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    „So löst man keine Probleme“

    „So löst man keine Probleme“

    Martha Stocker spricht sich klar gegen den CasaPound-Fackelzug am Bozner Boden aus: Die Sorgen der Menschen würden instrumentalisiert.

    Politik – Die Organisation CasaPound hat für Mittwochabend  einen Fackelzug gegen den Verfall, die Prostitution und die Flüchtlingsaufnahme am Bozner Boden angekündigt. „Kundgebungen lösen keine Probleme“, appelliert Soziallandesrätin Martha Stocker an einen verantwortungsvollen Umgang mit den Sorgen der Anrainer.

    „Ein Fackelzug am Bozner Boden ist mit Sicherheit der falsche Weg, um die Sorgen der Menschen im Stadtviertel ernst zu nehmen und den berechtigten Anliegen der Bürger Rechnung zu tragen“, erklärt Landesrätin Stocker.

    Die Soziallandesrätin verweist auf die Treffen zwischen den Vertretern der Gemeinde Bozen, des Stadtviertelrates und dem Verein Volontarius, bei denen die Ängste und Anliegen der Bevölkerung zur Sprache gekommen sind. Die vorhandenen Schwierigkeiten, welche grundsätzlich die Situation des Stadtviertels betreffen und nur teilweise mit der Flüchtlingsaufnahme zu tun haben, seien durch eine gemeinsame Arbeit und entsprechende, teilweise bereits vereinbarte Maßnahmen zu lösen.

    Auch müsse die Lage sachlich beschrieben und angegangen werden, ohne die Übertreibungen der vergangenen Wochen. „Eine Kundgebung in dieser Form ist mit Sicherheit die falsche Botschaft und stellt eine Instrumentalisierung der Anliegen, Sorgen und Ängste der Bevölkerung dar“, so Stocker, die an die Gesprächsbereitschaft und die gemeinsame Verantwortung für soziale Probleme ebenso wir für die Herausforderungen der Flüchtlingsaufnahme appelliert.

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    Kommentare (43)

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    • kleiner Mann

      Wo die Martha recht hat, da hat sie recht ! Anstatt auf ein Problem unserer Zeit hinzuweisen (bin wirklich kein Freund von Casapound, finde aber den Fackelumzug nicht als schlechteste Idee), sollte man als Bürger alles stillschweigend über sich ergehen lassen und hoffen, dass die Martha sich dieses Problemes irgendwann annimmt !

    • Anton

      Kundgebungen schaffen Aufmerksamkeit und Martha Stocker will Aufmerksamkeit.
      Stocker zerredet Probleme und löst kaum welche. Deswegen lassen sich die Menschen nicht mehr alles gefallen nach den vielen Versprechungen.

    • nix phil

      Die Politiker schaffen „Puff“ nicht nur in Bozen.
      Ständige Reden ohne konkrete Handlungen dieser Landesregierung mit Stocker haben die Anrainer sicher Jahrzehnte lang gehört.

    • Andreas

      Es ist ein demokratisches Recht gegen etwas zu demonstrieren.
      Ob Sie Frau Stocker das gut finden oder nicht, tut nichts zur Sache.
      Anscheinend empfinden Sie es aber als einen persönlichen Angriff.

      Wenn da Anwohner mitgehen, was eigentlich logisch wäre, ist diese keine Instrumentalisierung, sondern ein berechtigter Hinweis, dass das Viertel recht heruntergekommen ist.

      Wenn Sie den Leuten Lösungen anbieten würden, wäre denen mehr geholfen, als hier auf recht eigenartige Weise gegen den Fackelzug zu argumentieren.

    • uschi glas

      also:
      die svp will das Internet abschaffen
      die svp will das demonstrieren abschaffen

      was kommt als nächstes?

    • Brennessel

      Ich finde die Frau links im Bild machts genau richtig. Sie zeigt der Stockerin den Hintern.

    • Erwin

      Die svp will „geklonte“ svp Wähler und damit ihre Macht sichern. Alles andere ist zweitrangig.

    • Martin Senoner

      Gebe Stocker Recht, in Deutschland sieht man zur Genüge, was passiert, wenn Rechtsradikale die Sorgen der Bürger ausnützen, um gegen Einwanderer zu Felde zu ziehen!

      • Luis

        In Deutschland haben einige Politiker Fehler bereits nach Tagen zu gegeben. In Südtirol nach Jahren nicht.
        Wenn der eigentliche Souverän nicht oder zuwenig beachtet wird, dann kommt es zwangsläufig zu Tumulten.

    • barfusler

      genau! Martha machen Sie weiter so, das sind die üblichen SVP-Allergiker und Besserwisser denen nie was Recht ist ;))

    • Steuerzahler

      Die Olle ist nur noch peinlich.

    • Woll. Pertinger

      Demonstrationen lösen keine Probleme, sie wollen ja auch nur die Politiker auf Probleme aufmerksam machen, die dann von den Politkern zu lösen wären. In diesem Fall ist aber das Problem die Tatsache, dass Casa Pound eine faschistische Vereinigung ist (sie bezeichnen sich selbst also solche), die bestehende Probleme ausnützen will, um Wasser auf ihre Mühlen zu lenken. Das Problem ist also nicht die Demonstration an sich, sondern dass sie von Faschisten missbraucht wird. Dagegen müsste sich die Stockerin wehren, nicht gegen das Demonstrationsrecht an sich. Tatsache ist auch: Wenn in Deutschland 100 Neonazis auf die Straße gehen, dann sind mindestens 1000 Gegendemonstranten vorhanden. Wenn in Bozen ein paar Faschisten demonstrieren, dann getraut sich niemand, dagegen etwas zu unternehmen.

    • Peter.g

      Wie lange hält LR Stocker Demos noch aus? Wenn ihr die Demos zu den Krankenhausschliessungen mit persönlichen Beleidigungen(ihre eigene Aussage) nicht gereicht hat vielleicht muss erst das erste Feuer brennen dass sie versteht dass ihre Politik am Ende ist da sie gegen das Volk entscheidet.

    • AL BUNDY

      Schade dass die deutschsprachigen Rechten keinen Schuss Pulver wert sind, sonst würden der SVP die Wähler scharenweise davon rennen. Denn nur die Rechten können uns vor der Verstümmelung des Abendlandes retten.

    • Helmuth

      Total daneben, diese SVP und all ihre Seilschaften. Den Neofaschismus bekämpft man nicht mit harmlosen Verboten, sondern mit Aufklärung und Mobilisierung der Menschen. Aber seit die SVP Bozen im Landhaus die Macht übernommen hat, ist die Zensur und die Inquisition Mode geworden. Jetzt werden sogar die anonymen Kommentare verboten. Diese italophile SVP wettert jetzt mit Worten gegen die Neofaschisten, verteidigt aber gleichzeitig das Siegesdenkmal und das geschichtsfälschende Kellermuseum und vernächlässigt die Interessen der Südtiroler. Die Politik der Kompatscher/Stocker/Steger (Wasserträger einiger Bozner Wirtschaftscliquen) und wie sie alle heißen die Möchtegern, führt die SVP in eine schlimme Sackgasse.

    • Gantkofel

      Die Faschobrut hetzt und euch fällt wieder einmal nichts anderes ein als über die SVP rumzumäkeln.

    • Wusler

      Na na jetzt aber mal halblang ihr Kommentatoren. Man kann SVP Freund sein oder nicht – aber ihr sympathisiert hier klar mit Faschismus — Jo fahlts?.

      Casa-Pound sind erklärte Fasachisten und sind eine Schande in Südtirol!

    • maulkorb in gold

      Frau STOCKER
      wie sollten sich einfache wehren ?
      Kürzungen in der Sanität, Bildung, Familien, Rentnern usw
      …und auf anderen Seite das Geld mit Druck zum Fenster hinausgeworfen wird,
      oft wissen Politiker lt. Medienberichten nicht wie sie es am besten loswerden sollen
      … in der Sanität, Bildung, Familien, Rentnern usw wär dies WILLKOMMEN als statt zu kürzen
      klar das eigenes gemachte Goldende MAULKORB-gesetz
      und das VorschußPensionsgesetz zum Nichtzurückzahlen gerade recht
      kommt …

    • svp - 70 jahre käse

      Stocker löst keine Probleme. Sie schafft eher mehr Probleme.

    • ......

      Zur Zeit ist ALLES zu unterstützen, und das dringend! was pro Volk ist. Ganz unabhängig von welcher Partei, Verein, Sprache. Es kristallisiert sich jetzt heraus, wer nur die Macht will, und wer gerne eine Zukunft hätte.

    • crissy

      Oh, und was macht bitte Frau Stocker um die Sorgen der Bewohner der Bozner Boden ernst zu nehmen? Ich denke nicht, dass es eine tolle Idee ist, ein Viertel mit schon genug Problemen mit Migranten vollzustopften. In Bozen wird man die wohl aufteilen könne, oder sind dafür Gries und St.Oswald nicht geeignet? Wenn die Leute demonstrieren, dann gibt es ein Problem. Vielleicht sollte sie mal nach Mitternacht einen Spaziergang in die Bozner Boden machen oder mal im dortigen Park, wo die Mütter mit Kinder fast verschwinden müssten weil die Migranten dort hausen.

    • crissy

      oh, sicher, war ja eine tolle Idee der Frau Stocker um die Sorgen der Bewohner erst zu nehmen, den Viertel, wo es schon auch anderen Probleme gibt, mit fast den ganzen Bozner Migranten zu beglücken. Wohl war es nicht möglich die ein bisschen gerechter in Bozen aufzuteilen, siehe zum Beispiel in Gries oder St. Oswald. Wenn die Menschen demonstrieren, dann gibt es wohl ein Problem oder? Will Frau Stocker nicht mal nach Mitternacht eine Runde in die Bozner Boden drehen oder im Park wo die Mütter den Migranten weichen sollen?

    • Synas

      Erklärt mir doch bitte einmal jemand was das eine mit dem anderen hier zu tun hat. Sind Flüchtlinge schuld dass alles verfällt, oder Prostituierte dass es Flüchtlinge gibt? Diese dumpfe Hetzte gegen alles und jeden ist erbärmlich. Noch erbärmlicher sind aber diejenigen die sich daran aufgeilen und mitmarschieren wollen, der „besorgte Bürger“ und sein Einmaleins politischer Demenz.

      @…“Zur Zeit ist ALLES zu unterstützen, und das dringend! was pro Volk ist“
      Also der besorgte Bürger soll mit den Neofaschisten Händchen halten? Wenn jedes Mittel recht ist, egal gegen wen und mit welchen Konsequenzen, was für eine Zukunft glaubst du erwartet uns dann? Leute wie du sprechen von „Volk“ wie andere von ihrem Grundstück. Schon mal in den Sinn gekommen dass sich all die Polemik meistens gegen Bevölkerungsgruppen und somit dem „Volk“ selbst richtet? Also wenn du dein persönliches Unwohlsein meinst, dann sag das auch und missbrauch nicht alle anderen für deine Verbitterung und Gehässigkeit.

      • ......

        So kannn nur jemand sprechen, der nie durch dieses Viertel gegangen ist……und keine Ahnung hat.

      • Luis

        In der „Wirtschaft“, Wirtschaftswissenschaften und Politik sprechen viele ganz ungeniert und dispektierlich von Produktionsfaktoren und Humankapital. Meinen damit aber „Menschen“.

      • crissy

        Es geht eigentlich nicht umbedingt um Casapound hier, wie alle Zeitungen betonen, sondern viel mehr um den Ärger der Bewohner der Bozner Boden (ich würde mal gerne sehen, was sie machen würden, wenn sie dort wohnen würden, mit ein paar Prostituierten unterm Haus und daneben ein paar grölende Migranten), die sind auch ohne Casapound, verständlicherweise, verärgert.
        Casapound hat die Gelegenheit genutzt, die Demo durchzuführen, aber die Leute sind freiwillig mit, ganz sicher, und wo stecken alle anderen Politiker, anstatt eine Lösung anzustreben, die alle beruhigen kann?

    • bernhard

      JA MARTHA ZEIG UNS MAL ENDLICH WIE MAN PROBLEME LÖST!
      BIS JETZT HAST DU NUR WELCHE GESCHAFFEN!!!!

    • Natürlich

      Sagt mal, liebe Tageszeitung-Redaktion: Geht’s noch?

      Kommentare, die andere Personen unter meinem Benutzernamen abgeben, werden stehen gelassen, während mein Kommentar, der auf diese Tatsache hinweist, gelöscht wird.

      Das nächste Mal schreibt dann jemand unter meinem Namen, dass es einen neuen Holocaust braucht. Dagegen machen kann ich nichts, denn andere dürfen ja unter meinem Namen schreiben. Ich selbst darf das dagegen nicht.

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