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    Köllensperger & Ötzi

    Paul Köllensperger will in einer Anfrage dem Geheimnis um den Eismann Ötzi und seinen persönlichen Arzt auf die Spur kommen.

    In einer Aussendung schreibt der Abgeordnete:

    „Als Ötzi nach Bozen in seine letzte Ruhestätte gebracht wurde, begann sich sogleich ein Expertenteam um ihn zu kümmern. Es ging vor allem darum, wertvolle Informationen über unsere Ahnen zu gewinnen, und diesen außergewöhnlichen Fund bestmöglich aufzubewahren, so wie es all die Jahrtausende bisher die Gletscher in Similaun geschafft hatten.

    Dies geschah zu Beginn der 90er Jahre und es schien nahe liegend, den damaligen Primar der Pathologie im Bozner Krankenhaus Eduard Egarter mit der Erhaltung der Eismumie zu beauftragen. Man wollte eine Art Obduktion des Eismannes machen und dazu brauchte es einen Experten.

    Dank dieser Autopsie hat man beispielsweise herausgefunden, was er aß oder woran er gestorben ist. Jeder Millimeter von Ötzis Leiche wurde genauestens untersucht.

    Egarter ist diesem Auftrag 20 Jahre lang nachgekommen. Derzeit ist die Übergabe seiner Aufgaben im Gange. Die Lage hat sich aber verändert: es gibt am Institut für Mumien und den Iceman an der Eurac bereits seit 2006 ein Expertenteam, dessen Publikationen in den bedeutendsten Wissenschaftszeitungen erschienen sind. Dieses Team ist außerdem Patentinhaber von innovativen Systemen zur Aufbewahrung von Mumien.
    Deshalb ist es wenig verständlich, warum das Archäologiemuseum nun einen Wettbewerb zur Nachbesetzung von Eduard Egarter ausgeschrieben hat, in Anbetracht det tatsache, dass nun beim Eurac ein Expertenteam besteht. Es stellt sich die Frage, weshalb ein neuer Berater angeheuert werden soll, der dann Aufgaben übernehmen würde, die bereits von Mitarbeitern des Museums und der Eurac ausgeführt werden.

    Nichts gegen den neuen Berater, aber wir fragen uns schon, welche Erfahrungen er im Bereich Mumienerhaltung vorweisen kann? Es handelt sich de facto um einen “einfachen” Pathologen, den Egarter jetzt extra ausbilden muss. Dadurch verdoppeln sich die Gesamtkosten zur Bewahrung der Eismumie.“

    Diese und viele andere Fragen hat der Movimento 5 Stelle in einer schriftlichen Anfrage an den zuständigen Landesrat gerichtet.

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    Kommentare (3)

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    • Gynne

      Ganz einfach . Die SVPD kann Steuergelder je nach belieben und Wohlgefallen Rausschmeißen wie es ihr passt . Wieder so eine Schweinerei der SVPD . Ach das ist jetzt aber blöd ,die Frau Amhof liest das jetzt und muß mich unbedignt ausfindig machen um mir die Lefitten zu lesen ,oder gar damit zu drohen mir Beiträge (die wir Bürger bezahlen )nicht zu gewähren .

    • luisl

      Posten für Freunde schaffen,das kann SVP super.

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