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    Die E-Tankstelle

    Die E-Tankstelle

    Am Donnerstag hat die SEL die neue Schnellladestation für Elektroautos in St. Ulrich offiziell in Betrieb genommen. Sie befindet sich auf dem zentralen Parkplatz Fever.

    Mit der neuen E-Tankstelle, die die SEL in Zusammenarbeit mit der Gemeinde St. Ulrich realisiert hat, können in rund einer Stunde zeitgleich zwei Elektroautos aufgeladen werden. Die Energie für die Ladestation stammt aus den Südtiroler Wasserkraftwerken der SEL Gruppe, die 100 Prozent zertifizierten grünen Strom produzieren. Damit werden die Elektrofahrzeuge mit nachhaltiger und sauberer Energie „betankt“.

    „Die im Landesklimaplan festgelegte Strategie Energie-Südtirol-2050, die den Weg Südtirols hin zum KlimaLand aufzeigt, stellt den Klimaschutz und die Reduzierung von CO2-Emissionen in den Vordergrund. Die Entwicklung der E-Mobilität kann einen wesentlichen Beitrag dazu leisten“, betont Energie-Landesrat Richard Theiner, der bei der Inbetriebnahme anwesend war.

    Die Schnellladestation in St. Ulrich ist eine von mehreren E-Tankstellen, die die SEL derzeit in verschiedenen Gemeinden Südtirols installiert. „Wir arbeiten daran, mit öffentlichen und privaten Partnern die notwendige Ladeinfrastruktur in Südtirol aufzubauen, um die Elektromobilität voranzutreiben und eine nachhaltige Zukunft zu fördern“, sagt Albert Stuflesser, Generaldirektor der SEL AG.

    Die Gemeinde St. Ulrich ist eine von noch wenigen Gemeinden in Südtirol, welche eine Schnellladestation für Elektroautos installiert haben und nimmt somit eine wichtige Vorreiterrolle ein.

    „Für uns als Gemeinde ist es wichtig, dass wir mit dieser E-Tankstelle die Voraussetzungen für die Elektromobilität schaffen und einen Beitrag zum Umweltschutz leisten“, so der Kommissar von St. Ulrich, Theodor Rifesser.

    Das Aufladen an allen SEL-Schnellladestationen ist derzeit kostenlos und funktioniert mittels einer Smartcard. SEL arbeitet aber bereits daran, künftig auch andere Bezahlsysteme, etwa den Südtirol Pass, möglich zu machen.

    Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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    Kommentare (4)

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    • Unterwind

      Selbst wenn der Strom aus Wasserkraft kommt, so fehlt dieser sofern ein Fahrzeug aufgeladen wird, im Netz und wird dann anderswo wahrscheinlich mit einer fossilen Deckschleuder erzeugt und ausgeglichen. Sauber ist was anders!!!!!
      Typisch Südtiroler Energie Verdummungspolitik.

    • Werner

      Wenn es ein Kostenpflichtiger 120Kw Supercharger ist, ist das eine gute Idee. Wenns hingegen nur ein Hausanschluss ist und noch dazu gratis, dann nicht. An dieser Stelle sind Parkplätze mangelware und es ist Parkuhrpflicht. In 30 min. ladet man nur soviel wie 0,3 Liter Benzin. Außer man schmarotzt eine ganze LadeNacht weil man in der Nähe wohnt, aber das ist nicht der Sinn.

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