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    Handelskammer in Not

    Massives Sparen ist angesagt bei der Handelskammer Bozen, nachdem die Jahresgebühr drastisch gesenkt wurde. Nach dem heurigen 2-Millionen-Verlust soll nächstes Jahr eine ausgeglichene Bilanz her. Es werden wohl weitere Stellen abgebaut.

    von Heinrich Schwarz

    Insgesamt 45 von 105 Handelskammern in Italien werden gestrichen. Die Handelskammer Bozen ist von dieser Reform allerdings nicht betroffen, da in Rom eine Schutzklausel eingebaut wurde.

    Trotzdem ist die Bozner Handelskammer in Not geraten. Denn die Regierung in Rom hat im Sommer des Vorjahres beschlossen, die Jahresgebühr für die Unternehmen drastisch zu senken. Für das Jahr 2015 wurde die Gebühr um 35 Prozent reduziert. 2016 werden es 40 Prozent sein und noch ein Jahr später 50 Prozent.

    Der Handelskammer Bozen entgingen heuer somit rund 3,5 Millionen Euro. In den nächsten beiden Jahren werden die Mindereinnahmen wohl 4,5 und 5,8 Millionen Euro betragen.

    Trotz erster Sparmaßnahmen musste im Haushalt 2015 ein Verlust von rund zwei Millionen Euro einkalkuliert werden. Der heurige Verlust kann durch Rücklagen gedeckt werden. Doch für die kommenden Jahre muss die Handelskammer eine ausgeglichene Bilanz anstreben.

    „Wir gehen alles durch, was möglich ist“, sagt Generalsekretär Alfred Aberer. „Wir haben aber keinen Dienst aufgegeben.“

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