Du befindest dich hier: Home » Sport » Sieg gegen Dornbirn

    Sieg gegen Dornbirn

    Die Mannschaft von Tom Pokel feierte am Freitag in der Eiswelle den ersten Heimsieg dieser Sasion. Die Füchse bezwangen Dornbirn glatt mit 4 zu 1. Auch hat der HCB einen neuen Stürmer verpflichtet.

    Es war der erste Heimsieg der Bozner in dieser EBEL-Saison. Und er war mehr als verdient.

    Es war ein schnelles, sehr hartes Spiel, das sich der Tabellenzweite aus Dornbirn und die Südtiroler geliefert haben. Und mit diesem Sieg wurde endlich auch der Bann des Verlierens gegen Dornbirn gebrochen.

    Das Spiel beginnt mit einer großen Torchance für Bozen durch einen Schuss von Pollastrone, der aber nur den Pfosten trifft. Bozen drückt weiter aufs Tor von Dornbirn und hat mit Vause und Bernard weitere Chancen. In der sechsten Minute dann der Führungstreffer von Nate DiCasmirro. Zwei Minuten später Strafe für Dornbirn, die von Bozen sogleich eiskalt ausgenutzt wird: McMonagle schießt von der blauen Linie und Jerry Pollastrone muss nur mehr den Puck ins Tor befördern.

    Das Spiel wird nun härter, Siddall und Gander müssen nach einem fight für 5 Minuten auf die Strafbank. Zusätzlich bekommt noch Frank eine Zwei-Minuten-Strafe, McMonagle bekommt einen Puck ins Gesicht und muss behandelt werden, doch das Penaltykilling der Bozner funktioniert trotzdem bestens. Bozen bleibt weiter gefährlich, doch es sind die Bulldogs, die mit mit D’Alvise den Anschlusstreffer erzielen.

    Das zweite Drittel beginnt mit einem Powerplay für Bozen, das diesmal nicht genutzt wird. Es ist das Drittel von Jaro Hübl, der sich des Öfteren in Szene setzen kann und seinen Kasten sauber hält. In der 30sten Minute dann das wohl schönste Tor des Abends: Vause erkämpft sich den Puck, passt zentral auf Pope, der ihn unhaltbar ins Tor von Hardy befördert. Mit dem Stand von 3:1 geht es in die Kabinen.

    Das Schlussdrittel beginnt mit einer Strafe gegen Bozen, wiederum funktioniert das Unterzahlspiel der Foxes bestens.

    Kaum ist Bozen komplett sind die Bulldogs mit nur fünf Mann am Eis. Bozen greift an, doch Hardy hält die Schüsse von DiCasmirro und Bernard. Nun suchen die Vorarlberger mit aller Gewalt den Anschlusstreffer, doch die Defensive mit Hübl an der Spitze lässt kein weiteres Tor zu. Auch die Herausnahme des Tormannes drei Minuten vor Spielende und ein 6:4 Überzahlspiel der Bulldogs bringt nicht den gewünschten Erfolg. Im Gegenteil, Sean McMonagle erzielt das Empty Net Goal zum 4:1 Endstand.

    Tom Pokel nach dem Spiel:

    „Die Mannschaft harmoniert immer besser, sie arbeiten sehr hart und lernen sehr schnell. Durch den Sieg heute haben wir den Kopf für das nächste Spiel gegen den KAC frei. Es fehlen uns noch die drei Ausländer, von denen einer schon morgen kommen wird.“

    Stichwort Ausländer:

    Der erste Neue heißt Alex Foster.

    Der 31jährige US-Amerikaner Alex Foster wechselt ab sofort von den Iserlohn Roosters zu den Bozner Füchsen. Alex ist ein zweikampfstarker Führungsspieler, der sich aber auch jederzeit in den Dienst der Mannschaft stellt. In der letzten Saison war er einer der erfolgreichsten Punktesammler bei den Iserlohn Roosters in der DEL. Fosters Vater Dwight und sein Onkel Wes Jarvis waren wie er in der National Hockey League aktiv.

    Sein Schwager Corey Elkins ist ebenfalls professioneller Eishockeyspieler.

    Foster gab sein sein Debüt in der National Hockey League in der Saison 2007/08 bei den Toronta Maple Leafs. Die darauffolgende Saison verbrachte er bei den Marlies in der AHL. Auch in den beiden folgenden Spielzeiten stand Foster bei den Toronto Marlies im Einsatz und hatte in der 2009/10 zunächst das Amt des Assistenzkapitäns inne, bevor der Angreifer während im Jahr darauf als Mannschaftskapitän der Marlies auf dem Eis stand.

    Im Juni 2011 erhielt der US-Amerikaner einen Vertrag beim HC Sparta Prag aus der tschechischen Extraliga. Im Januar 2013 unterzeichnete er bei den Adler Mannheim einen Vertrag, der im Sommer wieder auslief. Ab der Saison 2013/14 spielte Foster für die Iserlohn Roosters. Foster ist ein Center, der sowohl im Power Play als auch im Penalty Killing einsetzbar ist.

    Er ist ein Eisläufer, der bei jedem Wechsel 110% gibt und die direkte Konfrontation mit dem Gegner sucht.

     

    06:30                 1:0                                   Nate DiCasmirro

    08:22                 2:0                                   Jerry Pollastrone (PP1)

    18:15                 2:1                                   D‘’Alvise C.

    30:25                 3:1                                   Matt Pope

    59:39     4:1     Sean McMonagle (EN)

     

    Clip to Evernote

    Kommentar abgeben

    Du musst dich EINLOGGEN um einen Kommentar abzugeben.

    2013 ® © Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH/Srl - Alle Rechte vorbehalten. Impressum | AGB | Kontakt

    Nach oben scrollen