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    „Ich gehe“

    „Ich gehe“

    Die Grüne Gemeinderätin kann sich keine Zukunft in einer politischen Mehrheit mit Luigi Spagnolli vorstellen und will auch keine weiteren Gespräche führen. Sie hat auf Facebook ihren Rücktritt erklärt. 

    Cecilia Stefanelli verlässt den Gemeinderat: „Ich werte die Versammlung der Grünen als Entscheidung, weitere Gespräche mit Luigi Spagnolli zu führen“, schreibt die Grüne Gemeinderätin auf Facebook.

    „Ich glaube nicht, dass ich die richtige Person für solche Gespräche bin – weil derjenige, der diese Gespräche führt, auch überzeugt von dieser Entscheidung sein muss“, so Cecilia Stefanelli.

    „Darum habe ich entschieden mein Mandat als Gemeinderätin zurückzulegen“, so Stefanelli abschließend.

    Damit rückt Maria Laura Lorenzini als Gemeinderätin nach, die bereits bei der Versammlung der Grünen erklärt hatte, dass sie für weitere Gespräche zur Verfügung steht. Für Donnerstagnachmittag sind Gespräche mit der Mehrheit in Bozen angesetzt – auch die Grünen sollen anwesend sein.

    Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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    Kommentare (36)

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    • SteveSal

      Recht hat sie! Sie hat den Weg freigemacht zu einer sachbezogenen, nicht von persönlichen Abneigungen eingeschränkten, Politik für Bozen. Wann man selbst an Grenzen stößt, soll man die Aufgabe anderen überlassen.

      Man kann ihr nur Respekt zollen.

      • der eine

        bozen braucht neuwahlen.

        • Garuda

          Das wird tunlichst verhindert, denn sonst ist dieser inkompetente Haufen endlich weg. Ob allerdings eine Mitte-Rechts besser machen würde, sei dahingestellt.

          Die jetzige Regierung klebt an der Macht und will dessen Verlust um jeden Preis verhindern. Denn bei Neuwahlen würde sie das Volk in die Wüste schicken.

      • oje

        Eine sachbezogene, nicht von persönlichen Abneigungen eingeschränkte Politik?

        Mehr Zurschaustellung von persönlichen Abneigungen ist kaum möglich, als was man von ihr seit den Wahlen zuerst gegen Benko und dann gegen Spagnolli hörte. Sachbezogenes habe ich hingegen gar nichts von ihr gehört. Ihr einziges Ziel, so scheint es, war Benko zu verhindern.

        • Andreas

          Man kann ihr viel vorwerfen, mir ist sie zu direkt, zu verbissen und die Grùnen sind ein rotes Tuch für mich, doch sie hat den Deal mit Spagnolli eingehalten, er nicht.
          Das jemand einen „Koalitionspartner“ so dreist über den Tisch zieht, wie Spagnolli es gemacht hat, habe ich noch nie gesehen.
          Und die sonst so besserwisserisch auftretenden Grünen mit den so vielgerühmten Koryphäen Foppa, Dello Sbarba und Halbgott Heiss lassen sie über die Klinge springen und geben klein bei.
          Solidarität scheint nicht deren Stärke zu sein, unabhängig davon, dass sie voraussichtlich froh sind sie los zu sein, es wäre ihre Pflicht ihr im Interesse der Glaubwürdigkeit der Partei den Rücken zu stärken.
          Ein solches Verhalten sollte eigentlich der Anfang vom Ende der Grünen sein,

    • Mann

      Heute ist ein herrlicher Tag. Ich werde feiern und eine Flasche guten Wein òffnen.

    • Andreas

      Niemand will Idealisten in der Politik, und seinen deren Prinzipien noch so gut, wir wollen Opportunisten ohne Rückgrat, welche sich winden können wie ein Aal und für Macht ihre Ideale an den Erstbesten verscherbeln.
      Danke Frau Foppa, dass Sie uns so eindrucksvoll demonstrieren aus welchem Holz auch Sie geschnitzt sind.
      Nach dem was Spagnolli sich gegenüber den Grünen geleistet hat, dürften die eigentlich kein Wort mehr mit ihm wechseln.

      • Josef

        war doch nichts besonderes.
        wieso sol Spagnolli gemein gewesen sein? das verstehe ich nicht. Bitte um Aufklärung.

        • Andreas

          Spagnolli hat eine Abstimmung verloren, macht eine neue und handelt mit den Grünen aus, dass wenn sie für ihn stimmen, er gegen das Benkoprojekt ist.
          Vor der Abstimmung zum Benkoprojekt greift er die Grünen offen an und sagt, dass man mit ihnen nicht arbeiten kann und er für Benko stimmt.
          Dass man mit den Grünen nicht arbeiten kann, bezweifle ich nicht, doch er hat sein Versprechen gebrochen.

          Dreister gehts wohl nicht mehr.

          Wenn das Wort von Spagnolli so viel zählt, ist besser er geht in den Ruhestand.
          Ich habe ihn bis jetzt immer gewählt und auch verteidigt, doch seit diesem Vorfall würde ich noch eher die Grünen als ihn wählen.

          • oje

            Ich glaube, viele würden ihn dann nicht mehr wählen, wenn er gegen Benko gestimmt hätte. Schließlich hat er im Wahlkampf immer behauptet, dafür zu sein.
            Der Fehler Spagnollis war, überhaupt den Grünen zu versprechen, er würde dagegen stimmen (sofern er das wirklich versprochen hat). Dass er dann hingegen dafür gestimmt hat, war aufgrund seiner Wahlkampfversprechungen hingegen mehr als richtig.

    • Campei Goffredo

      Besser das eigene Gesicht bewahren , anstatt sich der Plitk verkaufen

    • Helmuth

      Toll wie diese Grüne und Bürgermeisterkandidatin C. Stefanelli von ihren Genossinnen und Genossen im Südtiroler Landtag aus der Gemeinde Bozen hinausgepoltert wurde. Das alles nur um den Willen der Bozner Kaufleutelobbyisten und Laubenhausbesitzer und ihrer Wasserträger in der SVP und in Teilen der Wirtschaftsverbände zu begnügen. Dabei wollen selbst diese Spagnolli nicht. Was sich hier abspielt ist ein typisches scheinheiliges Getue und eine schlimme Zusammenarbeit zwischen gewissen Seilschaften bzw. (rechtsorientierten) Opportunisten der SVP und neokommunstischen und grün-italophilen Politfunktionären – nur um ein Einkaufszentrum einer Gesellschaft zu verhindern, in der der sozialdemokratischen Altbundeskanzlers Alfred Gusenbauer und dem Kapitalistischen Benko den Ton angeben. Wir toll dieses Bozner Narrenhaus.

    • BatMan

      Die Bürger sollten, anstatt allen möglichen Parteien (Unitallia, Alleanza Nationale, Grüne, SVP, Fratelli d’Italia und wie sie sonst noch alle heißen) nachzulaufen, begreifen, dass aus diesem bankrotten Parlamentarismus und aus diesen ebenso bankrotten Parteien nichts Fruchtbares mehr kommen wird.

    • Michl

      Endlich! Wer sich so verhält wie Stefanelli soll verschwinden. So ein kindisches Verhalten habe ich selten gesehen!

    • Frage?

      AUF WIEDERSEHEN……
      AUF WIEDERSEHEN……
      AUF WIEDERSEHEN……

      Wieder eine die so wichtig war, wie ein Blinddarm…………..

    • Frage?

      Heinrich Heine!!!

      Er fand auch Eingang in alte Sprichwörter, wie z. B.

      „Um die Memme darf sich die Mutter nicht ängsten“ (weil ein feiger Mensch sich keiner Gefahr aussetzt) oder „Besser mit einem Helden kämpfen als mit einer Memme spielen“

    • schnellermichl

      Es ist einfach schade. Hut ab Stefanelli

    • mabuse

      weg mit dieser frau – war einfach untragbar – ich versteh ueberhaupt nicht wie jemand die gruenen waehlen kann – des ist noch der schlimmere haufen wie svp!

    • Kassandra

      Spagnolli hat gesagt er wolle das Projekt Benko „überdenken“. Das war schon genug ihn vonseiten der Grünen von außen zu unterstützen. Dass „überdenken“ nicht heißt gegen Benko zu stimmen, war wohl eher klar. Dass er nicht gegen eine derart große Investition stimmen wird ist wohl mehr als verständlich. Er hat die Grünen gebraucht und sie haben sich locken lassen. Denn wenn es etwas zu verhindern gilt, sind die Grünen gleich zur Stelle.

    • Kassandra

      Ja ja die Grünen sind echt zum Lachen.

    • Klaus H.

      Das was Foppa sagt gilt, wer nicht kuscht wird rausgeschmissen!

      • oje

        Niemand wurde hinaus geschmissen. Wenn eine Mehrheit in der Partei für eine gewisse Linie ist und man selbst dagegen und dabei aber Null Kompromissbereitschaft zeigt (übrigens: ohne Kompromissbereitschaft geht in der Politik sowieso nichts), dann sollte man besser selbst den Hut nehmen. Genau das hat Stefanelli getan. Insofern war ihr Gehen nur konsequent. Sicher besser, als auf etwas zu beharren, was in der eigenen Partei nicht mehrheitsfähig ist.

    • Kassandra

      Ja wenn die (Gegen)Argumente ausgehen werden persönliche Seitenhiebe ausgeteilt.

    • sois

      eine Austausch einer Person und sind alle zufrieden ….
      Gute Arbeit der Neuen

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