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    Die Kraftwerk-Eröffnung

    Die Kraftwerk-Eröffnung

    Am Samstag ist das neue Restwasserkraftwerk am Fuß der Staumauer St. Pankraz im Ultental offiziell eingeweiht worden. Nach nur neun Monaten Bauzeit ist die Anlage seit Dezember 2014 in Betrieb und wird von SE Hydropower, einer Gesellschaft der SEL Gruppe, geführt.

    Das Restwasser, welches zur Stromproduktion genutzt wird, wird vom Ableitungsstollen des Kraftwerks Lana, das vom Pankrazer Stausee gespeist wird, entnommen und fließt über eine unterirdische Druckrohrleitung in die Turbine der neuen Anlage, bevor es zurück in die Falschauer geleitet wird. „Mit diesem Restwasserkraftwerk nutzen wir die Ressource Wasser noch effizienter und steigern damit den Anteil des aus sauberer Wasserkraft gewonnen Stroms“, sagt der Präsident der SEL AG, Wolfram Sparber.

    Für Projektierung, Bauleitung und Projektsteuerung war der Bereich Engineering & Consulting der SEL verantwortlich. Das Kraftwerk wurde in Rekordzeit realisiert: „Von der Machbarkeitsstudie bis zur Inbetriebnahme sind nur eineinhalb Jahre vergangen. Möglich war das dank eines straffen Projektplans und dank der guten Zusammenarbeit zwischen den beteiligten Unternehmen und unseren Mitarbeitern“, so Projektleiter Luca Merlino vom Bereich Engineering & Consulting.

    Das Restwasserkraftwerk hat eine Konzessionsleistung von 231 kW, die durchschnittliche Jahresproduktion liegt bei 1,9 GWh, was dem jährlichen Durchschnittsverbrauch von rund 545 Haushalten entspricht (berechnet mit einem durchschnittlichen Jahresverbrauch von 3.500 kWh). „Es ist das erste von mehreren Restwasser- und Energierückgewinnungsanlagen, durch welche die umweltschonende Stromproduktion in den Anlagen der SE Hydropower erhöht werden kann“, sagt der Geschäftsführer der SE Hydropower, Mario Trogni. Die Umsetzung dieser Kraftwerke ist ein wesentlicher Bestandteil der erhaltenen Konzessionen.

    Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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    Kommentare (2)

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    • goggi

      Und was hat der Stromabnehmer davon?

    • wellen

      Strom verbilligen!
      Es ist eine Frechheit, S?dtirol produziert weit mehr Strom, die Herrenverdienen sich eine goldene Nase und der Bürger stöhnt unter enormen Rechnungen.Und das bei mickrigen 3 kw, wo man Herd und Backrohr nicht zusammen einschalten kann.
      Das Land kassiert mit, und deshalb hat wohl niemand Interesse, den an der Börse eingekauften Strom zu verbilligen.
      Lösung? Elon Musk mit seiner Hausbatterie! Erzeuge ich mir den Strom selber, speichere ihn selber , dann kõnnen uns alle gestohlen bleiben!

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