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    Was machen die Grünen?

    Was machen die Grünen?

    Die Sitzung der Grünen am Montagabend endet ergebnislos: Ob es zu einer Unterstützung der Stadtregierung von BM Spagnolli kommt, ist weiterhin unklar. Die Partei ist gespalten.

    Ein Teilnehmer der Grünen-Sitzung bringt es auf den Punkt: „Seit Wochen wird nur mehr über dieses eine Thema gesprochen. Es ist Zeit, eine Entscheidung zu treffen.“

    In drei Arbeitstischen diskutierten die Südtiroler Grünen am Montagabend über eine mögliche Koalition mit Bozens Bürgermeister Luigi Spagnolli.

    Auch die drei Landtagsabgeordneten Hans Heiss, Brigitte Foppa und Riccardo Dello Sbarba waren anwesend.

    Die Stimmung in der Partei ist gemischt: Während die eine Hälfte der Anwesenden sagt, man dürfe sich vom Bürgermeister „nicht pflanzen lassen“, fordert die andere: „Hört’s auf zu streiten und tut’s was für die Stadt.“

    Die parteiinterne Spaltung spiegelt sich auch bei den beiden Gemeinderäten wider:
    Tobe Planer ist für eine Koalitionsbeteiligung, Cecilia Stefenelli dagegen.

    Die Sitzung endete ergebnislos. Nun sei Spagnolli am Zug, erklärten die Grünen. Bis zu einer definitiven Entscheidung gelten für die beiden Gemeinderäte keine Fraktionsvorgaben, was die Abstimmung zum Misstrauensantrag gegen den Bürgermeister betrifft.

    Die Sitzung der Grünen: Lebhafte Diskussion

    Die Sitzung der Grünen: Lebhafte Diskussion

    DAS VIDEO: Cecilia Stefanelli sieht in Neuwahlen und einer Kommissarin keine schlechte Alternative zur derzeitigen Mehrheit und Bürgermeister Luigi Spagnolli – den sie auf keinen Fall unterstützen wird.

    Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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    Kommentare (29)

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    • Gynne

      So a Kaspertiater . Olle gegen olle . Bin I froa das i NET Wähln gongen bin ,bei so an Sauhaufn . Und I geh a bei nuie Wohln net .

      • Hubert

        @WM

        ich bin dagegen, dass man einen Andersdenkenden als Depp abtut.
        In diesem Fall trifft das Attribut sicher nicht auf Gymne zu, denn Nichtwählen ist die einzige Möglichkeit, das System zu verändern.
        Wählen bedeutet, das System zu wählen, ganz abgesehen von der Person oder der Partei. Wer sich nämlich dem System widersetzt ist bald außen vor.
        Ich gebe Dir die Möglichkeit, diesbezüglich etwas dazuzulernen, damit auch Du das verstehst:

        https://i.ytimg.com/vi/J4rHWM8rEqI/mqdefault.jpg

        • WM

          @Hubert
          hier meine Argumentation:
          – unser leidlich demokratisches Gesellschaftssystem ist stark unter Beschuss der internationalen, nationalen und lokalen Wirtschaftskräfte, welche größtenteils Regeln ablehnen, um unbegrenzt Profit machen zu können.
          – Wir leben auf einer begrenzten Erde, auf der wir uns Unbegrenztheit nicht leisten können; dazu ist die Menschheit schon viel zu mächtig.
          – Vernunft und Maßhaltung kommt sicher nicht über einige wenige schlaue Strategen in Firmen- oder Finanzzentralen in die Welt.
          – Nur die Menschheit als Ganzes hat (hoffentlich!) die Intelligenz, unsere Erde ohne vernichtende Katastrophen zu verwalten und genau deshalb müssen möglichst alle eingebunden und so ihrer Verantwortung bewusst werden.
          – Kein Gott, kein internationaler Konzern und kein Diktator kann uns retten, sondern nur unsere gemeinsame Intelligenz und Vernunft.
          – Ich sehe nur die Demokratie als langfristigen Weg dahin und die nachhaltige Demokratie ist nicht über Revolutionen erreichbar, sondern nur über viel kleine und anstrengende Denkarbeit – und viele (aber möglichst wenige) dreckige Kompromisse.

      • Luis

        Das müssten alle tun, dann hätte es Sinn. Solange 20 – 30% der Wahlberechtigten wählen, verschaffen sich Parteien diese Mehrheiten – auch durch Korruption, Bestechung – mit den Mitgliedern.
        Das heißt, es ist für die Regierungsparteien leichter die 50% und eine Stimme zu bekommen.
        Außer man schafft Untergrenzen ein. Wenn nicht mehr als 50% oder 70% oder 80% oder X% der Wahlberechtigten wählen ist Wahl ungültig.

    • Sowieso

      Zuerst sind die Grünen im Gemeinderat nicht willkommen, und jetzt wo der Hr Bürgermeister sie braucht, werden sie per Facebook eingeladen . Wirklich Kasperltheater .

    • Garuda

      Also dass die kommunistischen Grünen Südtirols und Italiens nicht regierungsfähig sind, berdarf keines weiteren Beweises.

      Ich verstehe nur den sehr beschränkten PD und die SVP nicht, dass sie sich so über den Tisch ziehen haben lassen.

      Eine Schande für eine Landeshauptstadt.

      • Marius

        Vom Ausland her ist die Sicht vielleicht vom kalten Nordwind verweht. Die Grünen sind Demokraten und diskutieren, zum Unterschied von euren Gremien. Die Grünen werden trotz deiner verbrauchten Giftpfeile schaffen.

        • Hubert

          @ Marius

          Den Grünen kann man dafür danken, dass sie Rentenskandal und andere Missstände aufgedeckt haben oder zumindest an der Aufdeckung mitbeteiligt waren.
          Aber was bitte haben die Grünen sonst vorzuweisen? Mehr als überall dagegen zu sein und sich als „Gutmenschen“ selbst zu deklarieren, mehr sehe ich nicht – ach ja dagegen sein, das scheint ihre Aufgabe zu sein, oder?

        • Luis

          Die SVP und PD machen sich immer unbeliebter. Das erkennen die Bürger daran, dass von den vielen Steuer Abzocken, ein paar vor den Wahlen zurück genommen werden sollen.
          Es werden krampfhaft Wirtschaftszahlen regelrecht gezinkt, gefälscht, geschönt und die Medien machen bei dem „Betrug“ eifrig mit.

          • THEMA

            Wenn Sie schon wissen dass gefälscht, betrogen und abgezockt wird, warum zeigen
            Sie dies alles nicht beim Staatsanwalt an. Keine Beweise ? Dann sollte man schweigen,anstatt Märchen zu erfinden.

      • paulus

        ich gehe mal davon aus daß du das wort kommunismus mit negative aspekte der politik in verbindung setzten will und deshalb die grünen in südtirol und italien als kommunistisch einstuft.

        ich weiss nicht in welcher klasse du sitzengeblieben ist und ob du überhaupt weiss was das wort kommunismus bedeutet, den von kommunismus ist bei den grünen nicht viel zu sehen, sonst hätten sie mehr disziplien und würden irgend etwas auf die reihe bringen.

        solltest du parallelen zu ehemaligen diktaturen in osteuropa, zu china oder gar nordkorea ziehen wollen liegst du komplett daneben, den dort wurden und werden keine bemühungen angestrebt menschenrechte eingehalten noch ist man sich als umweltschützer seines lebeds sicher.

        ich bin auch kein freund der jetzigen grünen politik, aber den schwachsinn den du in den paar zeilen schreibt deklassiert dich als politisch nicht urteilsfähig.

        • Garuda

          Ich denke, wenn du nicht bessere Argumente ins Feld führen kannst, dann deklassiert dich dieser Kommentar nicht nur politisch, sondern ganz allgemein der Diskusssionsfähigkeit.

          • THEMA

            Haben Sie auf die Argumente von paulus keine dagegen zu halten ?
            Ja es ist eben leichter andere zu beleidigen in dem man ihnen vorwirft Kommunisten zu sein (Grüne Kommunisten ? Zum lachen !) als sich den Tatsachen zu stellen und darauf zu anworten.

            • Garuda

              @Thema

              Und wo sind deine Argumente? Was die Kommunisten betrifft, einfach bei Herrn Dorfmann nachschauen, denn er hat die grüne Politik als Wassermelonen Politik bezeichnet. Ich werde schon ein Dummerchen sein, aber willst du das ernsthaft bei jenem auch behaupten?

              Vendono ist nun wirklich kein Kommunist und dello Sbarba auch nicht. Letzterer hat ja nur Jahrzehnte für ein offen selbst als Kommunisten bezeichneten Schundblatt geschrieben.

              Aber ich weiß, das ist bitter.

            • THEMA

              Ich sprach von den Argumenten von Paulus, mit denen ich einig gehe.
              Was interessiert mich die Meinung eines Dorfmann ? Welche Kompetenz
              hat dieser Mann als Exponent einer stockkonservativen Partei ? Aber,sie geben ja jetzt zu dass die Grünen keine Kommunisten sind. Deshalb sei Ihnen Ihr faux pas verziehen. Irren ist eben menschlich.

        • THEMA

          Sehr gut analisiert. Die Grünen als Kommunisten zu bezeichnen ist wirklich Schwachsinn.
          Jeder aufrechte Kommunist würde sich dagegen verwahren. Aber bei manche Leuten ist
          eben das Weltbild so: Rechts sind alles aufrechte Kameraden. Links sind alles Kommunisten
          die die Kinder fressen, wie der Berlusca sagte.

          • Garuda

            @Thema

            Du hast nur Glück, dass die linke TZ meinen Kommentar nicht freigeschaltet hat. Denn sonst hättest was erlebt.

            Es lebe die Pressefreiheit der Linken und Kommunisten.

            • THEMA

              Mir schlottern jetzt noch die Knie. Heute werde ich wohl vor Angst nicht einschlafen.

            • Garuda

              @Thema

              Oha so ein Senibelchen? Da bist aber bei den Grünen falsch, denn die fischen Wählerstimmen bei Leuten, die Senibelchen mit gebrochenem Handgelenk den Kopf Abhacken. Naja.jedem das seine, denn nur die dümmsten Kälber suchen sich den Metzger selber.

      • Natürlich

        Der Benutzer namens Garuda kann sicherlich zeigen, inwiefern die Grünen Südtirols und Italiens kommunistisch sein sollen. Ich höre…

      • Natürlich

        Der Benutzer namens Garuda kann sicherlich zeigen, inwiefern die Grünen Südtirols und Italiens kommunistisch sein sollen. Ich höre…

    • Oraculus

      Sollte es – wie es scheinbar ausschaut – im Frühjahr zu Neuwahlen in Bozen kommen – was wäre. dann, wenn es zum Beispiel eine neue Bürgerliste geben würde ? Und welcher Erfolg wäre dieser beschieden !?

    • kurt duschek

      Bei allen Entscheidungen, sei es im privaten, wie auch im politischen und unternehmerischen Bereich, gibt es meiner Meinung nur eine falsche Entscheidung: dies ist „keine Entscheidung“. Schade, dass die Grünen in Bozen sich nicht zu einer klaren Aussage, egal welcher Art, durchringen konnten.

    • christian waschgler

      Wenn das so weitergeht stehen die nächsten Wahlen an bevor Bozen eine Gemeinderegierung zusammenbringt

    • Natürlich

      Na liebe Tageszeitung-Redaktion: Wie lange braucht ihr noch, um einen Kommentar durchzulesen und freizuschalten? 1 Tag, 2 Tage, 1 Woche?

      Ein Hoch auf die Meinungsfreiheit!

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