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    Der 140.000 Euro-Fund

    FOTO SILANDRODie Beamten der Carabinieri und der Finanzpolizei haben gegen 01.00 Uhr morgens einen dicken Fund gemacht: Ein Mann aus Apulien hatte 140.000 Euro in seinem Wagen versteckt.

    Die Carabinieri von Schlanders und Martell haben gegen 1.00 Uhr morgens einen mehrfach vorbestraften Mann bei einer Routinekontrolle aus dem Verkehr gezogen. Der Mann aus Apulien war gerade in Richtung Reschenpass unterwegs, als er von den Beamten aufgehalten wurde.

    In der Nähe von Kastelbell kontrollierten die Beamten den Fahrer des Renault Clio, der den Anschein machte, etwas verstecken zu wollen. Der Mann war bereits mehrfach wegen verschiedenen Drogendelikten vorbestraft.

    Die Beamten forderten Verstärkungen an und brachten das Auto in die Kaserne, wo auch die Beamten der Finanzpolizei zur Unterstützung eintrafen.

    In den Rücklehnen der Sitze fanden die Beamten neun Plastikbeutel gefüllt mit Geldscheinen. Insgesamt konnten die Beamten 140.000 Euro beschlagnahmen.

    Der Fahrer lieferte seiner Ansicht nach eine plausible Erklärung für diese Summen: Er war auf dem Rückweg nach Holland, wo er als Gastwirt arbeitet. Er habe sich mit dem Geld in seiner Heimatgemeinde in Apulien ein Haus kaufen wollen, was aber nicht geklappt habe.

    Das Geld wurde von der Finanzpolizei beschlagnahmt. Dem Italiener wird vorgeworfen mit einer großen Bargeldsumme unterwegs gewesen zu sein, ohne die Behörden zu informieren.

    Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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    Kommentare (5)

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    • Einereiner

      Falsches Land ausgesucht! In den meisten Ländern der EU darf man soviel Geld mitnehmen. In diesen besagten Ländern wird Schwarzgeld aber auch deutlich härter bestraft.

    • sogeatsnet

      Wie lange haben sie gebraucht, um die Scheine für das übliche Foto so schön aufzureihen?
      Hut ab, liebe Freunde 😀

    • Patrick

      Ob sie das beschlagnahmte Geld lange behalten werden können? Meines Wissens ist es nicht verboten sich mit Bargeld zu bewegen. Lediglich wenn man die Grenze passiert muss man ab 10.000 € den Zoll informieren. Ob allein die Angabe ins Ausland reisen zu wollen genügt um sich strafbar zu machen?

    • Steuerzahler

      Ich lach mich krumm…. Wer von Apulien nach Holland fährt, der wählt sicher nicht die Via Claudia Augusta durch den Vinschgau.

      • Yannis

        @Steuerzahler,
        ich auch, ein Flugticket von Bari oder Brindisi nach Amsterdam wäre nicht nur billiger, als das Benzin für den Clio, sondern es wäre auch noch viel komfortabler zu reisen.
        Allerdings ist neuerdings mit Kontrollen auf den Airports auch im Schengen-Raum stark zu rechnen.
        Erst kürzlich erlebt: Ausreise in GR am Airport SKG Passkontrolle einer jeder Person beim Boarding, Einreise in DE Airport CGN Pass und Gebäck Kontrolle durch die Bundespolizei direkt beim verlassen des Airbusses an der Gangway.

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