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    Auftaktsieg des FC Südtirol

    Auftakt nach Maß für den FC Südtirol: Im Spiel gegen Albinoleffe sorgte ein Elfmeter von Maritato in der 1. Halbzeit für die frühe Entscheidung.

    Giovanni Stroppa kann durchaus zufrieden sein mit der Leistung seiner Mannschaft im Auftaktspiel der neuen Meisterschaft. Der FC Südtirol hat das Spiel beherrscht und verdient drei Punkte aus Bergamo mitgenommen. Trotz des starken Auftritts von Albinoleffe in der 2. Halbzeit konnten die Weißroten sicher ihren Sieg bewahren.

    Mister Stroppa musste auf den gesperrten Lima und die verletzten Sarzi und Girasole verzichten, letzterer ein ehemaliger Spieler von Albinoleffe, ebenso wie Torhüter Coser, der aber den Kasten des FCS hütete.

    Der Weissrote Trainer verließ sich auf ein 3-5-2 System und brachte Mladen, Tagliani und Bassoli als Trio in der Abwehr, Bertoni als Spielmacher und das Paar Maritato-Tulli im Angriff.

    Das Spiel

    Zum Auftakt der Meisterschaft hatte der FC Südtirol im Stadion von Bergamo den Anstoß und versuchte auch sofort mit Geschwindigkeit in den Angriff zu gehen, aber es ist Albinoleffe, das den ersten Torschuss vornahm. Brega nahm einen Querpass von rechts an und verschoss den Ball dann mit einer spektakulären Scherenbewegung der Beine. Die Antwort des FC Südtirol erfolgte in der 8. Minute durch Fink, der eine großartige Vorlage für Tulli im Strafraum auflegte. Dessen Schuss aus kurzer Distanz wurde von Amadori zurückgestoßen.

    In diesem Ton ging es weiter, denn nur zwei Minuten später kam eine platzierte Flanke auf Maritato, der umgehend den besser positionierten Furlan damit bediente. Wieder konnte Amadori mit den Füßen abwehren, hatte aber große Schwierigkeiten dabei.

    Die Mannschaft von Stroppa blieb weiterhin stark. In der 17. Minute staubte Bertoni schnell einen Abpraller ab und legte ihn Fink vor, der ebenfalls sofort reagierte und aus der Drehung heraus auf das Tor schoss, nicht sicher genug, denn das Leder ging haarscharf am Pfosten vorbei.

    Es war ein gefährlicher Monolog des FC Südtirol, der klar das Spiel beherrschte, Chancen erarbeitete, diese aber nicht verwertete, so in der 23. Minute. Der Ball ging zwischen Crovetta und Fink hin und her, bevor der abschließende Torschuss wieder abgewehrt wurde.

    In der 24. Minute knallte Bassoli einen Weitschuss auf den Kasten und Amadori wuchs über sich hinaus, sodass er es noch schaffte, den Ball über die Latte zu lupfen.

    Der Schlussmann Amadori war der beherrschende Spieler der ersten dreißig Minuten, denn er schaffte es immer wieder, das Unentschieden zu bewahren. In der 28. Minute kam noch Glück dazu, denn ein unhaltbarer Weitschuss von Fink berührte noch knapp den Außenpfosten.

    In der 31. Minute fälschte Checcucci einen Eckball von Tulli mit der Hand ab – ein klarer Elfmeter. Maritato trat an und verwandelte eiskalt und sicher zur verdienten 1:0 Führung für den FC Südtirol. Nun ließen die Weißroten bis zur Pause nichts mehr anbrennen und bewahrten sicher, aber weiterhin auch offensiv die Führung. Die finalen Minuten gehörten aber Albinoleffe, das in der 42. Minute mit einem Weitschuss von Brega punkten wollte. Coser ließ sich nicht überraschen und wehrte mit den Fäusten ab. Soncin kam an den Ball und streifte damit noch den Pfosten.

    Nach dem Wiederanpfiff liefen beide Mannschaften unverändert auf, wobei Albinoleffe nun etwas aggressiver auftrat und auch offensiver nach vorne spielt. Doch erst in der 52. Minute wurden sie gefährlich, als Cremonesi im Strafraum auftauchte. Doch auch diesmal war Coser zuverlässig zur Stelle und konnte den Stürmer abfangen.

    Die Gastgeber hielten diesen Rhythmus lange durch, sodass der FCS in eine defensive Rolle gedrängt wurde, aus der er sich nur langsam befreien konnte. Doch Schritt für Schritt machten die Jungs von Stroppa Boden gut und kamenin der 61. Minute sogar wieder zu einer Torchance durch Bertoni, die jedoch Amadori irgendwie abwehren konnte.

    In der 65. Minute unterlief gerade dem besten Mann von Albinoleffe, dem Torhüter Amadori ein schwerer Fehler. Er zögerte zu lange mit der Ballabgabe, so dass Maritato beinahe ans Leder kam.

    In der 77. Minute drängten die Weißroten ihre Gegner wieder im Torraum zusammen. Nach einem Eckball holte sich Tulli den Ball und drückte ihn ins Netz. Der Schiedsrichter erkannte den Treffer aber wegen einer eher dubiosen Abseitsposition nicht an.

    Der FC Südtirol brachte das Spiel nun sicher zum Ende und sicherte sich die ersten drei Punkte der neuen Saison.

    ALBINOLEFFE – FC SÜDTIROL 0:1 (0:1)

    Albinoleffe (4-4-2): Amadori; Muchetti, Checcucci, Magli, Mureno; Martino (63. Danti), Nichetti, D’Iglio (68. Calì), Cremonesi (77. Vitenot); Brega, Soncin

    Auf der Ersatzbank: Simone Cortinovis, Gianola, Paris, Michele Cortinovis, Stronati, Kanis

    Trainer: David Sassarini

    FC Südtirol (3-5-2): Coser; Mladen, Tagliani, Bassoli; Tait, Furlan, Bertoni, Fink (58. Bandini), Crovetto; Maritato (65. Gliozzi), Tulli (83. Kirilov).

    Auf der Ersatzbank: Miori, Brugger, Melchiori, Cia, Tessaro, Spagnoli.

    Trainer: Giovanni Stroppa.

    Schiedsrichter: Davide Miele aus Turin (Mokhtar-Spreafico)

    Tor: 31. Maritato nach Handelfmeter 0:1,

    Gelbe Karten: Mureno ALB, Muchetti ALB, Crovetto FCS, Gliozzi FCS, Bandini FCS

    Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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