohne Wenn und Aber einzuhalten seien. Dies sei die primäre Aufgabe der Dienststellenkonferenz. „Vor allem geht es darum, dass die von den Projektanten vorgesehenen Handelsfläche den Kriterien entsprechen – sprich im konkreten Fall, dass die festgelegten 22.000 Quadratmetern Verkaufsfläche auch alle sonstigen für den Einzelhandel vorgesehenen Nebenflächen (wie Mall, Gänge, Magazine, Stiegen, Rolltreppen, oder Aufzüge) beinhalten“, betont der hds-Präsident.

    Der hds stellt klar, dass er sich nicht der Umgestaltung und Aufwertung des Areals Busbahnhof verschließe. Der hds erwartet sich aber Politik und Technikern eine konsequente und gesetzeskonforme Vorgangsweise und die gewissenhafte Einhaltung der getroffenen Vereinbarungen. Dies deshalb, damit die gesetzlichen Rahmenbedingungen für alle Wirtschaftstreibenden gleichermaßen Gültigkeit haben.

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    Kommentare (3)

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    • THEMA

      Dann soll er doch auf die Suche gehen nach neuen Investoren und neuen Projekten. Das erste
      Projekt seiner Freunde war ja so wunderbar dass es nicht einmal zugelassen wurde. Seit Jahrzehnten, sogar noch mit dem schreienden Masten, ist dieser Verein immer gegen alles was
      die Monopolstellung seiner Mitglieder gefährden könnte. Der Masten hat sogar gegen die Aufhebung
      der mittelalterlichen Lizenzen getobt. Eben immer blockieren, damit nichts passiert, was den Geldsäckel schmälern könnte. Die Kunden ? Die sollen schauen wo sie bleiben.

    • sepp

      Thema @ sell woas man woll das do amort für seine laubenkönige reden muss woas nett wie viel jahre nix af die reihe krieg die gonzen Bozner bonzen und boll oaner mit a Idee kimp wellen sie holt gscheide mitredern als wens von ihnen kemm war

    • Helmuth

      Herr Walter Amort (bereits einmal gescheiterter Gemeindekandidat der Wirtschaftsliste in Brixen) kassiert seit mehr als 20 Jahren beim Kaufleuteverband sein gutes Geld. Anstatt dauernd Pressemitteilungen zu verbreiten wäre es an der Zeit, dass dieser Herr mit seinem freigestellten Direktor und Steger aus allen Gremien zurücktretet. Ihre Belehrungen ist jedes Mal ein Loch ins Wasser. Apropos Funktion Dieter Steger: heute früh wurde der vielkritisierte Bozner SVP Stadtobmann und noch Landtagsabgeordnete von seinem Busenfreund Wolfgang Mayr von der RAI-Italiana gegen Siegfried Brugger über alles verteidigt. Weiter so SVP, nur fest gegen die Bauern wettern und mit den „Welschen“ weiterwursteln. Mit Steger an der Spitze geht die SVP direkt dem Abgrund zu. Und Amort-Verein kann mit seinen übrig gebliebenen Mitgliedern weiter über seine falsche Handelspolitik feiern.

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