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    Der Ammoniak-Alarm

    Der Einsatz der Berufsfeuerwehr in der Fructus (Fotos: BFW Bozen)

    Der spektakuläre Einsatz der Berufsfeuerwehr in der Fructus in Vilpian (Fotos: BFW Bozen)

    Im Obstverarbeitungsbetrieb Fructus in Vilpian kam es am Sonntagabend zu einem größeren Ammoniak-Austritt. Die Feuerwehren waren ab 20.38 Uhr im Großeinsatz. Gegen 22.00 Uhr konnte das Leck geschlossen werden.

    Großeinsatz der Berufsfeuerwehr Bozen und der Freiwilligen Feuerwehren von Nals, Terlan und Vilpian:

    Im Obstverarbeitungsbetrieb Fructus in Vilpian ist es am Sonntagabend höchstwahrscheinlich zu einem Ammoniak-Austritt aus den Kühlsystemen gekommen. Kurz nach 20.30 Uhr wurde Alarm geschlagen.

    Weitere Einzelheiten sind noch nicht bekannt.

    Nur soviel: Es soll keine Verletzten geben.

    Es wurde Alarmstufe 7 ausgegeben – das bedeutet: Chemieeinsatz mit Umweltgefahr.

    +++ UPDATE Montag 00.40 UHR +++

    Bildschirmfoto 2015-09-21 um 01.20.16Um 00.34 Uhr kam dann die Entwarnung.

    Die Pressestelle der Berufsfeuerwehr Bozen teilte in einer Aussendung mit:

    Es habe „keine Gefahr für die Bevölkerung“ bestanden.

    Zwar sei es in der Obstgenossenschaft Fructus zu „einem größeren Austritt von Ammoniak“ gekommen. Doch das Leck habe nach rund einer Stunde geschlossen werden können.

    Die Fakten:

    Im Kompressorraum der Kühlanlage sei es nach einem Defekt zu einem unkontrollierten Ammoniak-Austritt gekommen, automatische Sprinkleranlagen bzw. ein großes Auffangbecken hätten jedoch glücklicherweise eine größere Ausbreitung der Substanz unterbunden.

    Das Leck konnte nach etwa einer Stunde geschlossen und somit ein weiterer Austritt unterbunden werden. Zwei Techniker der Firma wurden vorsorglich vom Weißen Kreuz ins Krankenhaus eingeliefert.

    Während des Großeinsatzes der Feuerwehren wurde ein Haus mit einigen Personen evakuiert, letztere konnten kurz nach 22.00 Uhr wieder in ihre Wohnungen zurückkehren.

    Die Landesumweltagentur führte Messungen durch, es bestand zu keinem Zeitpunkt Gefahr für die Bevölkerung, versicherten die Behörden noch in der Nacht auf Montag.

    Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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